Präsidentschaftswahl in Frankreich: Wieviel Erfahrung schadet in der Politik?

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Im französischen Präsidentschaftswahlkampf tummeln sich erstaunlich viele, die schon einmal regiert haben. Sogar François Hollande überlegt, ob er noch einmal antritt.

Aus der Kolumne: Fünf vor acht 12. August 2026, 7:44 Uhr

 Bald wieder Kandidat? Ex-Präsident François Hollande auf dem Balkon seines Pariser Büros
Bald wieder Kandidat? Ex-Präsident François Hollande auf dem Balkon seines Pariser Büros © Laurence Geai/​MYOP/​laif

Wer in ein Flugzeug steigt, hofft, dass der Pilot oder die Pilotin nicht zum ersten Mal im Cockpit sitzt. Schön wäre es, wenn er oder sie schon ein paar Starts gemacht hätten – und auch Landungen. Ähnlich ist es beim Arzt. Wer lässt sich schon gerne von einem Anfänger operieren? Erfahrung schafft Vertrauen. Aber gilt das auch in der Politik? Wie viel zählt die Erfahrung noch in einer Zeit, in der so vieles neu ist?

Die Frage führt mitten hinein in den französischen Präsidentschaftswahlkampf. Im kommenden Frühjahr wird in Frankreich ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Emmanuel Macron darf nach zwei Amtszeiten nicht noch einmal antreten. Die Entscheidung, wer nach ihm in den Élysée einziehen wird, hat Folgen, nicht nur für Frankreich, sondern auch für Deutschland und ganz Europa.

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