Der Pkw-Absatz ging um sechs Prozent auf 419.400 Fahrzeuge zurück. Hier verhagelten die Geschäfte in China (minus 27 Prozent) die Statistik. Dort sei der Markt »durch Modellzykluseffekte, makroökonomische Unsicherheiten und ein anspruchsvolles Marktumfeld geprägt« gewesen, heißt es in der Mitteilung. Modelleinführungen verbesserten die Absatzaussichten in China für die kommenden Quartale. Ohne China sei der Pkw-Absatz um fünf Prozent gestiegen, getragen von teils deutlichem Wachstum in Europa und den USA.
Mittelfristig soll die Pkw-Sparte wieder einen Absatz von rund zwei Millionen Fahrzeugen erzielen. Wann genau dieses Ziel erreicht werden soll, ließ das Unternehmen bislang offen. Es sei jedenfalls nicht 2027 zu erwarten, aber vor dem Ende des Jahrzehnts.
Helfen sollen dabei zahlreiche Neuerscheinungen. Die Resonanz der Kundinnen und Kunden auf die neuen Modelle sei hervorragend gewesen, betonte Vertriebsvorstand Mathias Geisen: »Mit der zunehmenden Verfügbarkeit unserer neuen Produkte konzentrieren wir uns darauf, das starke Kundeninteresse in den kommenden Monaten in eine positive Absatzdynamik zu überführen.«
Getragen werden soll das Wachstum auch von einem Anstieg im Top-End-Segment, zu dem etwa die hochpreisigen S- und G-Klasse-Autos zählen, die hohe Gewinnspannen abwerfen. Für das Einstiegssegment, in dem traditionell mehr Volumen statt Marge erzielt wird, hatte das Unternehmen zudem einen Nachfolger für die auslaufende A-Klasse angekündigt.

vor 1 Tag
2










English (US) ·