Russland-Ukraine-Krieg: USA schlagen offenbar für kommende Woche Gespräche zwischen Moskau und Kyjiw vor

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Wolodymyr Selenskyj beim Truppenbesuch in der Region Donezk
Wolodymyr Selenskyj beim Truppenbesuch in der Region Donezk

Wolodymyr Selenskyj beim Truppenbesuch in der Region Donezk

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AFP

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Wegen des Irankriegs waren die Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und dem Aggressor Russland zuletzt ausgesetzt. Nun haben die USA offenbar eine neue Verhandlungsrunde vorgeschlagen. Das berichtet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

»Wir gehen davon aus, dass das Treffen nächste Woche stattfindet«, sagte Selenskyj. Es könnte demnach in der Schweiz oder in der Türkei stattfinden. »Aber wir werden sehen, was im Nahen Osten passiert«, sagte Selenskyj mit Blick auf den Irankrieg. Ursprünglich waren die Gespräche bereits für die vergangene Woche in den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant.

Zuvor hatte Selenskyj im Onlinedienst X erklärt, mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Recep Tayyip Erdoğan telefoniert zu haben. Dabei habe sich die Türkei bereit erklärt, das neue trilaterale Treffen auszurichten.

Die USA versuchen seit dem Wiedereinzug von Donald Trump ins Weiße Haus, ein Ende des seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieges in der Ukraine zu erreichen. Nach den bisherigen Gesprächsrunden sind die Parteien allerdings noch weit von einer Einigung entfernt.

Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Gespräche zuletzt als »schwierig« und warf der Führung in Moskau eine Hinhaltetaktik vor. Er räumte aber zugleich Fortschritte ein. »Wir sehen, dass ‌Fortschritte erzielt wurden, aber im Moment liegen die Positionen auseinander.«

Gebietsabtritte weiterhin zentrale Frage

Beide Seiten hätten sich zwar auf »fast alle Punkte« eines Mechanismus zur Überwachung eines Waffenstillstands unter Beteiligung der USA geeinigt, erklärte Selenskyj. Doch in der zentralen Streitfrage um die von Russland geforderten Gebiete im Osten der Ukraine sei keine Einigung erlangt worden. Der russische Verhandlungsführer Wladimir Medinski bezeichnete die Gespräche als »schwierig, aber sachlich«.

Russland überzieht die Ukraine trotz der Verhandlungen immer wieder mit Angriffen, besonders aus der Luft, mit der ukrainischen Infrastruktur als Ziel.

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