Nato: Trump ist laut Rubio »sehr enttäuscht« von Bündispartnern

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Vor seiner Abreise zum Außenministertreffen in Schweden kritisiert Marco Rubio erneut den Nato-Partner Spanien. Der US-Präsident vermisse die Unterstützung im Irankrieg.

Quelle: DIE ZEIT, Reuters, dpa, 22. Mai 2026, 5:04 Uhr

 US-Präsident Donald Trump und US-Außenminister Marco Rubio, der Minister reist zu G7-Gesprächen nach Schweden.
US-Präsident Donald Trump und US-Außenminister Marco Rubio, der Minister reist zu G7-Gesprächen nach Schweden. © Maxim Shemetov/​REUTERS

US-Außenminister Marco Rubio hat vor Fortsetzung des Treffens mit seinen Amtskollegen in Schweden erneut das Missfallen der US-Führung über die Rolle der Natopartner im Irankrieg geäußert. US-Präsident Donald Trump ​sei »sehr enttäuscht« von Bündnismitgliedern, die den ‌USA ⁠die Nutzung ​von Stützpunkten auf ihrem Territorium für den Irankrieg verweigert ​hätten, sagte Rubio vor seiner Abreise zum Treffen der Nato-Außenminister in Schweden. »Es gibt Länder wie Spanien, die uns die Nutzung ⁠dieser Stützpunkte ​verweigern – warum sind sie dann ‌in der ‌Nato? Das ist eine ​sehr berechtigte Frage«, sagte Rubio in ​Miami, ehe er nach Skandinavien aufbrach.

In Helsingborg setzen die Außenminister der Nato-Staaten am heutigen Freitag ihr zweitägiges Treffen fort. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Europa seine militärischen Fähigkeiten ausbauen und künftig mehr Verantwortung für die eigene Verteidigung übernehmen kann. Die Minister bereiten außerdem den Nato-Gipfel der Staats- und Regierungschefs vor, der für den Juli in Ankara angesetzt ist. In Schweden tagen unter anderem der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) und der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha.

Neben diesen Themen soll es um den Irankrieg und das Verhältnis zwischen den USA und ihren Verbündeten gehen. Wadephul sagte vor seinem Abflug nach Schweden, Deutschland sehe sich mit Blick auf eine größere Rolle Europas in der Nato in einer »Führungsposition«. Ziel sei »eine neue Lastenverteilung, die Deutschlands und Europas wirtschaftlichem und militärischem Potenzial entspricht«.

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