Sommer der Sozialreformen
Die individuelle Unterstützung für die Inklusion von Kindern kostet viel Geld. „Ist das eigentlich unbedingt notwendig?“, fragte der Bundeskanzler – und setzte damit den Ton in der Debatte über die geplanten Kürzungen.
24. August 2026
| Lesezeit: 6 Min.
Regelmäßig werben Behindertenrechtsaktivisten dafür, dass Behinderung, Barrierefreiheit und Inklusion nicht länger als Randthemen behandelt werden sollen. In den vergangenen Monaten wurde die Lage von Menschen mit Behinderung plötzlich tatsächlich ziemlich breit diskutiert – aber nicht wegen der fehlenden Barrierefreiheit, die in Deutschland noch immer nicht verpflichtend ist. Auch nicht, weil Inklusion an Schulen immer noch nicht gut genug funktioniert. Sondern es ging ums Geld. Eine „Kostenexplosion“ bei Eingliederungshilfen und Pflegekosten hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beklagt. Nun fürchten viele Menschen mit Behinderung und Eltern von Kindern mit Behinderung, dass ihnen bald massive Kürzungen drohen könnten.











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