„Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“, beschwerte sich Bundeskanzler Friedrich Merz kürzlich in einem Interview mit dem Spiegel über den Unmut des Wahlvolks. Nun ja, Herr Merz, bei allem nötigen Mindestrespekt: Keine Bevölkerung vor uns musste so einen Kanzler ertragen. Merz und sein Kabinett setzten von Wahlkampf an konsequent auf Populismus statt nachhaltige Lösungen und da wir gerade ein paar nachhaltige Lösungen bräuchten, sind wir selbstverständlich unzufrieden mit einer Politikspitze, der selbst mitten im Kriseninterview primär die eigenen Befindlichkeiten einfallen.
Deshalb sprechen wir in dieser Podcast-Folge über die größten Schwachpunkte der Verkehrspolitik ungefähr ein Jahr nach Merz‘ Wahl zum Kanzler am 6. Mai 2025 (kein Bundeskanzler vor ihm scheiterte im ersten Wahlgang). Das betrifft die neue, nutzlos-teure E-Auto-Förderung, den kurzzeitigen Steuererlass auf Treibstoffe inmitten einer Ölkrise, das 12-Uhr-Tankstellen-Debakel, Geldverschwendung nicht nur, aber auch in der Energiepolitik unter Katherina Reiche und weitere Aufreger der letzten Zeit. Lästern Sie mit uns!
Die Hupe Folge 73
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Podcast (Podigee GmbH) geladen.
Podcasts immer laden
Was dazu sagen? Sprechen Sie auf unseren Whatsapp-Anrufbeantworter: +49 2694 3190211
Die Kunst des Weglassens: Lotus Elise im Abendlicht. Sie soll mit nach Amerika.
(Bild: Sebastian Bauer)
Bewegte Vergangenheit am Neuanfang: Lotus Elise
Der Umzug in die USA steht an. Sebastians Porsche ist verkauft, auch die Lotus Elise sollte eigentlich gehen. Aber das Herz hängt halt am Altaluminium. Sebastian telefonierte mit den US-Behörden, deren Sprecher Hoffnung machte: Er will dieses Auto auf den Straßen seiner Zuständigkeit sehen und hält einen Import als historisches Fahrzeug durchaus für machbar. Daher die Frage in die Runde: Wer kennt sich aus, wer hat so etwas schon einmal gemacht? Meldet euch, damit die Elise weiter einen Besitzer hat, der damit fährt und nicht nur gondelt.
Der neue elektrische CLA lässt in der Praxis kaum noch tragfähige Argumente für seine kommenden Benzinbrüder übrig. Tolles Auto!
(Bild: Clemens Gleich / Heise Medien)
Bewegt im Test: Mercedes-Benz CLA 350 4matic EQ
Elektroautos sind langweiliger als Geschwister mit Hubkolbenmotoren, meinen viele Menschen. Für den neuen CLA möchte Clemens vehement widersprechen. Die ersten Modelle mit E-Antrieb machen viel mehr Spaß als die alten Vierzylinder und selbst die neuen Vierzylinder können kaum emotionaler werden als dieser Aufschlag. Der CLA verbraucht obendrein wenig, lädt mit bis zu 350 kW und ist damit oft schneller mit Laden fertig als der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Clemens testete den CLA 350 4matic und kann (bis auf Software-Zicken) nur Gutes berichten.
(cgl)










English (US) ·