Lehrermangel in Brandenburg: Bildungsminister Gordon Hoffmann kippt Unterrichtsgarantie

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Eine Hiobsbotschaft vor dem neuen Schuljahr: Wegen des akuten Lehrkräftemangels könnte in Brandenburgs Schulen im kommenden Schuljahr die Anzahl der Unterrichtsstunden geändert werden. Es drohten angepasste Stundentafeln – der Kernunterricht sei ab August nicht an allen Schulen im Land abgesichert, sagte Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) im Politik-Podcast »Moment mal, Brandenburg« . Zuvor hatte die »Märkische Allgemeine« (MAZ) berichtet.

Es sei in der Vergangenheit immer das Ziel gewesen, die Stundentafel an allen Schulen im Land zu sichern. »Ich sage heute ganz klar: Wir wissen, dass wir dieses Ziel im neuen Schuljahr nicht mehr überall erreichen werden«, sagte Hoffmann.

Dass diese Entwicklung für Probleme bei der bundesweiten Anerkennung von Schulabschlüssen aus Brandenburg sorgen könnte, bereite dem Ministerium »Bauchschmerzen«. Denn die Kultusministerkonferenz (KMK) schreibe strikte Kriterien wie Mindeststundenzahlen vor. Oberstes Ziel ist Hoffmann zufolge deshalb, dass sich Jugendliche aus Brandenburg uneingeschränkt überall in Deutschland mit ihren Abschlüssen bewerben können.

Um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken, will die Koalition aus SPD und CDU 250 zusätzliche Stellen schaffen. Zuvor war die Zahl der Lehrkräfte aus Spargründen im Haushalt 2025 von der SPD/BSW-Koalition um 345 Vollzeitstellen gesunken. Eine Lösung ist laut Hoffmann auch, die Lehrkräfte an anderen Orten als bisher einzusetzen. Aber: »Wir versuchen zunächst, Umsetzungen auf freiwilliger Basis vorzunehmen«.

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