Ulrike Rennemüller: „Gebäude planen, die sich verändern und anpassen können“

vor 2 Tage 1

Wo sehen Sie aktuell das größte ungenutzte Potenzial in der Immobilienbranche? 
Das sehe ich derzeit ganz klar im Bauen im Bestand und in der Revitalisierung bestehender Gebäude. Denn rund 80 Prozent der Gebäude, die wir im Jahr 2050 in unseren Städten nutzen werden, existieren bereits. Gleichzeitig haben wir uns ambitionierte Klimaziele gesetzt, insbesondere die Klimaneutralität des Gebäudebestands in der EU bis 2050. Diese beiden Realitäten zusammenzuführen, ist aus meiner Sicht eine der zentralen Herausforderungen unserer Branche. Das erreichen wir nur, indem wir vorhandene Gebäude konsequent weiterentwickeln: durch Sanierung, Anpassung und Umnutzung. Dafür braucht es einen Wandel in den Rahmenbedingungen, etwa durch vereinfachte Genehmigungsverfahren für Revitalisierungen.

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