The Platform Group: Herr Benner und die Kunst des Weglassens

vor 2 Tage 1

Bei Wortlaut-Interviews ist es normal, dass die Interviewten den verschriftlichten Text lesen dürfen, bevor er veröffentlicht wird. So soll verhindert werden, dass etwa falsche Zahlen verbreitet werden, weil der Vorstandschef sich geirrt hat, oder Sachverhalte verzerrt dargestellt werden, weil es im Gespräch zu einem Missverständnis kam. Dass der Interviewpartner redaktionell eingreift, also Fragen umformuliert, löscht oder umstellt, ist aber tabu. Benner hielt sich daran nicht. Komplett gestrichen hat er etwa die Frage zur Geschäftsbeziehung zwischen der TPG-Tochter Brandfield und ihrer Schwester Fashionette. Auf beiden Plattformen werden Modeartikel gehandelt. Die Plattformen verkaufen auch jeweils die Waren des anderen.

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