Durch den dramatischen Pokalsieg mit Real Sociedad gewann Pellegrino Matarazzo am Samstag seinen ersten Titel als Chefcoach – doch beinahe hätte die Künstliche Intelligenz den persönlichen Triumph des US-Amerikaners verhindert. Wie Jokin Aperribay, Präsident des Clubs aus San Sebastián, beim Radiosender Cadena SER verriet, habe er vor der Verpflichtung Matarazzos die KI befragt, ob dieser ein guter Trainer sei. »Sie sagte mir, dass er es nicht sei«, betonte der 59-Jährige.
Eher dem Sportdirektor vertraut
Lachend fügte Aperribay hinzu, dass er glücklicherweise auf Sportdirektor Erik Bretos vertraut habe, der sich für Matarazzo stark gemacht hatte. Matarazzo, einst in der Fußball-Bundesliga Coach beim VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim, hatte den damals abstiegsgefährdeten spanischen Erstligisten schließlich Mitte Dezember des vergangenen Jahres übernommen.
Seither führte er das Team in der Liga stetig nach oben, derzeit steht Real Sociedad in der Tabelle auf Platz sieben. Die vorläufige Krönung erfolgte am Samstag, als die Mannschaft im Finale der Copa del Rey den Favoriten Atlético Madrid 4:3 im Elfmeterschießen besiegte. Matarazzo ist der erste US-amerikanische Trainer, der in den europäischen Top-5-Ligen einen Titel gewinnen konnte.

vor 2 Stunden
1









English (US) ·