Nach V-Mann-Affäre in Bremen: Auch Lea Voigt legt ihr Amt am Staatsgerichtshof nieder

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Voigt übte ihr Amt seit 2023 ehrenamtlich aus. Die Mitgliedschaft im Staatsgerichtshof sei aktuell nicht mehr mit ihrer Tätigkeit als Anwältin vereinbar, schrieb sie. »Ich bin – im Rahmen der geltenden Gesetze – keiner Partei, keiner Behörde und keinem Parlament darüber Rechenschaft schuldig, wie ich meinen Beruf ausübe und mit wem ich dabei wie in Kontakt trete«, hieß es.

Lea Voigt dürfte sich aus Solidarität mit ihrem Kollegen Anatol Anuschewski als stellvertretendes Mitglied zurückziehen. Dieser stand in der Kritik, weil er bei der Enttarnung eines V-Manns in der »Interventionistischen Linken« in Bremen anwesend war. SPIEGEL-Recherchen hatten den Fall bekannt gemacht. Sowohl Voigt als auch Anuschewski wurden von den Linken für den Staatsgerichtshof vorgeschlagen.

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