Peter Schneider: Über die Schwierigkeit, sich von Irrtümern zu lösen
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Der Schriftsteller Peter Schneider ist gestorben. In einem letzten Buchbeitrag schreibt er über politische Überzeugungen – und deren Wandel. Lesen Sie den Text hier.
7. März 2026, 19:41 Uhr
Artikelzusammenfassung
Der Schriftsteller Peter Schneider ist gestorben, während er an einem Text für einen Sammelband arbeitete. In den Erinnerungen an politische Aktivitäten der Vergangenheit reflektiert er über Standpunkte, Treue und Irrtümer. Dabei kritisiert er das Festhalten an überholten Ansichten und lobt die Bereitschaft, Irrtümer einzugestehen. Schneider zieht Parallelen zu politischen Entwicklungen der Gegenwart, wie dem Umgang mit dem real existierenden Sozialismus und aktuellen Konflikten. Er hinterfragt die Notwendigkeit von Millionen Verfassungsfreunden und plädiert für eine ehrliche Auseinandersetzung mit politischen Irrtümern. Schneider mahnt zur Wachsamkeit gegenüber autoritären Tendenzen und plädiert für eine gerechtere Welt ohne ideologische Verblendung.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Der Schriftsteller Peter Schneider ist am 3. März 2026 gestorben, er wurde 85 Jahre alt. Bis zuletzt hat er an diesem Text gearbeitet, den er für den von Ulli Kulke und Reinhard Mohr herausgegebenen Sammelband "Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind" verfasst hat. Das Buch erscheint am 10. März 2026 im W. Kohlhammer Verlag.
Im Jahr 1965 arbeitete ich mit einigen Kollegen – die meisten von uns
hatten bestenfalls ein Buch veröffentlicht – in einem sogenannten "Wahlkontor"
für den SPD-Kanzlerkandidaten Willy Brandt. Für zehn D-Mark in der Stunde entwarfen wir Reden, Merksätze und Wahlkampfslogans. Einer von uns erfand die Parole: "Die Partei wechseln, der Frau treu bleiben."