Mitten im Streik des Ufo-Kabinenpersonals hat sich Lufthansa mit der Gewerkschaft Ver.di auf einen Tarifabschluss für die neue Tochtergesellschaft City Airlines geeinigt. Die Gesellschaft sitzt in München und soll künftig zunehmend regionale Zubringerflüge übernehmen, die bislang von der nahezu namensgleichen Lufthansa Cityline erledigt worden sind. Hier streikt die Kabinengewerkschaft Ufo wegen der drohenden Schließung für einen Sozialplan.
Mehr Urlaub und freie Tage
Die erstmals abgeschlossenen Tarifverträge bei der City Airlines gelten für das gesamte fliegende Personal einschließlich der Pilotinnen und Piloten. Die Beschäftigten hätten sich mehrheitlich für Ver.di entschieden, teilt Lufthansa mit. Die Einigung schaffe eine stabile Basis für weiteres Wachstum und berücksichtige die wirtschaftlichen Herausforderungen des sehr wettbewerbsintensiven europäischen Kurzstreckenmarktes.
Auch Ver.di-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky lobte den Abschluss: »Das waren harte und intensive Verhandlungen, aber sie haben sich gelohnt! Die Beschäftigten erhalten innerhalb der nächsten Jahre deutlich mehr Gehalt und auch die Arbeitsbedingungen werden trotz des enormen Wachstumspfades Schritt für Schritt verbessert.«

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