Mit Vollgas über den Teich: Ferngesteuerte Boote machen einfach Spaß. Wir zeigen die besten Einsteigermodelle von schnell und wendig bis einfach zu steuern.
Bei Sonnenschein zieht es Technikfans nach draußen – und RC-Boote sorgen für rasanten Fahrspaß auf dem Wasser. Schnelle Speedboote fordern Reaktion und Geschick: mit flottem Tempo, präziser Steuerung und spritzigem Handling. Vor dem ersten Einsatz sind aber einige Fragen wichtig: Wie weit reicht die Funkverbindung? Wie lange hält der Akku? Und wie stabil liegt das Boot im Wasser – auch bei Wellengang?
Wir zeigen die besten RC-Boote unter 100 Euro aus unseren Tests. Die Modelle richten sich primär an Einsteiger und kommen als RTR-Modelle („Ready to Run“) fahrbereit aus der Verpackung. Für kleine Kinder sind die meisten Speedboote weniger geeignet. Außerdem klären wir, wo das Fahren mit RC-Booten erlaubt ist. Profirennboote bleiben außen vor.
Welches ist das beste RC-Boot im Test?
Testsieger ist das Revell Control X-Treme Hurricane für rund 70 Euro. Es fährt beeindruckend schnell, liegt stabil im Wasser und bietet bei der Pistolen-Fernsteuerung eine hohe Reichweite.
Unser Technologiesieger ist das Ty Xin 768 Jet Speedboat. Den Titel sichert sich das RC-Speedboot dank seines Jet-Antriebs mit bürstenlosem Motor. Bei Banggood ist das Modell derzeit für 88 Euro erhältlich.
Hier folgt unser Ranking:
Weitere Details zeigt unsere Vergleichstabelle:
KURZÜBERSICHT
Revell Controll X-Treme Speedboat Hurricane
Eine Fahrt mit dem Revell Control X-Treme Speedboat Hurricane auf einem Teich oder See macht immens viel Spaß. Die Geschwindigkeit ist beeindruckend, die Lenkung reagiert trotzdem präzise und schnell. Es erfordert jedoch auch ein wenig Übung. Deshalb liegt die Altersfreigabe bei 14 Jahren. Ab 70 Euro bekommt man ein rasant schnelles RC-Boot mit hohem Spaßfaktor.
VORTEILE
- sehr schnell
- präzise Steuerung
- hohe Funkreichweite
NACHTEILE
- einfache Verarbeitung
- nicht für kleine Gewässer geeignet
- Fahrtzeit von nur 12 Minuten
Ty Xin 768 Jet Speedboat
Das Ty Xin 768 Jet Speedboat bietet schnellen Fahrspaß für 88 Euro. Dank Jet-Antrieb mit Brushless-Motor, präziser Steuerung und stabilem Katamaran-Design ist das RC-Boot besonders wendig auf dem Wasser – mit kleinen Abstrichen bei Akkulaufzeit und Wasserdichtigkeit.
VORTEILE
- schnell und wendig, ohne umzukippen
- hohe Reichweite der Fernsteuerung
- Wasserdüse statt Propeller
NACHTEILE
- nicht wirklich wasserdicht
- Versand aus China
- dicker Akku lädt 4 Stunden
Revell Control Sundancer
Der Revell Control Sundancer ist ideal für Anfänger. Zwar fährt das RC-Boot deutlich langsamer als andere von uns getestete Speedboote, ist dafür aber preiswert und einfach zu steuern. Der Preis liegt derzeit bei 29 Euro.
VORTEILE
- Schutzschaltung gegen Unfälle
- einfache Handhabung
- gute Funk-Reichweite
NACHTEILE
- das Boot fährt nicht wirklich geradeaus
- lange Ladezeit
- einfache Verarbeitung
Ratgeber
So haben wir die RC-Boote getestet
Unsere RC-Boote haben wir am Mollsee im Münchner Westpark unter praxisnahen Bedingungen auf Herz und Nieren geprüft. Bewertet haben wir Geschwindigkeit und Beschleunigung, das Fahrverhalten auf ruhigem Wasser und bei kleinen Wellen sowie Reichweite und Zuverlässigkeit der Fernsteuerung. Hinzu kamen Akkulaufzeit und Ladezeit, Verarbeitung und Wasserdichtigkeit sowie – bei geeigneten Modellen – die Selbstaufrichtfunktion nach einer Kenterung.
Wo darf man ein ferngesteuertes Boot fahren?
Bevor man ein RC-Boot zu Wasser lässt, sollte man prüfen, ob das Gewässer dafür freigegeben ist. Eine bundesweite Einheitsregel gibt es nicht. Das Wasserhaushaltsgesetz setzt nur den Rahmen, der konkret zulässige Gemeingebrauch richtet sich nach Landesrecht und wird durch örtliche Regelungen, Schutzgebietsverordnungen sowie Vorgaben von Eigentümern oder Betreibern ergänzt. Im Zweifel helfen Beschilderung vor Ort oder eine Nachfrage bei Stadt, Gemeinde oder Parkverwaltung.
Auf öffentlichen Teichen können RC-Boote grundsätzlich erlaubt sein, während Speedboote ausdrücklich untersagt sind. Eine einheitliche rechtliche Definition, was ein Speedboot ist, gibt es allerdings nicht. Maßgeblich sind meist Motorart, Lautstärke, Geschwindigkeit und die konkreten örtlichen Vorgaben.
In Bayern können Modellboote ohne Verbrennungsmotor prinzipiell im Rahmen des Gemeingebrauchs zulässig sein – allerdings nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen und vorbehaltlich örtlicher, natur- und schutzgebietsrechtlicher Beschränkungen. Wie stark die Regeln vom Ort abhängen, zeigt München: Am Mollsee im Westpark gibt es einen eigens ausgewiesenen Modellboot-Platz. Schon an anderer Stelle im selben Park kann das Fahren unzulässig sein.
In Wasserschutzgebieten können besondere Beschränkungen bis hin zu Verboten gelten. Welche Regeln konkret gelten, regelt die jeweilige Schutzgebietsverordnung. Wer regelmäßig mit einem RC-Boot unterwegs ist, sollte außerdem prüfen, ob die private Haftpflichtversicherung Schäden durch Modellwasserfahrzeuge abdeckt. Das ist je nach Vertrag unterschiedlich geregelt.
Welche Reichweite hat ein ferngesteuertes Boot?
Die Reichweite eines RC-Boots hängt vom Funksystem und Modell ab. Einfache Einsteigermodelle schaffen oft nur 15 bis 80 Meter. Moderne 2,4-GHz-Anlagen erreichen über Wasser meist einige Hundert Meter, leistungsfähigere Systeme auch deutlich mehr. Wichtig ist, das Boot stets im Sichtbereich zu halten – bei Signalverlust muss man noch sicher eingreifen können. Störungen durch Hindernisse oder andere Funksignale können die Reichweite zusätzlich verringern.
Wie lange fährt ein RC-Boot mit einer Akkuladung?
Die typische Fahrzeit liegt bei vielen Einsteigerbooten bei etwa 10 bis 20 Minuten, leistungsstärkere Modelle können bei dauerhaftem Vollgas auch in weniger als 10 Minuten leer sein. Das hängt stark von Akkukapazität, Bootsgewicht, Motor, Wasserbedingungen und Fahrweise ab: Häufiges Beschleunigen und hohe Geschwindigkeit verbrauchen deutlich mehr Energie. Ein oder zwei Ersatzakkus verlängern den Fahrspaß spürbar.
Wie lange dauert das Laden eines RC-Boots?
Je nach Akku und Ladegerät dauert das Laden größtenteils ungefähr ein bis drei Stunden. Bei einfachen USB-Ladegeräten kann es länger dauern, bei passenden Schnellladegeräten kürzer. Maßgeblich sind Kapazität und erlaubter Ladestrom – deshalb immer die Anleitung beachten und insbesondere LiPo-Akkus nur unter Aufsicht auf einer nicht brennbaren Unterlage laden.
Welches RC-Boot eignet sich für Kinder?
Für Kinder eignen sich kleine, robuste Elektroboote mit einfacher Steuerung, begrenzter Geschwindigkeit und idealerweise einer geschützten Schraube. Das trifft in diesem Testfeld auf kein Modell zu hundert Prozent zu – mit Abstrichen ist aber das Revell Control Spring Tide 40 eine Option. Dieses ist ab 8 Jahren empfohlen. Es gibt zudem eine Variante des Modells als Spring Tide Pink, das schon ab 6 Jahren freigegeben ist – und auf 2,4 GHz setzt.
Welches RC-Boot ist für den Pool geeignet?
Das Revell Control RC-Boat Spring Tide 40 ist kompakt und langsam genug, um es auch in einem privaten Swimming-Pool zu nutzen. Es gibt aber auch RC-Boote im Miniaturformat. Diese bieten sich für eine Spritztour im Swimming Pool (Ratgeber) oder in einem kleinen Teich im Garten an. Besonders kleine, ferngesteuerte Boote gibt es von Revell Control aus der Reihe Mini RC Boat ab 14 Euro bei eBay.
Getestet haben wir das winzige RC-Speedboat Storm von Banggood für knapp 6 Euro. Es ist gerade einmal 11 cm lang und 3 cm breit, damit passt es noch in eine Hosentasche. Selbst eine Fahrt in der Badewanne ist damit möglich.
Das Boot aktiviert sich automatisch beim Einlegen ins Wasser – ein Sensor auf der Unterseite erkennt den Kontakt. Nach dem Einschalten der Fernsteuerung signalisieren eine blinkende LED und ein Piepton die Kopplung, konstantes Leuchten bestätigt die Verbindung. Klappt das nicht auf Anhieb, hilft es, das Boot kurz aus dem Wasser zu nehmen und die Fernbedienung neu zu starten.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 5 km/h – bei den kompakten Maßen wirkt das flott. Beschleunigt wird mit dem linken Hebel, gelenkt mit dem rechten, der jeweils nur eine der beiden Schrauben aktiviert. Exakte Geradeausfahrt gelingt dabei nicht immer zuverlässig.
Einen Akku-Warnton gibt es nicht: Die drohende Entladung zeigt sich nur durch nachlassende Schubkraft. Das Boot sollte deshalb stets in Ufernähe bleiben. Strömungen und starker Wind überfordern das Modell – ideal ist ein ruhiger Teich oder Pool.
Was tun, wenn das RC-Boot kentert?
Kentert das Boot, sollte man sofort das Gas wegnehmen. Hat es eine Selbstaufrichtungs- oder Flip-Funktion, sollte man diese zuerst ausprobieren. Gelingt das nicht, lässt sich das Boot vom Ufer aus mit einer Wurfleine, einem langen Stab oder einem Bergungsboot holen – ins Wasser springen sollte niemand unüberlegt. Anschließend den Akku abstecken, Wasser aus dem Rumpf entfernen und das Boot vollständig trocknen lassen. Vor dem nächsten Einsatz Elektronik und Steckverbindungen kontrollieren.
Sind RC-Boote wasserdicht?
RC-Boote sind in der Regel spritzwassergeschützt, aber nicht vollständig wasserdicht. Unsere Testerfahrung zeigt: Besonders schnelle Boote bekommen gelegentlich Wasser ins Innere. Anfällig sind vor allem Dichtungen, Kabeldurchführungen und die Elektronik. Vor jeder Fahrt sollte man prüfen, ob der Deckel sauber schließt und die Dichtung intakt ist. Nach der Fahrt raten wir dazu, den Akku herauszunehmen und eingedrungenes Wasser zu entfernen.
Welche Geschwindigkeit ist für Anfänger sinnvoll?
Für Einsteiger sind etwa 10 bis 15 km/h meist vollkommen ausreichend: Das Boot bleibt gut beherrschbar, Fehler lassen sich noch leicht korrigieren. Erst wenn Kurvenfahren, Distanzgefühl und das Bergen eines Boots sicher klappen, lohnt sich der Schritt zu 20 bis 30 km/h oder mehr. Besonders auf kleinen Gewässern ist eine niedrigere Geschwindigkeit deutlich entspannter und sicherer.
Bürstenmotor oder Brushless: Was ist besser?
Für günstige Einsteigerboote und Kinder genügt ein Bürstenmotor trotzdem. Er hält Preis und Tempo niedrig, ist unkompliziert und reicht für Fahrten auf Teich oder Pool aus. Brushless-Motoren sind Bürstenantrieben technisch überlegen: Sie arbeiten effizienter, verschleißen weniger und liefern mehr Leistung. Dafür sind sie teurer, benötigen einen passenden Regler, leistungsfähige Akkus und bei schnellen Booten oft eine zuverlässige Wasserkühlung.
Benötige ich eine Versicherung für ein RC-Boot?
Für RC-Boote besteht in Deutschland keine gesetzliche Versicherungspflicht – anders als für viele Flugmodelle. Dennoch lohnt sich ein Blick in die private Haftpflicht: Nicht jeder Tarif deckt Schäden durch ferngesteuerte Schiffsmodelle ab. Wer größere oder schnelle Boote regelmäßig nutzt, sollte eine spezielle Modellhalter-Haftpflicht in Betracht ziehen, die RC-Boote ausdrücklich einschließt. Zusätzlich können am jeweiligen Gewässer eigene Regeln des Betreibers oder der Gemeinde gelten.
Können ferngesteuerte Boote in Salzwasser fahren?
Viele ferngesteuerte Boote sind primär für Süßwasser ausgelegt, können aber auch in Salzwasser fahren – sofern diese entsprechend abgedichtet sind. Nach jedem Einsatz im Meer sollte das RC-Boot gründlich mit klarem Wasser abgespült werden, um Korrosion an der Elektronik und dem Antrieb zu vermeiden. Salzwasser ist aggressiver und kann Bauteile schneller beschädigen. Wer häufig im Meer fahren möchte, sollte auf salzwassertaugliche Modelle achten.
Ein deutlich größeres Problem dürften die Wellen auf dem Meer sein – gerade bei kleineren RC-Booten. Unserer Erfahrung nach funktionieren ferngesteuerte Boote daher am besten auf einem Teich.
Was macht ein RC-Speedboot aus?
Was unterscheidet ein Speedboot von einem herkömmlichen Motorboot? Neben einem deutlich stärkeren Antrieb ist primär die stromlinienförmige Bauweise entscheidend. Dabei lassen sich verschiedene Rumpftypen unterscheiden: Einrumpfboote (auch Mono-Hull genannt) und Mehrrumpfboote wie Katamarane.
Katamarane sind sowohl bei RC-Modellen als auch bei echten Schiffen weitverbreitet. Ihr Doppelrumpf reduziert den Kontakt mit der Wasseroberfläche, wodurch Strömungs- und Wellenwiderstand verringert werden. Das macht sie besonders schnell. Allerdings ist der Wendekreis bei hoher Geschwindigkeit in der Regel größer als bei Einrumpfbooten.
Schnelle Einrumpfboote setzen häufig auf einen sogenannten Deep-V-Rumpf, also eine tief nach unten gezogene V-Form. Diese Bauweise – auch als V-Boot bekannt – durchschneidet Wellen effizient und verbessert so die Fahrstabilität und Manövrierfähigkeit. Allerdings benötigen solche Boote mehr Leistung, um ins Gleiten zu kommen, was eine entsprechend starke Motorisierung erfordert.
Als Motor kommt meist ein wassergekühlter Bürstenmotor zum Einsatz. In höherpreisigen Modellen werden dagegen oft leistungsstärkere Brushless-Motoren verbaut, die effizienter arbeiten und höhere Geschwindigkeiten ermöglichen. Eine Sonderform sind Luftpropellerboote (Airboats): Ihr Propeller sitzt oberhalb des Wassers und erzeugt den Vortrieb ähnlich wie bei einem Flugzeug. Diese Konstruktion sorgt für spektakuläre Beschleunigung, ist aber eher etwas für erfahrene RC-Piloten.
Für die Funkverbindung sind 2,4 GHz mittlerweile der Standard. Sender und Empfänger sind hier genau aufeinander abgestimmt. Die digitale Bindung von Sender und Empfänger reduziert gegenseitige Störungen und ermöglicht meist den parallelen Betrieb mehrerer Modelle.
Als Stromquelle dient meistens ein Li-Ion- oder LiPo-Akku. Der Fahrspaß ist allerdings in der Regel von kurzer Dauer. So halten die Akkus meistens nur zwischen 10 und 20 Minuten. Hier bietet es sich an, einen Ersatzakku zu besorgen, den man in der Regel herausnehmen kann. Die Ladegeräte nutzen meistens dafür einen USB-A-Anschluss.
Ab welchem Alter sind RC-Speedboote sinnvoll?
Wirklich schnelle Speedboote sind eher etwas für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, weil die Reaktionszeit, die Einschätzung von Entfernungen und ein verantwortungsvoller Umgang am Wasser wichtiger werden. Entscheidend ist deshalb weniger nur das Alter als ein ruhiger Übungsort und die Begleitung durch Erwachsene.
Was ist das weltweit schnellste ferngesteuerte Boot?
Der deutsche Elektro-Prototyp L8 Ringer von Jörg Mrkwitschka gilt in der SAW-Szene als eines der schnellsten RC-Boote überhaupt. Für das Outrigger-Modell werden ein Durchschnittswert von 314 km/h über zwei Läufe sowie ein Spitzenwert von 331 km/h genannt. Es handelt sich um einen speziell für Rekordfahrten gebauten Prototypen mit Brushless-Antrieb und LiPo-Akkus – nicht um ein Modell für den normalen Fahrbetrieb.
Auch Hochleistungsmodelle aus dem Handel erreichen weit höhere Geschwindigkeiten als typische Einsteigerboote. Für den Oxidean Marine Animal Twin Cat nennt der Hersteller bis zu 204 km/h unter Rekordbedingungen. Beim TFL 41" Zonda handelt es sich dagegen um ein ARTR-Modell, das je nach Ausstattung und Akkus deutlich über 100 km/h schaffen kann. Beide Klassen richten sich an erfahrene Modellbootfahrer und verlangen große, freigegebene Gewässer sowie einen sicheren Umgang mit leistungsstarken LiPo-Akkus
Fazit
Ferngesteuerte Speedboote machen großen Spaß als Hobby – doch nicht überall, wo RC-Boote erlaubt sind, darf man auch mit einem Schnellboot fahren. Schon RTR-Modelle unter 100 Euro bieten aufregendes Fahrgefühl, mit dem Einsteiger ab 14 Jahren allein gut zurechtkommen. Für Kinder sind die Modelle ohne Aufsicht eher nicht geeignet.
BESTENLISTE
Testsieger
Revell Controll X-Treme Speedboat Hurricane
Das Speedboat „Hurricane“ von Revell Control setzt dem Fahrspaß die Krone auf. Wir haben das schnelle RC-Boot getestet und zeigen, wie spektakulär es sich bei einer Spritztour fährt.
VORTEILE
- sehr schnell
- präzise Steuerung
- hohe Funkreichweite
NACHTEILE
- einfache Verarbeitung
- nicht für kleine Gewässer geeignet
- Fahrtzeit von nur 12 Minuten
Revell Controll X-Treme Speedboat Hurricane im Test: RC-Boot rast mit 45 km/h
Das Speedboat „Hurricane“ von Revell Control setzt dem Fahrspaß die Krone auf. Wir haben das schnelle RC-Boot getestet und zeigen, wie spektakulär es sich bei einer Spritztour fährt.
Das Revell Control X-Treme Speedboat „Hurricane“ ist rasant unterwegs. Der Hersteller gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h an. Damit lässt das ferngesteuerte Speedboot andere RTF-Modelle wie das Revell Control Sundancer (Testbericht) alt und langsam aussehen.
Die Produktlinie „X-Treme“ von Revell umfasst neben der „Hurricane“ noch die zwei ferngesteuerten Offroad-Fahrzeuge „Cross Thunder“ und „Cross Storm“. Die Modellreihe steht laut Angaben des Herstellers für RC-Fahrzeuge, die besonders leistungsstark, zuverlässig und langlebig sein sollen. Wir haben das Speedboat „Hurricane“ getestet und zeigen in diesem Test, was das RC-Boot alles kann.
Design und Ausstattung
Den „extremen“ Charakter sieht man der „Hurricane“ schon auf den ersten Blick an. Die Lackierung in Giftgrün soll einen ersten Ausblick darauf geben, dass mit diesem Boot nicht zu spaßen ist. Der stromlinienförmige Rumpf lässt bereits erahnen, dass dieses RC-Boot schnell unterwegs sein könnte.
Mit einer Länge von 46 Zentimeter und einer Breite von 12 Zentimeter überragt es das kleine RC-Boot von Revell um 15 Zentimeter. Damit passt es aber noch immer gut in einen üblichen Rucksack. Ein Stoßfänger aus Gummi bewahrt die Nase des Bootes vor Schäden bei einem Zusammenprall. Trotzdem macht die Verarbeitung des aus Kunststoff gefertigten Bootes insgesamt einen einfachen Eindruck. Am Heck befindet sich die Schiffsschraube, das Steuerruder und zwei Finnen für zusätzliche Stabilisierung.
Sollte sich das Boot doch mal überschlagen, sorgt das wasserdichte Gehäuse für den nötigen Schutz von Elektronik und Akku. Über drei Verschlüsse ist die Abdeckung auf der Oberseite gesichert. Diese kann man entfernen, um an den Akku zu gelangen. Zum Lieferumfang gehört außerdem eine pistolenförmige Fernbedienung, der Akku sowie ein Ladekabel mit USB-A-Anschluss. Ein Netzteil gehört nicht dazu. Daneben findet sich neben der Anleitung noch ein Modellständer sowie Ersatzpropeller für das Boot.
Revell Control X-treme RC Speedboat Hurricane
Akku und Antrieb
Der LiPo-Akku mit einer Spannung von 7,4 V hat eine Kapazität von 2000 mAh/14,8 Wh. Zum Aufladen muss man ihn aus dem Boot herausnehmen und mit dem Ladegerät über den USB-A-Stecker an ein Netzteil oder den PC stöpseln. Der Ladevorgang dauert etwa 3 Stunden. Ein Batteriewarnsystem teilt über einen Piepton der Fernsteuerung mit, wenn der Akku des Bootes nahezu leer ist. So bleibt dem Nutzer noch Zeit, das Wasserfahrzeug zurück zum Ufer zu bringen.
Ein wassergekühlter Elektromotor beschleunigt die Hurricane laut Herstellerangaben auf bis 45 km/h. Das ist so schnell wie ein Motorroller mit 50 Kubikzentimetern. Wir haben die Geschwindigkeit nicht überprüfen können, halten die Angabe aber für glaubwürdig. Das Boot ist wirklich verdammt schnell. Top Speed frisst allerdings Energie: Revell gibt eine Fahrtzeit von 12 Minuten an – das kommt auch in etwa hin. Bei uns ging im Test nach weniger als einer Viertelstunde der Warnton in der Fernbedienung an. Wer nicht permanent Vollgas gibt, holt ein paar Minuten mehr raus. Zum Vergleich: Das langsamere RC-Boot Sundancer von Revell hält im Vergleich aber bis zu 20 Minuten durch.
Steuerung und Handling
Die pistolenförmige Fernsteuerung funkt auf zwei Kanälen mit 2,4 GHz. Für den Betrieb braucht die Fernsteuerung vier AA-Batterien, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Die Reichweite der Funkverbindung liegt bis etwa 50 Meter. Bei dieser Frequenz besteht keine Gefahr, dass ein anderes Boot mit gleicher Bandbreite das Funksignal stört. Ein Abzug für den Zeigefinger sorgt für die Beschleunigung nach vorn oder hinten, das Drehrad an der Seite dient zum Lenken. Für die präzise Steuerung sorgt eine proportionale Lenkung – das bedeutet, bewegt man das Steuerrad zum Lenken nur leicht, dann schlägt auch das Ruder nur minimal ein. Zusätzlich ist über vier Schalter an der Fernbedienung die Trimmung der Bootsteuerung möglich.
Das RC-Boot verwendet eine Schutzschaltung. Diese verhindert, dass der Propeller sich dreht, wenn das Motorboot an Land ist. Das verringert die Verletzungsgefahr. Nur, wenn das Fahrzeug im Wasser liegt, kann es fahren. Das Rennboot beschleunigte nach dem Start rasant auf seine Höchstgeschwindigkeit. Das stellt den Fahrer vor einige Herausforderungen. Bei engen Kurven hält es meistens sicher die Spur und reagiert sehr flott und wendig auf Eingaben. Sollte sich das Boot dennoch überschlagen, verfügt es über ein System zur automatischen Aufrichtung: Per Knopfdruck auf der Fernbedienung richtet sich das Boot dann von allein wieder auf.
Das Schnellboot macht wahnsinnig Spaß bei der Spritztour auf einem Teich oder See. Hier sollten Fahrer jedoch mit viel Vorsicht unterwegs sein, denn bei dem hohen Tempo können Unfälle mit anderen Booten zu Schäden und Zusammenstöße mit Badegästen zu Verletzungen führen. Am besten sorgt man immer für genügend Abstand zu anderen Booten, etwaigen Personen oder Wasservögeln.
In jedem Fall sollten Nutzer des ferngesteuerten Bootes sich kundig machen, ob der Einsatz im jeweiligen Gewässer für ferngesteuerte Fahrzeuge zugelassen ist. Handelt es sich um Badegewässer, raten wir von dem Einsatz der Hurricane ab. Aufgrund des hohen Tempos eignet es sich weniger für einen kleinen Teich oder Swimming Pool.
Preis
Das Revell Control X-Treme Speedboat Hurricane hat eine UVP von 87,50 Euro. Es lohnt jedoch ein Blick in den Preisvergleich, denn andere Händler bieten das funkgesteuerte Schnellboot bereits ab 70 Euro an. Um den Fahrspaß mit dem Boot zu verlängern, ist der Kauf eines Ersatzakkus empfehlenswert.
Fazit
Die Fahrt mit der Hurricane ist ein echtes Highlight für RC-Fans: Sie überzeugt mit hoher Geschwindigkeit und reaktionsschneller Lenkung – ideal für actionreiche Runden auf größeren Gewässern. Allerdings erfordert das flinke Handling etwas Übung, weshalb Kinder das Boot nur unter Aufsicht steuern sollten. Für kleine Teiche ist das Modell eher ungeeignet, kommt aber auf Seen oder größeren Wasserflächen voll zur Geltung. Nachteil: Der Akku ist nach knapp 15 Minuten leer. Der Fahrspaß ist trotzdem groß.
Technologiesieger
Ty Xin 768 Jet Speedboat
Der Ty Xin 768 Jet Speedboat kombiniert Jet-Antrieb mit Katamaran-Design für präzises Handling und Tempo für Actionfans mit Erfahrung, wie der Test zeigt.
VORTEILE
- schnell und wendig, ohne umzukippen
- hohe Reichweite der Fernsteuerung
- Wasserdüse statt Propeller
NACHTEILE
- nicht wirklich wasserdicht
- Versand aus China
- dicker Akku lädt 4 Stunden
Ty Xin 768 Jet Speedboat im Test: Rasant übers Wasser düsen
Der Ty Xin 768 Jet Speedboat kombiniert Jet-Antrieb mit Katamaran-Design für präzises Handling und Tempo für Actionfans mit Erfahrung, wie der Test zeigt.
Mit dem768 Jet Speedboat bringt Ty Xin ein ungewöhnliches RC-Boot ins Wasser. Statt eines klassischen Propellers nutzt das Modell einen eingebetteten Jet-Antrieb – ähnlich wie bei einem Jetski. Das sorgt nicht nur für hohe Geschwindigkeiten, sondern reduziert auch die Gefahr, dass sich Wasserpflanzen im Antrieb verfangen. Im Test überzeugt der kleine Katamaran vor allem durch sein präzises Handling und starke Beschleunigung.
Design & Ausstattung
Optisch fällt das Ty Xin 768 Jet Speedboat sofort auf: Der schlanke Katamaran kommt in einem sportlichen Blau und misst 40 × 13 × 9,5 cm. Die Bauweise mit zwei Rümpfen sorgt für hohe Kippstabilität und gute Spurtreue – ideal für schnelle Kurven und ruhiges Fahrverhalten auch bei höherem Tempo.
Leider scheint das Gehäuse nicht zu 100 Prozent wasserdicht zu sein. Nach dem Test haben wir Wasser im Inneren gefunden, rund um den Motor und die Elektronik. Zwar hat das Gefährt keinen Schaden genommen, dennoch besteht hier ein großes Risiko, dass es kaputtgeht. Immerhin sind die Servos und der Motor wasserdicht.
Die 2,4-GHz-Fernsteuerung liegt gut in der Hand und bietet laut Hersteller eine Reichweite von über 200 Metern. In unserem Test auf einem größeren Teich blieb die Verbindung jederzeit stabil.
Ty Xin Jet Speedboat Super Dino - Bilder
Antrieb & Akku
Angetrieben wird das Boot von einem bürstenlosen Elektromotor mit Wasserkühlung, der seine Kraft über eine Düse ins Wasser abgibt. Das bringt nicht nur ordentlich Schub, sondern ist auch deutlich wartungsärmer als klassische Außenpropeller.
Als Energiequelle dient eine 11,1-V-Li-Ionen-Batterie mit 2000 mAh – im Lieferumfang enthalten. Die Fahrzeit liegt bei rund zehn Minuten, geladen wird per USB-A-Netzteil in etwa vier Stunden. Kurz vor dem Ende der Akkulaufzeit warnt ein akustisches Signal über die Fernsteuerung.
Steuerung
Im Wasser zeigt sich das Ty Xin 768 Jet Speedboat von seiner besten Seite. Der Jet-Antrieb ermöglicht eine präzise, direkte Steuerung – das Boot reagiert schnell, dreht eng und bleibt dabei stabil. Kentergefahr besteht kaum, selbst bei engen Kurvenmanövern mit hoher Geschwindigkeit. Im Vergleich mit anderen Modellen im Testfeld fährt das Boot souverän mit – das gefühlte Tempo liegt bei weit über 30 km/h und macht ordentlich Laune.
Preis
Das Ty Xin 768 Jet Speedboat kostet bei Banggood 88 Euro. Die Lieferung erfolgt aus China. Das hat Einschränkungen bei Garantie oder Umtauschrecht zur Folge.
Fazit
Das Ty Xin 768 Jet Speedboat überzeugt mit starkem Jet-Antrieb, präziser Steuerung und hoher Stabilität dank Katamaran-Design. Schwächen zeigt das flotte RC-Boot bei der begrenzten Wasserdichtigkeit und der kurzen Akkulaufzeit. Für Jugendliche ab 14 Jahren ist es ein ideales Einstiegsmodell in die Welt der ferngesteuerten Speedboote – besonders für alle, die ein schnelles, wendiges Boot mit ungewöhnlichem Antrieb suchen.
Wichtig: Der Innenraum sollte nach Gebrauch regelmäßig auf Feuchtigkeit kontrolliert werden. Der Versand aus China bringt zudem gewisse Nachteile mit sich, etwa längere Lieferzeiten und eingeschränkten Gewährleistungsservice im Vergleich zum EU-Standard.
Amewi Rennkatamaran 7014 RTR
Schnell und wendig: Der Amewi Rennkatamaran ist ein günstiger Einstieg in die Welt der RC-Speedboote – mit kurzer Fahrzeit, aber viel Fahrspaß.
VORTEILE
- schnell und wendig
- hohe Funkreichweite
- Piepton warnt vor leerem Akku
- günstig
NACHTEILE
- sehr kurze Akkulaufzeit
- Wasser drang im Test ein
- nicht für jeden Teich geeignet
Amewi Rennkatamaran 7014 RTR im Test: RC-Boot für rasanten Fahrspaß ab 55 Euro
Schnell und wendig: Der Amewi Rennkatamaran ist ein günstiger Einstieg in die Welt der RC-Speedboote – mit kurzer Fahrzeit, aber viel Fahrspaß.
Wer zügig über den heimischen Teich pflügen möchte, findet im Amewi Rennkatamaran 7014 RTR ein preiswertes RC-Speedboot. Für rund 55 Euro verspricht das ferngesteuerte Modell bis zu 25 km/h – genug für ordentliches Spritzwasser und überraschend viel Fahrspaß, ohne Einsteiger gleich zu überfordern.
Ganz ohne Kompromisse geht der günstige Katamaran allerdings nicht an den Start: Die Fahrzeit fällt eher knapp aus. Wie sich das flinke Boot auf dem Wasser schlägt und ob der Spaß trotz kurzer Akkulaufzeit trägt, klären wir im Test. Das Testmuster haben wir selbst gekauft.
Design und Ausstattung
Der Amewi Rennkatamaran 7014 RTR steht auf zwei schmalen, parallel verlaufenden Rümpfen statt auf einem einzelnen Bootskörper. Das senkt den Wasserwiderstand und sorgt bei höherem Tempo für einen stabilen Geradeauslauf. Mit 350 × 95 × 55 mm und 300 g passt das Boot problemlos in einen kleinen Rucksack. Am Heck sitzt ein echtes, per Fernsteuerung bewegliches Ruder.
Zum Lieferumfang gehören die Pistolenfernsteuerung, ein Lithium-Ionen-Akku samt USB-A-Ladegerät sowie ein einfacher Ständer, um das Boot im Regal zu verstauen. Die obere Rumpfschale lässt sich abnehmen, um den Akku einzulegen und den Motor zu erreichen. Der Kunststoff wirkt nicht besonders hochwertig, ist aber sauber verarbeitet.
Nach der ersten Probefahrt fanden wir etwas Wasser im Rumpf. Bei schnellen RC-Booten lässt sich das nicht immer vollständig vermeiden. Einzelne Tropfen sind noch kein Grund zur Sorge. Tritt Wasser jedoch wiederholt oder in merklicher Menge ein, sollte man die Abdichtung und den korrekten Sitz der Abdeckung prüfen. Feuchtigkeit kann Anschlüsse und Elektronik langfristig beschädigen.
Amewi Rennkatamaran 7014 RTR: Bilder aus dem Test
Akku und Antrieb
Für den Antrieb sorgt ein Elektro-Bürstenmotor, der seine Kraft über eine Schiffsschraube ins Wasser bringt. Laut Hersteller erreicht das Boot bis zu 25 km/h – auf dem Wasser fühlt sich das deutlich rasanter an, als die Zahl vermuten lässt. Der Katamaran durchquert einen kleinen Teich in wenigen Sekunden. Entsprechend sollte man Schwäne, Enten und andere Boote im Blick behalten: Das Modell ist klein, aber alles andere als gemütlich unterwegs. Leise ist es ebenfalls nicht – der charakteristische Motorsound gehört aber zum Spaß dazu.
Der Lithium-Ionen-Akku bietet 650 mAh. Das reicht leider nur für kurze Ausfahrten: Amewi nennt rund sechs Minuten Fahrzeit, im Test waren mit kurzen Pausen etwa acht Minuten drin. Danach warnt die Fernsteuerung mit Pieptönen und einer leuchtenden LED, dass der Akku zur Neige geht – und das Boot drosselt gleichzeitig die Leistung. Ein sinnvolles Signal, rechtzeitig Kurs aufs Ufer zu nehmen.
Steuerung und Handling
Gesteuert wird der RC-Katamaran über eine pistolenförmige 2,4-GHz-Fernsteuerung. Das Drehrad bewegt das Ruder am Heck, der Gashebel beschleunigt per Zeigefinger. Das Boot reagiert direkt und ohne spürbare Verzögerung. Amewi gibt die Funkreichweite mit bis zu 80 m an. Im Test ließ sich der Katamaran über den gesamten Teich am Modellbau-Hafen am Mollsee im Westpark zuverlässig steuern und sicher ans Ufer zurückholen.
Der Katamaran kommt schnell ins Gleiten, statt sich durchs Wasser zu pflügen. Bei Wellen und hektisch gefahrenen Kurven reagiert die Bauform allerdings etwas nervöser als ein breiteres Einrumpfboot. Während der Testfahrt kenterte das Boot einmal – zum Glück in Ufernähe. Eine Aufrichtfunktion gibt es nicht. Für schnelle Geraden und sauber gefahrene, weite Kurven eignet sich der Rennkatamaran dagegen gut.
Für Kinder ist das RC-Boot weniger geeignet: Amewi empfiehlt das Modell zwar ab 8 Jahren, Kinder unter 14 Jahren sollten es laut Anleitung nur unter Aufsicht eines Erwachsenen fahren. Etwas Übung braucht es, als günstiger Einstieg eignet sich der Rennkatamaran aber gut, um den Umgang mit einem schnellen Modellboot zu lernen.
Achtung: Für ferngesteuerte Modellboote gelten je nach Bundesland unterschiedliche Wasser-, Natur- und Kommunalvorschriften. Ob der Betrieb erlaubt ist, hängt von Gewässertyp, Eigentümer, Schutzstatus und örtlichen Regeln ab – in Parkanlagen, Badebereichen und Schutzgebieten kann er eingeschränkt oder verboten sein.
In Bayern sind etwa Elektro-Modellboote grundsätzlich als Gemeingebrauch erlaubt; der Mollsee im Münchner Westpark hat sogar einen ausgewiesenen Modellboothafen. Für Speedboote gilt das dennoch nicht pauschal: Schnelle Modelle dürfen nur im vorgesehenen Bereich und nach örtlichen Vorgaben betrieben werden. Vor dem Start daher immer Schilder und lokale Regelungen prüfen – im Zweifel bei Stadt, Gemeinde oder Gewässereigentümer nachfragen.
Preis
Die UVP liegt bei rund 73 Euro, im Handel ist der RC-Katamaran aber bereits ab etwa 55 Euro zu haben – ein fairer Preis für das flotte Boot.
Fazit
Der Amewi Rennkatamaran macht viel Spaß und ist ein preiswerter Einstieg in die Welt der RC-Speedboote. Das Boot beschleunigt flott, lässt sich direkt steuern und vermittelt auf dem Wasser mehr Tempo-Feeling, als sein Preis erwarten lässt.
Der größte Nachteil ist die kurze Akkulaufzeit: Nach knapp acht Minuten ist Schluss. Zudem verlangt das schnelle, bei unruhigem Wasser teils nervöse Boot etwas Übung – und einen geeigneten, ausdrücklich erlaubten Fahrort. Wer damit leben kann, bekommt einen günstigen RC-Renner mit hohem Spaßfaktor.
Preis-Leistungs-Sieger
Revell Control Sundancer
Schon für knapp 30 Euro bietet die Sundancer von Revell Control ordentlich Fahrspaß auf dem Wasser. Wir haben das RC-Boot getestet und zeigen, was es kann.
VORTEILE
- Schutzschaltung gegen Unfälle
- einfache Handhabung
- gute Funk-Reichweite
NACHTEILE
- das Boot fährt nicht wirklich geradeaus
- lange Ladezeit
- einfache Verarbeitung
Revell Control Sundancer im Test: Leichtes RC-Boot für Einsteiger
Schon für knapp 30 Euro bietet die Sundancer von Revell Control ordentlich Fahrspaß auf dem Wasser. Wir haben das RC-Boot getestet und zeigen, was es kann.
Das Revell Control RC Boot „Sundancer“ eignet sich gut für Anfänger und Einsteiger, die schon immer mal mit einem ferngesteuerten Boot fahren wollten. Die Mini-Jacht ist zudem günstig und eignet sich gut als Spielzeug für Kinder oder Erwachsene.
Design und Ausstattung
Die Sundancer von Revell Control ist ein kleines ferngesteuertes Boot aus Kunststoff. Die Länge beträgt 31 cm, die Breite 9,5 cm. Es wiegt nur etwa 230 g. Damit passt es noch gut in eine kleine Tasche oder einen Rucksack für die nächste Spritztour am örtlichen Teich oder See. Das Boot hat ein sportliches Design und ist in Weiß mit einem roten Rennstreifen lackiert.
Eine Fernsteuerung in Pistolenform gehört dazu, diese benötigt zwei AA-Batterien, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Zusätzlich liefert Revell das RC Boot mit einem USB-A-Ladekabel aus. Ein Netzteil ist nicht dabei. Das RC Boot ist „ready to run“ (RTR) – das bedeutet, es handelt sich nicht um einen Bausatz. Sobald das Boot aufgeladen und die Fernbedienung mit Batterien befüllt ist, kann man es direkt zu Wasser lassen und losfahren.
Akku und Antrieb
Als Antrieb nutzt das Boot zwei elektrische Motoren. Für die Energie sorgt ein integrierter Li-Ion-Akku mit einer Kapazität von 1200 mAh. Für den vollständigen Ladevorgang sollte man sich Zeit nehmen – dieser dauert etwa 2,5 Stunden. Entweder man stöpselt das Boot per USB-Kabel in den PC oder nutzt ein Netzteil von einem Handyladegerät mit passendem USB-A-Anschluss.
Revell gibt eine Betriebsdauer für den Akku von bis zu 20 Minuten an. Das entspricht weitgehend der Realität, wir haben mit kürzeren Pausen sogar fast eine halbe Stunde damit auf dem Wasser verbracht. Die Höchstgeschwindigkeit ist nicht übermäßig hoch. Nähere Angaben dazu macht Revell nicht.
Steuerung und Handling
Bei der Fernbedienung handelt es sich um eine ergonomisch geformte Pistolen-Fernsteuerung. Für die Funkübertragung nutzt diese eine Frequenz von 2,4 GHz auf zwei Kanälen. Dadurch ist es möglich, mehrere Boote gleichzeitig zu steuern, ohne einander zu stören. Die Reichweite beträgt laut Angaben von Revell etwa 35 Meter.
Die Sundancer verfügt darüber hinaus über eine Schutzschaltung. Diese verhindert, dass die Propeller sich bewegen, wenn das Boot an Land ist. Erst, wenn die kleine Jacht im Wasser ist, kann man die Schiffsschrauben einschalten. Die Elektronik des Bootes ist komplett gegen eindringendes Wasser geschützt. Das erlaubt auch wilde Manöver. Die Steuerung ist einfach und reagiert präzise auf Eingaben. Allerdings ist das leichte Boot empfindlich für Strömungen und fährt deshalb selten wirklich geradeaus. Zum Gegensteuern ist es möglich, das Heckruder zu trimmen. Die Position des Ruders legt man mit einem Pfeil am Heck manuell fest. Die Bedienung ist einfach, damit eignet sich das Boot auch für ein Kind.
Bevor die Sundancer in See sticht, muss ein geeignetes Gewässer her. Nicht überall ist das erlaubt. Der Einsatz eines ferngesteuerten Fahrzeuges ist im Wasserhaushaltsgesetz nach § 2 Abs. 1 geregelt. Häufig finden sich in Parks Schilder bei einem Teich oder See, wenn die Nutzung eines RC-Bootes erlaubt ist. Im Zweifelsfall hilft eine Anfrage beim jeweiligen Landratsamt. Für das RC-Boot von Revell empfiehlt sich eher ein ruhiges Gewässer ohne Strömungen, also ein Teich, Tümpel oder kleiner See – aber kein Fluss. Bei starken Strömungen kann man das leichte Boot nur schwer steuern.
Revell Control RC Boot Sundancer - Bilderstrecke
Preis
Der UVP für die Sundancer liegt bei 33 Euro. Das RC-Boot gibt es bei Händlern bereits ab 29 Euro, allerdings ist mit Versandkosten in Höhe von mindestens 5 Euro zu rechnen.
Fazit
Eine Fahrt mit der Sundancer von Revell Control macht wirklich eine Menge Spaß. Die Steuerung ist einfach und auch für ein Kind geeignet, einmal aufgeladen ist das Boot „ready to run“ (RTR). Die Akkulaufzeit von knapp 20 Minuten geht in Ordnung. Jedoch erscheint die Ladezeit von fast 2,5 Stunden lang im Vergleich zur Fahrtdauer. Wirklich gerade fährt das Boot allerdings je nach Strömung selten.
Revell Control RC Boat Police
Revells RC-Boot für Einsteiger kommt ohne Bastelaufwand aus und hält bis zu eine halbe Stunde auf dem Wasser durch. Lohnt sich das günstige Polizeiboot?
VORTEILE
- einfache Steuerung
- optisch ansprechend
- günstig
NACHTEILE
- Akku nicht austauschbar
- kurze Funk-Reichweite
- Schutzschaltung greift nicht immer beim Herausnehmen
Revell RC Boat Police im Test: Ferngesteuertes Boot für Anfänger ab 29 Euro
Revells RC-Boot für Einsteiger kommt ohne Bastelaufwand aus und hält bis zu eine halbe Stunde auf dem Wasser durch. Lohnt sich das günstige Polizeiboot?
Ein Polizeiboot auf dem Teich – das macht Kindern genauso viel Spaß wie junggebliebenen Erwachsenen. Das Revell RC Boat Police ist ein kompaktes Einsteigermodell ab 8 Jahren, das ohne Bastelaufwand direkt ins Wasser gehen kann. Wir haben das RC-Boot für knapp 29 Euro getestet und klären, ob es den Ausflug an den See – im Sommer wie im Herbst – zum echten Wasserspaß macht. Das Modell hat uns Revell kostenlos zur Verfügung gestellt.
Design und Ausstattung
Das Revell RC Boat Police orientiert sich optisch an einer Yacht – trägt aber die Aufschrift der Polizei. Einem konkreten, realen Vorbild ist das Modell offenbar nicht nachempfunden. Das Design greift aber typische Elemente von Polizeibooten auf. Mit Abmessungen von 350 × 100 × 111 mm fällt das RC-Boot kompakt genug aus, um bequem in einen kleinen Rucksack zu passen.
Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff und kann nicht geöffnet werden – ein separates Akkufach sucht man vergebens. Geladen wird über ein beiliegendes USB-A-Ladegerät, das in eine Buchse am Heck gesteckt wird. Die Verarbeitung ist schlicht, aber insgesamt sauber.
Zum Lieferumfang gehört neben dem USB-A-Ladegerät ein Standfuß, der das Boot im Regal in Szene setzt. Die Fernbedienung wird mit zwei AA-Batterien betrieben, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Um die Batteriefachklappe zu öffnen, ist jedes Mal ein Kreuzschraubendreher erforderlich – ein kleiner, aber unnötiger Umstand.
Revell Control RC Boat Police: Bilder
Akku und Antrieb
Der Lithium-Ionen-Akku ist fest im Gehäuse verbaut. Ein vollständiger Ladevorgang über das beiliegende USB-A-Ladegerät dauert rund 150 Minuten – das geschieht direkt an einem USB-A-Anschluss oder mit einem handelsüblichen Netzteil mit USB-A-Ausgang.
Die vom Hersteller angegebene Fahrzeit von 15 Minuten erwies sich im Test als deutlich zu konservativ: Das Boot hielt gut 30 Minuten durch – ohne dauerhaften Volllastbetrieb. Einziger Wermutstropfen: Der Akku kann nicht getauscht werden – weder um die Fahrzeit durch einen Ersatzakku zu verlängern, noch um ihn nach Jahren der Nutzung zu ersetzen.
Als Antrieb dienen zwei elektrische Bürstenmotoren. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h ist das Boot kein Rennboot – für Einsteiger ist das jedoch ein klarer Vorteil. Zu langsam, um langweilig zu werden, ist es trotzdem nicht. Das moderate Tempo passt gut zu Gewässern, die für den Einsatz von ferngesteuerten Booten freigegeben sind. Das vergleichsweise moderate Tempo und der geringe Geräuschpegel wirken im Test weniger aufdringlich als bei schnelleren RC-Booten. Tiere und sensible Uferbereiche sollte man dennoch grundsätzlich meiden.
In Deutschland sind für ferngesteuerte Boote in der Regel ausgewiesene Modellbootgewässer oder private Teiche geeignet. Ob RC-Boote erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Gewässer ab. Vor dem Einsatz sollte man die örtlichen Regeln, Naturschutzauflagen und gegebenenfalls die Hausordnung prüfen. Auf Badeflächen sowie in Schutz- und Rückzugsbereichen für Tiere gehören sie nicht.
Steuerung und Handling
Die Fernsteuerung funkt im 2,4-GHz-Band. Gegenüber älteren quarzgesteuerten Fernsteuerungen im 27- oder 40-MHz-Band erleichtert das den parallelen Betrieb mehrerer Modelle. Vor der Abfahrt schaltet man zunächst die Fernsteuerung ein. Eine Sicherheitsschaltung verhindert, dass die Motoren aktiviert werden können, solange sich das Boot nicht im Wasser befindet.
Achtung: Wird das Boot direkt aus dem Wasser genommen, lassen sich die Motoren dennoch kurzzeitig ansprechen – zumindest war uns das im Test so passiert. Es empfiehlt sich daher, die Fernsteuerung nach dem Einsatz vorsorglich auszuschalten, um die Motoren zu schonen.
Die Bedienung ist intuitiv: Mit dem Drehrad wird gelenkt, mit dem Gashebel beschleunigt man per Zeigefinger oder fährt rückwärts. Gelenkt wird nicht über ein fernsteuerbares Ruder, sondern durch unterschiedlich schnell drehende Propeller. Am Heck sitzt jedoch ein festes, manuell justierbares Ruder für die Geradeauskorrektur.
Zum Vorwärtsfahren drehen beide gleichzeitig, zum Lenken nach rechts übernimmt die linke Schraube die Führung – und umgekehrt. Die Elektronik übersetzt die Steuerbefehle dabei automatisch und transparent im Hintergrund. Im Test fuhr das Boot allerdings selten geradeaus – für die Feinabstimmung lässt sich das Ruder am Heck des Boots zusätzlich trimmen.
Die vom Hersteller angegebene Reichweite von 15 m konnten wir im Test bestätigen – allerdings ist das für ein 2,4-GHz-Gerät enttäuschend wenig. Sobald das Boot die 15-m-Marke überschreitet, ruckelt es beim Gasgeben spürbar. Vergleichbare Boote mit 2,4-GHz-Technik erreichen problemlos größere Reichweiten – da bleibt Revell hinter den Möglichkeiten zurück.
Preis
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 40 Euro, im Handel ist das Boot jedoch in der Regel für knapp 30 Euro zu haben – ein fairer Preis für das Gebotene. Das macht es zu einem soliden Einsteigermodell zum attraktiven Preis – wer erste Erfahrungen mit ferngesteuerten Booten sammeln möchte, ist hier gut aufgehoben.
Technisch ist das Revell RC Boat Police dem Schwestermodell Sundancer von Revell sehr ähnlich, wenn auch optisch auf andere Art gestaltet und minimal größer.
Fazit
Das Revell RC Boat Police richtet sich an Einsteiger, die gelegentlich auf einem dafür vorgesehenen Gewässer mit einem RC-Boot fahren wollen. Der Preis ist fair, das Handling denkbar einfach. Das moderate Tempo bleibt gut beherrschbar. Rücksicht auf Badende, Tiere und sensible Uferbereiche sollte man dennoch nehmen.
Der fest verbaute Akku erspart das Wechseln von Akkuzellen im Boot. Für die Fernbedienung werden allerdings weiterhin zwei AA-Batterien benötigt. Die vom Hersteller angegebene Fahrtzeit von 15 Minuten übertraf das Boot im Test mit knapp einer halben Stunde deutlich. Allerdings kann man den Akku nicht ohne Weiteres austauschen. Das Modell eignet sich gleichermaßen für junggebliebene Erwachsene wie für Kinder ab 8 Jahren – eine Kaufempfehlung können wir aussprechen.
Ein kleiner Vorbehalt bleibt: Trotz Schutzschaltung drehten die Schrauben einmal weiter, als wir das Boot bereits in der Hand hielten – beim Herausnehmen aus dem Wasser sollte man die Fernsteuerung zuerst ausschalten.
Carrera Profi RC Speedray Boat
Der Carrera Speedray ist ein schicker, wendiger RC-Katamaran für Einsteiger – gut steuerbar, aber kein Tempowunder. Mehr dazu im Test.
VORTEILE
- fairer Preis
- wendig und gut zu steuern
- schickes Design
NACHTEILE
- kein Warnton, wenn der Akku leer geht
- kurze Akkulaufzeit von maximal 10 Minuten
- nicht sonderlich schnell
Carrera Profi RC Speedray Boat im Test: Mit Katamaran über den See flitzen
Der Carrera Speedray ist ein schicker, wendiger RC-Katamaran für Einsteiger – gut steuerbar, aber kein Tempowunder. Mehr dazu im Test.
Mit dem Profi RC Speedray bringt Carrera einen schick designten Katamaran in auffälligem Gelb ins Wasser. Das Modell wirkt sportlich, richtet sich aber mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h eher an Einsteiger als an erfahrene RC-Piloten. Gesteuert wird das Boot über eine 2,4-GHz-Funkfernbedienung, die solide in der Hand liegt. Trotz des gemäßigten Tempos empfiehlt der Hersteller den Einsatz erst ab 14 Jahren – ob das gerechtfertigt ist, zeigt der Test.
Design & Ausstattung
Der Carrera Profi RC Speedray fällt sofort durch seine knallgelbe Lackierung und die sportliche Linienführung auf. Mit Abmessungen von 45 × 18 × 8,5 cm und einem Gewicht von rund einem Kilogramm ist der Katamaran im Maßstab 1:16 handlich, aber dennoch stabil. Die Doppelrumpf-Bauweise sorgt für gute Spurtreue und hohe Kippstabilität – typische Vorteile eines Katamarans, insbesondere bei Geradeausfahrt und leichten Kurven.
Im Test blieb das Innenleben trocken, allerdings berichten mehrere Käufer auf Amazon von eindringendem Wasser, das bei ihnen zu Antriebsschäden führte. Zur Ausstattung gehören eine 2,4-GHz-Fernsteuerung, ein wiederaufladbarer Akku, ein USB-Ladekabel (1 A) sowie passende Batterien für die Fernbedienung.
Carrera Profi RC Speedray Boat
Akku & Antrieb
Für den Vortrieb sorgt ein wassergekühlter Elektromotor, der über eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LiFePO4) mit Energie versorgt wird. Diese Akkutechnologie gilt als sicher und langlebig, bietet im Fall des Speedray aber nur rund zehn Minuten Fahrzeit. Kurz bevor der Akku leer ist, reduziert das Boot automatisch die Geschwindigkeit deutlich – einen akustischen Warnhinweis gibt es leider nicht. Im Test führte das beinahe zum Verlust des Gefährts auf dem Wasser. Der Ladevorgang erfolgt per USB-A-Kabel und dauert etwa 90 Minuten.
Steuerung & Handling
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gehört der Carrera Speedray nicht zu den schnellsten RC-Booten im Testfeld – das macht ihn aber gerade für Einsteiger beherrschbar. Die proportionale 2,4-GHz-Steuerung reagiert präzise und ermöglicht enge Kurvenmanöver, ohne dass das Boot ins Schlingern gerät. Dank der Katamaran-Bauweise liegt der Speedray stabil im Wasser und zeigt sich auch bei flotter Fahrt wendig und kontrollierbar. Für rasante Action ist das Tempo zwar etwas zahm, dafür überzeugt das Boot mit einem ruhigen Fahrverhalten und einfacher Handhabung – ideal für erste Ausflüge auf Teich oder See.
Preis
Die UVP für den Carrera Profi RC Speedray liegt bei 110 Euro. Mittlerweile bekommt man den Katamaran schon ab knapp über 85 Euro.
Fazit
Der Carrera Profi RC Speedray überzeugt im Test mit seinem auffälligen Design, stabilem Fahrverhalten und einer einfach zu handhabenden Steuerung – ideal für Einsteiger ab 14 Jahren. Besonders positiv fallen die präzise Lenkung, die gute Wendigkeit und das robuste Gehäuse auf. Auch der Preis ist angesichts der gebotenen Leistung fair.
Abstriche muss man bei der Akkulaufzeit und der fehlenden Akku-Warnung machen – hier ist Aufmerksamkeit gefragt, um das Boot nicht zu verlieren. Zudem ist die Höchstgeschwindigkeit eher moderat. Insgesamt eignet sich der Speedray vorwiegend für Jugendliche und RC-Neulinge, die ein zuverlässiges, gut kontrollierbares und preiswertes Boot suchen.
Ty Xin 725 Jet-Boat
Das RC-Boot Ty Xin 725 Jet-Boat begeistert uns im Test mit Düsenantrieb, stabilem Handling und stylishem Design – für kleines Geld und großen Fahrspaß.
VORTEILE
- günstig
- gutes Handling mit Düsenantrieb
- weiter Reichweite
- gute Akkulaufzeit
NACHTEILE
- etwas Wasser gelangt in den Innenraum
- mittelmäßiges Tempo
Ty Xin 725 Jet-Boat im Test: Günstiges RC-Boot mit starkem Antrieb
Das RC-Boot Ty Xin 725 Jet-Boat begeistert uns im Test mit Düsenantrieb, stabilem Handling und stylishem Design – für kleines Geld und großen Fahrspaß.
Mit dem Ty Xin 725 Jet-Boat bringt ein weiteres chinesisches RC-Boot frischen Wind auf den Teich. Der kleine Flitzer setzt auf Jet-Antrieb statt klassischem Propeller, fährt sich angenehm präzise und punktet mit liebevoller Gestaltung – auch wenn es nicht zu den allerschnellsten Booten gehört.
Design & Ausstattung
Das Ty Xin 725 Jet-Boat misst kompakte 34 × 10 × 11,5 cm und fällt durch sein detailverliebtes Design auf. Besonders auffällig: Im Cockpit sitzen zwei angedeutete Piloten, was dem Boot einen Hauch von Sci-Fi-Look verleiht. Es ist in Rot oder Grün erhältlich. Die Verarbeitung geht für den Preis in Ordnung, auch wenn sich bei unserem Testmodell nach der Fahrt vereinzelt Wasser im Innenraum gesammelt hat. Der Lieferumfang enthält das Boot, eine Fernsteuerung (benötigt 4 × AA-Batterien, nicht enthalten), einen Li-Ion-Akku mit 7,4 V und 1500 mAh sowie ein USB-Ladekabel.
Ty Xin RC Jet Airship Storm - Bilder
Antrieb & Akku
Der Antrieb erfolgt über einen elektrischen Bürstenmotor, der über eine Jetdüse arbeitet. Das ist nicht nur leiser als klassische Schiffsschrauben, sondern auch sicherer für Kinderhände. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 30 km/h – realistisch ist etwas weniger. Der mitgelieferte Akku liefert 15 bis 20 Minuten Fahrspaß, geladen wird per mitgeliefertem USB-A-Kabel in etwa zwei Stunden.
Handling
Dank Jet-Antrieb und präziser Steuerung fährt sich das Ty Xin RC-Boot ausgesprochen wendig und stabil. Es richtet sich bei einem Überschlag automatisch wieder auf, was es besonders anfängerfreundlich macht. Umkippen? Fehlanzeige – das Boot bleibt durch seine Bauweise stets aufrecht. Die Reichweite der Fernsteuerung beträgt bis zu 200 Meter – im Alltag mehr als ausreichend. Die Geschwindigkeit ist solide, aber nicht rasant – dafür punktet das Boot mit hohem Fahrspaß und guter Kontrolle.
Preis
Mit rund 48 Euro bei Banggood ist das Ty Xin 725 Jet-Boat ein preiswerter Einstieg in die Welt der RC-Boote mit Jet-Antrieb. Für das Gebotene – inklusive Akku – ein sehr faires Angebot. Als Farben gibt es Grün und Rot. Der Versand erfolgt allerdings aus China, was längere Lieferzeiten und Einschränkungen bei der Garantie mit sich bringt.
Fazit
Das Ty Xin 725 Jet-Boat ist ein gelungenes Einsteiger-Boot mit stylishem Design, sicherem Handling und ausreichend Power. Der Jet-Antrieb macht Spaß, die Steuerung ist präzise und die Aufrichtautomatik sorgt für stressfreies Fahren. Nur die mäßige Wasserdichtigkeit des Innenraums trübt das Bild etwas, auch wenn Motor und Servos wasserdicht sind. Wer damit leben kann, bekommt für kleines Geld viel Fahrfreude.
Revell Control RC-Boat Spring Tide 40
Perfekt für Anfänger und Kinder ab 8 Jahren: Das Revell Control RC-Boat Spring Tide 40 ist günstig, kompakt und einfach zu steuern.
VORTEILE
- günstig
- handlich
- lange Fahrzeit
NACHTEILE
- langsam
- kurze Funkreichweite
- 27- und 40-MHz-Band
Revell Spring Tide 40 im Test: Ferngesteuertes Boot für Pool & Co. ab 15 Euro
Perfekt für Anfänger und Kinder ab 8 Jahren: Das Revell Control RC-Boat Spring Tide 40 ist günstig, kompakt und einfach zu steuern.
Als kompaktes ferngesteuertes Boot eignet sich die Spring Tide 40 von Revell für Anfänger, Kinder ab 8 Jahren und alle, die preiswert in die Welt der RC-Boote hineinschnuppern möchten. Wie sich das kleine Boot in der Praxis schlägt, klären wir im Test. Der Hersteller hat uns das Testmuster kostenlos zur Verfügung gestellt.
Design und Ausstattung
Die Spring Tide 40 ist ein kompaktes Boot im Stil eines Schnellboots. Mit Abmessungen von 235 × 75 × 75 mm und einem Gewicht von 170 g fällt es angenehm handlich aus. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff – die Verarbeitung ist schlicht, aber sauber.
Die Antenne besteht aus einem frei hängenden Draht, der seitlich am Rumpf verläuft. Ein Kunststoffröhrchen, das an einen Strohhalm erinnert, dient als optionale Führung zum Durchfädeln und Fixieren am Gehäuse. Das ist dem analogen 40-MHz-Band geschuldet, wirkt aber wenig ansprechend. Unter dem abnehmbaren Deckel verbirgt sich das per Kreuzschlitz gesicherte Batteriefach für drei AA-Zellen.
Die beiliegende Fernsteuerung benötigt zwei AA-Batterien – dem Boot liegen allerdings keine Batterien bei. Wegen des analogen Funkbands muss zudem eine Teleskopantenne aus Metall angeschraubt werden.
Batterien und Antrieb
Einen Akku gibt es nicht. Stattdessen legt man drei AA-Batterien ein: Dazu nimmt man den Deckel ab und löst eine Platte mit Kreuzschlitz. Das hat einen klaren Vorteil: Leere Batterien lassen sich schnell tauschen. Wer allerdings keine wiederaufladbaren AA-Akkuzellen verwendet, handelt wenig nachhaltig.
Der Hersteller gibt eine Fahrzeit von bis zu 40 Minuten an. Im Test lief das Boot jedoch mehr als eine Stunde, ohne dass die Batterien vollständig erschöpft waren. Damit hielt es mehr als doppelt so lange durch als die übrigen von uns getesteten Modelle.
Als Antrieb dienen zwei Bürstenmotoren, die jeweils direkt eine Schiffsschraube antreiben. Eine Sicherheitsfunktion sorgt dafür, dass die Motoren nur anlaufen, wenn sich das Boot im Wasser befindet. Einen Ein/Aus-Schalter gibt es weder am Boot noch an der Fernsteuerung.
Das Tempo ist gemächlich: Mit 7 km/h Höchstgeschwindigkeit ist die Spring Tide 40 kein Rennboot – für Einsteiger und Kinder ab 8 Jahren ist das jedoch ein klarer Vorteil. Das moderate Tempo macht das Boot für den Einsatz auf einem privaten Teich oder Pool ebenso geeignet wie auf Gewässern, auf denen ferngesteuerte Boote erlaubt sind.
Steuerung und Handling
Ein separates Ruder besitzt die Spring Tide 40 nicht – die Lenkung erfolgt ausschließlich über die beiden Motoren. Eine Trimmfunktion zur Geradeauskorrektur gibt es nicht.
Die Fernsteuerung arbeitet im analogen 40-MHz-Band – ein Nachteil gegenüber modernen 2,4-GHz-Systemen: Bei analogen Funksystemen können Störungen durch andere Sender auf derselben oder einer benachbarten Frequenz auftreten. Mehrere Modelle können nicht gleichzeitig auf demselben Funkkanal betrieben werden.
Statt eines klassischen Lenkrads verfügt die Fernsteuerung über zwei separate Gashebel – einen für den linken, einen für den rechten Motor. Wer nach rechts fahren möchte, gibt mit dem linken Motor Gas – und umgekehrt. Das erfordert etwas Übung, ist aber schnell gelernt. Besonders praktisch: Laufen die Motoren in entgegengesetzte Richtungen, kann das Boot fast auf der Stelle drehen – hilfreich in engen Gewässern.
Die angegebene Reichweite von 15 m erwies sich im Test als optimistisch: Schon nach wenigen Metern reagierte das Boot beim Beschleunigen spürbar verzögert oder setzte kurz aus. Man sollte sich daher stets in Ufernähe aufhalten.
Das gemächliche Tempo macht das Fahren trotz der etwas gewöhnungsbedürftigen Steuerung angenehm entspannt. Dank des moderaten Tempos lassen sich Hindernisse gut umfahren. Tiere im und am Wasser sollten jedoch grundsätzlich nicht gestört werden. Zu ihnen und zu anderen Personen ist stets großer Abstand zu halten. Insgesamt ist die Spring Tide 40 eine gute Option, um sich mit einem RC-Boot vertraut zu machen.
RC-Boote sind nicht überall erlaubt. Geeignet sind ausgewiesene Modellbootgewässer oder private Teiche – vorausgesetzt, die örtlichen Regeln und Naturschutzauflagen lassen es zu. Auf öffentlichen Badeflächen und in Rückzugsbereichen für Tiere sollte man nicht damit fahren.
Preis
Die UVP liegt bei 20 Euro, im Handel ist die Spring Tide 40 jedoch bereits ab 15 Euro zu haben.
Fazit
Mit seinem günstigen Preis ist das Revell Control RC-Boat Spring Tide 40 ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der ferngesteuerten Boote. Es ist handlich, leicht zu transportieren und dank des gemächlichen Tempos auch für Kinder ab 8 Jahren geeignet – selbstverständlich nur unter Aufsicht. Auch die lange Fahrzeit von über einer Stunde ist ein klares Plus.
Technisch ist das Modell allerdings in die Jahre gekommen: Das analoge 40-MHz-Band ist störanfällig und die Reichweite der Fernsteuerung gering, weshalb man stets in Ufernähe bleiben sollte. Wer das akzeptiert, bekommt ein robustes Einsteiger-Boot zum attraktiven Preis.
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