In den kurdischen Gebieten im Westen des Iran schlagen die Raketen besonders häufig ein. Polizeistationen, Kommunikationsanlagen und Stellungen der Revolutionsgarden werden getroffen. In der kurdischen Großstadt Sanandadsch steigen Rauchwolken über Sicherheitskomplexen auf; in den Städten Marivan und Baneh werden Grenzposten zerstört. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe konzentriert sich ein auffälliger Teil der Bombardements auf die kurdischen Provinzen entlang der irakischen Grenze.
Das dürfte kein Zufall sein. Ziel der Angriffe ist auffällig oft jene Infrastruktur, die den Grenzraum kontrolliert: Polizeihauptquartiere, Kommunikationszentren und militärische Einrichtungen. Genau diese Punkte müssten im Fall eines bewaffneten Vorstoßes am Boden zuerst ausgeschaltet werden. Nur wenige Kilometer entfernt, im irakischen Kurdistan, befinden sich seit Jahrzehnten die Stützpunkte bewaffneter iranisch-kurdischer Oppositionsparteien.

vor 2 Stunden
1










English (US) ·