Supreme Court: Chaos stiften kann er so oder so

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Der Supreme Court hat entschieden: Donald Trump darf weiter versuchen, die Briefwahl zu erschweren. Juristisch ist das nicht endgültig. Aber darum geht es auch gar nicht.

25. August 2026, 16:56 Uhr

 Donald Trump stiftet weiter Verunsicherung unter den Wählerinnen und Wählern.
Ein Briefkasten in den USA: Donald Trump stiftet weiter Verunsicherung unter den Wählerinnen und Wählern. © LB Studios/​Connect Images/​Getty Images

Wenn er einen Vorteil daraus zieht, hat Donald Trump bekanntlich nichts gegen bestehende Normen und Regeln. Als er die US-Präsidentschaftswahlen 2016 und 2024 gewonnen hatte, war eher nicht mehr die Rede von Problemen bei der Briefwahl – weil er selbst vielfach Stimmen für sich verbuchen konnte, die auf dem Postweg abgegeben wurden. Und es ist ja auch bequem, wenn man nicht ins Wahllokal muss: In Florida, seinem offiziellen Wohnsitz, nutzte Trump diese Möglichkeit für sich durchaus gern. Doch vor allem vor der am Ende verlorenen Wahl 2020 hatte er immer wieder versucht, die Briefwahl zu diskreditieren und etwa von »großen Problemen und Diskrepanzen« gesprochen, die Gefahr von Manipulationen beschworen: »Das wird der größte Wahlbetrug in unserer Geschichte.«

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