Bayer-Aktien nahmen diese positive Wendung im Grunde schon im vergangenen Jahr vorweg, als sie zwischen 20 und 30 Euro die kurstechnische Wende einleiteten. Seitdem läuft die Erholung – und die dürfte nach zehn Jahren Baisse nicht schon nach einigen Wochen zu Ende sein. Im Gegenteil: Im letzten Normaljahr vor der Glyphosat-Katastrophe erreichte Bayer im Frühjahr 2015 einen Börsenwert von 120,9 Milliarden Euro. Bei damals 46 Milliarden Euro Geschäftsjahresumsatz war dies eine 2,6-fache Umsatzbewertung.
Ein solches Multiple ist auch heute noch realistisch. Denn günstige Pharmaaktien wie Sanofi oder GSK erreichen Umsatzbewertungen von gut dem Zweifachen, der Agrarchemiker
Cortevakommt auf das Dreifache des Umsatzes.

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