Migrationsroute Ärmelkanal: Großbritannien zahlt Frankreich bis zu 760 Millionen Euro für Kontrollen

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Großbritannien hat Frankreich nach eigenen Angaben in einem neuen dreijährigen Grenzsicherungsabkommen zur Eindämmung illegaler Ärmelkanal-Überfahrten von Migranten bis ​zu 660 Millionen Pfund (etwa 760 Millionen Euro) zugesagt. Ein Teil der Gelder sei ‌an den Erfolg der Maßnahmen geknüpft, teilte die britische Regierung am späten Mittwochabend mit.

Rund 500 Millionen Pfund sollen demnach in verstärkte Kontrollen an den Stränden Nordfrankreichs fließen, darunter der Einsatz von fast 1100 Kräften aus Polizei, Geheimdiensten und Militär. ​Weitere 160 Millionen Pfund würden ausgezahlt werden, wenn die neuen Taktiken beim Stoppen von Zuwanderern ⁠erfolgreich ⁠seien. Andernfalls werde die Finanzierung nach einem Jahr eingestellt, so die britische Regierung weiter.

Fluchtroute nach Großbritannien: Ans andere Ufer

Das Abkommen umfasst unter anderem eine neue Einheit der Bereitschaftspolizei mit 50 ‌Einsatzkräften, erweiterte Teams von Geheimdienst und Kriminalpolizei sowie ​zusätzliche Patrouillen auf See. ‌Zur Überwachung sollen Drohnen, zwei Hubschrauber und verbesserte Kamerasysteme eingesetzt werden. Frankreich werde zudem ein neues Schiff und mehr als 20 zusätzliche Beamte auf See entsenden, um Boote abzufangen.

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