Seit Mitte der Zwanzigerjahre sind in Deutschland Beiträge erschienen, die sich mit dem Einfluss der technischen Medien auf die Künste beschäftigen: darunter ein mit „Fülle des Wohllauts“ überschriebenes Kapitel zum Grammophon in Thomas Manns „Zauberberg“ (1924), Béla Bálaz’ Buch über die neue optische „Kultur des Films“ (1924), Siegfried Kracauers Essay zum Wandel des Erinnerns durch fotografische Porträts in der „Frankfurter Zeitung“ (1927) und Rudolf Arnheims wegweisendes Buch „Film als Kunst“ (1932), dem wenige Jahre später ein weiteres zum „Rundfunk als Hörkunst“ folgte.

vor 3 Stunden
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