Todesstrafe im Iran: Erneut Mann im Iran hingerichtet wegen Teilnahme an Massenprotesten
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Im Iran wurde erneut ein Mann hingerichtet, weil er an regierungskritischen Protesten teilgenommen hatte. Die Justiz warf ihm zudem Unterstützung Israels und der USA vor.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
tw
23. August 2026, 10:28 Uhr
Artikelzusammenfassung
Der Iran hat einen weiteren Demonstranten hingerichtet. Nach Angaben der Justiz wurde das vom Obersten Gericht bestätigte Todesurteil gegen Madschid Adineh am Morgen vollstreckt; die Anklage las sich dabei wie das bekannte Repressions-Playlisting autoritärer Systeme: angebliche Unterstützung für Israel und die USA, »Kriegsführung gegen Gott«, Brandstiftung und Delikte gegen die innere Sicherheit. Adineh wies die Vorwürfe zurück, während die Behörden ihm vorhielten, bei seiner Festnahme bewaffnet gewesen zu sein und während der Proteste geschossen zu haben; zusätzlich wurde die Einziehung seines gesamten Vermögens angeordnet. Die Exekution reiht sich chronologisch in eine neue Welle staatlicher Härte ein, nachdem bereits am Donnerstag ein weiterer Mann im Kontext der Massenproteste gehängt worden war, die im Dezember vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise aufflammten. Hinter der nüchternen Justizprosa steht damit ein brutales politisches Signal: Die Führung versucht, den Protest mit Galgen, Gottesparagrafen und Sicherheitsjargon kleinzuhalten – als wäre Einschüchterung ein belastbares Governance-Tool.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Im Iran ist ein Mann hingerichtet worden, der wegen der Teilnahme an regierungskritischen Protesten zu Tode verurteilt worden war. Nach einer Bestätigung des Todesurteils durch das Oberste Gericht sei es am Morgen vollstreckt worden, teilte die iranische Justiz mit. Madschid Adineh habe sich angeblich an »operativen Aktivitäten« zur Unterstützung
Israels und der USA beteiligt. Das Gericht habe zudem eine Beschlagnahmung seines gesamten Vermögens angeordnet.
Adinehs Schuldspruch umfasse zudem angebliche »Kriegsführung gegen Gott«, Brandstiftung, Versammlung und Verabredung
zur Begehung von Straftaten gegen die innere Sicherheit des Landes. Nach Behördenangaben hatten er bei seiner Festnahme unter anderem eine Schusswaffe dabei, die er bei den Protesten abgefeuert haben soll.
Der Beschuldigte habe die Vorwürfe zurückgewiesen.
Zuletzt hatten die iranischen Behörden am Donnerstag einen Mann im Zusammenhang mit den Massenprotesten hingerichtet. Im Dezember hatten es aufgrund der Wirtschaftskrise Massenproteste gegen die autoritäre iranische Regierung gegeben. Bei der gewaltsamen Niederschlagung wurden Tausende getötet.