Leipzig: Friedrich Merz droht Drohnen-Angreifern mit Konsequenzen

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Erst am Dienstagmorgen waren neue Details zum Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen durchgesickert, nun hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weitere Aufklärung versprochen. Und den Verantwortlichen des Angriffs gedroht: »Die Bundesregierung erlegt Urhebern hybrider Angriffe einen Preis auf – sie werden dafür bezahlen«, sagte Merz am Rande der Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg. Der Fall in Leipzig zeige, »dass wir zugleich ganz handfest bedroht sind«.

»Deutschland ist stärker ins Fadenkreuz hybrider Angreifer gerückt«, betonte Merz. »Angreifer nehmen zunehmend skrupellos schwere Sachschäden, sogar Verletzte und Tote in Kauf.« Die Bundesregierung arbeite gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden »intensiv« an einer Zuordnung des Vorfalls in Leipzig. »Und wir werden das in Kürze auch darlegen und uns dazu äußern«, kündigte der Kanzler an.

Der Vorfall zeigt nach Ansicht von Merz, dass es richtig gewesen sei, dass die Bundesregierung vieles auf den Weg gebracht habe, um das Land und seine Bevölkerung gegen hybride Angriffe besser zu schützen.

Die Bundesregierung verzichtete bislang darauf, Verantwortliche zu benennen. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach stattdessen von »fremden Mächten«. Und ergänzte: »Leipzig ist kein singulärer Fall, sondern Leipzig ist Teil eines größeren Gebildes, mit dem wir es zu tun haben.«

Der Verdacht richtet sich bisher gegen Russland, geklärt ist die Urheberschaft aber nicht.

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