Unionsfraktionschef Thorsten Frei stellt sich gegen die AfD-Forderung nach einer Abschaffung der Briefwahl. „Die Wahlregeln sind aus guten Gründen so, wie sie sind“, sagte der CDU-Politiker in Berlin vor der ersten Präsidiumssitzung seiner Partei mit Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz nach der politischen Sommerpause. Er fügte hinzu: „Sie ermöglichen eine größtmögliche Teilhabe für all diejenigen, die an Wahlen teilnehmen möchten. Und deswegen sehe ich da keinen Änderungsbedarf.“ Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla hat zwei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Zweifel daran gesät, dass bei der Briefwahl alles mit rechten Dingen zugeht. Er kenne aus Gesprächen mit Pflegern und Angehörigen Fälle in Pflegeheimen, „wo der Stift sozusagen geführt wurde“, sagte er am Sonntag im Sommergespräch in der ARD.
Landtagswahlen: Frei verteidigt Briefwahl
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