Mutmaßlicher Brandanschlag: Möglicher Anschlag auf Drohnenfabrik in Slowakei verhindert
vor 1 Stunde
1
Die slowakische Polizei meldet, einen Anschlag auf eine Fabrik für unbemannte Flugobjekte vereitelt zu haben. Drei Verdächtige wurden gefasst, einer davon in Deutschland.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
bda
25. August 2026, 17:14 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die slowakische Polizei meldet einen vereitelten mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik im Osten des Landes. Nach Angaben der Behörden sollte ein Werk für unbemannte Fluggeräte attackiert werden, wobei zunächst vieles im Nebel bleibt: die Hintermänner, das Motiv und auch die heikle Frage, ob dort womöglich für die von Russland angegriffene Ukraine produziert wird. Festgenommen wurden zwei Verdächtige in der Slowakei und ein weiterer Mann per europäischem Haftbefehl in Deutschland – ein Setup, das klingt wie aus einem Security-Podcast, politisch aber hochbrisant ist. Bei Razzien fanden Ermittler Brandmischung, Werkzeuge, Handys und einen handschriftlichen Plan; bei der Substanz soll es sich nach ersten Erkenntnissen um improvisiertes Napalm aus Benzin und Verdickungsmittel handeln, also um Material mit maximaler Eskalationsenergie. Noch halten sich die Behörden mit Details auffällig bedeckt, doch schon jetzt zeigt der Fall, wie schnell industrielle Infrastruktur, Kriegskontext und europäische Sicherheitsarchitektur zu einem explosiven Dreiklang verschmelzen.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Die Polizei in der Slowakei hat nach eigenen Angaben einen möglichen Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik verhindert. Ziel sei ein Produktionswerk für unbemannte Flugobjekte im Osten des EU- und Nato-Mitgliedstaats gewesen, teilten die Behörden bei Facebook mit. Zu den Hintergründen war zunächst nichts bekannt. Unklar war auch, ob in dem Werk Drohnen für die von Russland angegriffene Ukraine gefertigt werden.
Zwei Beschuldigte seien in der Slowakei festgenommen worden, ein dritter auf der Grundlage eines europäischen Haftbefehls in Deutschland, hieß es. Ihnen drohe eine Anklage wegen Gefährdung der Allgemeinheit. Diese Straftat begeht, wer eine Gefahr für Leib oder Leben einer größeren Zahl von Menschen oder für fremdes Eigentum in großem Ausmaß herbeiführt. Die drei Beschuldigten sollen im Auftrag von Dritten gehandelt haben. Nähere Angaben dazu machten die Behörden zunächst nicht.
Bei Razzien stellten die Ermittler demnach eine größere Menge an Brandmischung, Werkzeuge, Mobiltelefone sowie einen handschriftlich ausgearbeiteten Plan sicher. Nach ersten Erkenntnissen habe es sich bei der Brandmasse um improvisiertes Napalm, einer Mischung aus Benzin und Verdickungsmittel, gehandelt.