Schutz von Kindern: England will Verkauf koffeinstarker Energydrinks an Kinder verbieten

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Ab April 2027 sollen unter 16-Jährige in England keine stark koffeinhaltigen Energydrinks mehr kaufen können. Das Verbot ist Teil weiterer Maßnahmen zum Jugendschutz.

Quelle: DIE ZEIT, Reuters, Aktualisiert am 16. Juli 2026, 21:12 Uhr

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In einem Sainsbury’s-Supermarkt in Cobham, Großbritannien, sind am Energy-Drinks im Regal zu sehen. Für Kinder unter 16 soll bald ein Kaufverbot für diese Getränke gelten. © Mina Kim/​Reuters

Die britische Regierung plant, den Verkauf stark koffeinhaltiger Energydrinks an unter 16-Jährige ab April kommenden Jahres zu verbieten. Betreffen soll das Verbot Getränke mit einem Koffeingehalt von mehr als 150 Milligramm pro Liter. Es soll für den Verkauf in Geschäften, an Verkaufsautomaten sowie im Internet gelten. Das Parlament muss dem Vorhaben jedoch noch zustimmen.

Nach Angaben der Regierung soll durch das Verbot die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern stärker geschützt werden. In England würden täglich rund 100.000 Kinder solche Getränke konsumieren, teilte die Regierung mit. Die Nebenwirkungen seien dabei Schlafstörungen, Angstzustände und Konzentrationsprobleme.

Die Maßnahme ist die jüngste einer Reihe von Schritten der Regierung des scheidenden Premierministers Keir Starmer, mit denen Risiken für Kinder und Jugendliche eingedämmt werden sollen. 

So plant Großbritannien auch, den Zugang zu Social Media für unter 16-Jährige zu verbieten und für 16- und 17-Jährige standardmäßige nächtliche Sperrzeiten in sozialen Medien einzuführen. Die Regierung begründete die Einschränkungen damit, dass sie die Gesundheit, den Schlaf und das Wohlbefinden junger Menschen verbessern würden.

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