Krieg in Nahost: Iran schießt wohl weiteres US-Kampfflugzeug ab

vor 2 Stunden 1

Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Erstes US-Kampfflugzeug seit Kriegsbeginn über Iran abgeschossen

Mehrere Verletzte bei Angriffen auf Abu Dhabi und Jordanien

Trump droht mit Zerstörung weiterer Brücken 

Wadephul: Deutschland zu Beitrag zur Absicherung der Seewege bereit 

40 Länder beraten ohne USA über Straße von Hormus

Philipp Saul

Iran schießt wohl weiteres US-Kampfflugzeug ab

Iran hat nach Angaben des Militärs ein weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen, dieses Mal über dem Persischen Golf. Die Flugabwehr habe ein Kampfflugzeug vom Typ A-10 in den südlichen Gewässern nahe der Straße von Hormus ins Visier genommen und getroffen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Pressestelle der Armee. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Auch mehrere US-Medien berichten allerdings über ein zweites beschädigtes US-Flugzeug vom Typ A-10.

Die New York Times berichtet unter Berufung auf zwei US-Beamte, dass ein Kampfflugzeug dieses Typs am Freitag in der Region des Persischen Golfs in der Nähe der Straße von Hormus abgestürzt sei. Der Pilot sei gerettet worden. Der Vorfall habe sich etwa zur selben Zeit ereignet, als auch ein US-Kampfflugzeug des Typs F-15E über Iran abgeschossen worden sei, hieß es.

Nach Informationen des US-Sender CBS News wurde während einer Rettungsmission für ein Besatzungsmitglied dieses über Iran abgeschossenen Kampfflugzeug eine Maschine vom Typ A-10 beschädigt. Laut Washington Post steuerte der Pilot des Flugzeugs vom Typ A-10 seine beschädigte Maschine zunächst in den Luftraum Kuwaits und wurde anschließend gerettet.

Vor den Berichten zu dem zweiten beschädigten US-Flugzeug war bereits der Absturz des Kampfflugzeugs des Typs F-15E publik geworden. Eines der beiden Besatzungsmitglieder der Maschine wurde US-Medien zufolge von Spezialkräften gerettet, nach dem anderen wird demnach noch gesucht.

Der Washington Post zufolge wurden auch zwei Black-Hawk-Hubschrauber, die an den Such- und Rettungsmaßnahmen beteiligt waren, von Iran beschossen und getroffen. Personen an Bord seien dadurch verletzt worden, beide Maschinen hätten aber sicher zu ihrem Stützpunkt zurückkehren können, berichtete die Zeitung unter Berufung auf US-Beamte. 

Philipp Saul

Abu Dhabi: Ein Toter bei Angriff auf Erdgas-Anlage

Bei einem abgefangenen Angriff auf die Erdgas-Anlage Habschan in Abu Dhabi ist ​nach offiziellen Angaben ein ägyptischer Staatsbürger durch herabfallende Trümmerteile ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen hätten leichte Verletzungen erlitten, teilte das Medienbüro von Abu Dhabi mit. Bei ihnen handele es sich um zwei Ägypter und zwei Pakistaner. An den Energieanlagen sei erheblicher Schaden entstanden, hieß es weiter. Eine genaue Begutachtung dauere an. 

Philipp Saul

Universität in Teheran getroffen

Bei den jüngsten Luftangriffen der USA und Israels auf Iran ist wohl erneut eine renommierte Universität in der Hauptstadt Teheran getroffen worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurden bei der Attacke am Nachmittag (Ortszeit) das medizinische Forschungsinstitut sowie das Laborgebäude der Beheschti-Universität fast vollständig zerstört. Zudem sei auch das Studentenwohnheim auf dem Uni-Gelände stark beschädigt worden.

Zu möglichen Opfern gebe es vorerst keine Angaben, hieß es bei Tasnim weiter. In den vergangenen Wochen hatte es Medienberichten zufolge bereits Angriffe auf Universitäten in Teheran und anderen Städten gegeben. Nach iranischen Angaben waren etwa die Technische Universität Isfahan und die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran Ziel israelisch-amerikanischer Angriffe. 

Nadja Tausche

Bericht: Iran lehnt Treffen mit USA weiter ab

Auch weiterhin ist nicht zu erwarten, dass es im Krieg in Nahost zu baldigen Friedensverhandlungen kommt. Iran sei in den kommenden ​Tagen nicht zu einem Treffen mit US-Vertretern in Islamabad bereit, berichtet das Wall Street Journal. Die iranische Regierung habe Vermittlern offiziell mitgeteilt, dass die Forderungen der USA inakzeptabel seien, so die Zeitung. Damit stecken die aktuellen Bemühungen regionaler Staaten unter Führung Pakistans um einen Waffenstillstand zwischen den USA und Iran in einer Sackgasse.

Philipp Saul

Erstes US-Kampfflugzeug seit Kriegsbeginn über Iran abgeschossen

Die US-Regierung hat bestätigt, dass ein amerikanisches Kampfflugzeug über Iran abgeschossen worden ist. Mehrere US-Medien berichten unter Berufung auf verschiedene Quellen, dass eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialkräften gerettet worden sei. Die Suche nach der zweiten Person laufe noch. Daran seien ein Tankflugzeug und zwei Helikopter des Typs HH-60G beteiligt. Laut CNN handelt es sich um die Provinz Chuzestan, im Südwesten des Landes.

Es ist der ​erste bekannte Abschuss eines US-Kampfflugzeuges ‌über Iran seit Kriegsbeginn. In den ersten Tagen der Kämpfe hatte die Flugabwehr Kuwaits irrtümlicherweise drei F-15-Kampfjets der USA abgeschossen. 

Zuvor hatten Irans Streitkräfte den Abschluss eines Kampfjets vom Typ F-35 gemeldet. Das Kampfflugzeug sei im zentralen Luftraum durch ein neues fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden. US-Medien hingegen berichteten, dass es sich bei dem Absturz um eine Maschine des Typs 15E handeln solle.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte berichtet, ein amerikanischer Pilot, der sich mit einem Schleudersitz gerettet habe, sei gefangen genommen worden. Im staatlichen Rundfunk hatte es dagegen geheißen, das Schicksal der beiden US-Piloten sei unklar. Iranische ​Behörden riefen die ​Zivilbevölkerung auf, nach ​der Besatzung Ausschau zu halten. Wer die US-Piloten gefangen nehme ‌oder töte, werde besonders belohnt, zitierte die halbstaatliche ‌iranische Nachrichtenagentur ‌Isna den Gouverneur der ​Provinz Kohgilujeh und Bojer-Ahmad.

Nadja Tausche

Mehrere Verletzte bei Angriffen auf Abu Dhabi und Jordanien

In Abu Dhabi sind nach Angaben des Medienbüros der Stadt zwölf Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Die Verletzten seien nepalesischer und indischer Staatsangehörigkeit, teilte das Medienbüro auf der Plattform X mit. Zudem stellte eine Gasanlage in dem Emirat nach offiziellen Angaben den Betrieb ein: Trümmerteile seien nach einer Luftverteidigungsaktion auf das Gelände der Habshan-Gasanlage gefallen. Insgesamt hätten die Vereinigten Arabischen Emirate am Freitag 18 ballistische Raketen, 4 Marschflugkörper und 47 Drohnen abgefangen, teilten die Streitkräfte des Landes mit.

Auch Jordanien meldete Verletzte. Die Armee habe zwei Raketen, die auf Ziele im Land ausgerichtet waren, abgeschossen, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Petra mit. Die beiden Verletzten seien in stabilem Zustand. Iran greift immer wieder Ziele in den Golfstaaten an, auch zivile Gebäude wurden schon mehrmals von herabfallenden Trümmerteilen getroffen. Auch Bahrain und Saudi-Arabien meldeten den Abschuss von Drohnen.

Nadja Tausche

Papst fordert von Israels Präsidenten Bemühungen um Kriegsende

Papst Leo XIV. hat den israelischen Präsidenten Isaac Herzog aufgefordert, „alle Wege des Dialogs wieder zu öffnen“, um den Krieg in Iran zu beenden. Der Papst gilt als scharfer Kritiker des Konflikts. Im Telefonat mit dem israelischen Präsidenten drang er dem Vatikan zufolge zudem darauf, Zivilisten zu schützen und die Einhaltung des Völkerrechts und des humanitären Völkerrechts zu fördern.

Tobias Bug

Angriffe in der Nacht und am Morgen

In Israel sind erneut Raketen eingeschlagen. In der Nacht wurde Berichten zufolge bei einem iranischen Angriff ein Haus in einem Vorort von Tel Aviv schwerbeschädigt. Auch in anderen Gegenden gab es Medien zufolge Einschläge. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Irans Nachrichtenagentur Tasnim bestätigte den nächtlichen Raketenangriff auf Israel.

Am Morgen heulten im Norden des Landes wegen Drohnen- und Raketenangriffen der libanesischen Hisbollah mehrfach die Warnsirenen. Die von Iran unterstützte Miliz reklamierte die Raketenangriffe für sich. Juden in Israel und weltweit feiern derzeit das einwöchige Pessachfest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei erinnert.

Israels Armee teilte mit, sie habe rund 15 Mitglieder der Miliz bei einem Luftangriff in Südlibanon getötet. Diese hätten einen Raketenangriff auf Israel geplant. Das israelische Militär erneuerte zugleich einen Fluchtaufruf für die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut. Die Armee werde dort weiter Infrastruktur der Hisbollah ins Visier nehmen.

In Kuwait haben iranische Drohnen am frühen Morgen die Mina Al-Ahmadi Raffinerie getroffen. Wie die staatliche Kuwait Petroleum Company (KPC) auf X mitteilte, seien in mehreren Betriebseinheiten Feuer ausgebrochen. Rettungskräfte seien im Einsatz, um die Brände zu löschen. Es gebe keine Berichte zu Opfern. Auch eine Wasserentsalzungsanlage sei getroffen worden. Teile der Einrichtung seien bei dem Angriff beschädigt worden. Einsatzkräfte seien im Einsatz, um den Betrieb der Anlagen fortführen zu können, hieß es in einer Stellungnahme des zuständigen Ministeriums. Bisher gebe es nur Sachschäden. 

Julia Daniel

Trump droht mit Zerstörung weiterer Brücken 

Nach der Bombardierung einer wichtigen Autobahnbrücke bei Teheran hat US-Präsident Donald Trump Iran mit weiteren Angriffen gedroht. „Die größte Brücke in Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!“, schrieb er auf Truth Social und postete ein kurzes Video dazu, das die zerstörte Brücke vor einem Bergmassiv und dichte Rauchschwaden zeigt. Iran sollte sich auf einen Deal einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land, so Trump.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi reagierte mit scharfer Kritik. „Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen“, schrieb Araghtschi auf X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines „moralischen Zusammenbruchs". Das Ansehen der USA werde sich niemals davon erholen. 

Es handelt sich um eine wichtige Autobahnbrücke in der Großstadt Karadsch, einem Vorort westlich von Teheran. Mit einer Höhe von 132 Metern war sie die höchste Brücke in Iran und eine wichtige Verbindungsroute für Pendler aus Karadsch in die Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran. Ein zweiter Angriff auf die Brücke ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Bei den Luftangriffen kamen laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen ums Leben, 97 weitere wurden verletzt 

Julia Daniel

Wadephul: Deutschland zu Beitrag zur Absicherung der Seewege bereit 

Außenminister Johann Wadephul stellt laut einem Medienbericht einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht. "Wir ​haben - wie die USA und andere - ein Interesse daran, dass die Handelswege im Persischen Golf und im ⁠Roten Meer wieder geöffnet werden", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. "Und natürlich sind wir prinzipiell bereit, uns an einer Absicherung ​der ​Seewege zu beteiligen." Die Regierung spreche über den deutschen ‌Beitrag mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten, "wenn der militärische ‌Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen. So weit sind wir bedauerlicherweise noch nicht."

Wadephul zeigte sich beunruhigt über Äußerungen ​von US-Präsident Donald ​Trump zu einem möglichen Austritt der Vereinigten ​Staaten aus der Nato. "Natürlich besorgen mich solche Aussagen", sagte der CDU-Politiker. "Die Nato ist für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland genau wie ‌für die Sicherheit aller Bündnispartner von enormer Wichtigkeit", sagte Wadephul demnach. Die Welt sei unsicherer geworden. Deswegen ‌müsse das Bündnis umso mehr ‌zusammenstehen. Die Nato sei das erfolgreichste Verteidigungsbündnis der Welt.

Isabel Bernstein

40 Länder beraten ohne USA über Straße von Hormus

Bei einer Telefonkonferenz zur von Iran weitestgehend blockierten Straße von Hormus haben 40 Länder unter anderem über weitere Sanktionen gegen Teheran gesprochen. Konkrete Schritte blieben jedoch vorerst aus. Das teilte das britische Außenministerium nach der von Großbritannien einberufenen Krisensitzung mit, an der unter anderem Frankreich, Deutschland, Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indien teilnahmen. Laut Großbritannien war jeder Kontinent vertreten, die ‌USA jedoch nicht anwesend. Außenministerin Yvette Cooper sprach von einer Entschlossenheit vieler Länder zur Öffnung der für den weltweiten Handel wichtigen Meeresenge. Sie warf Teheran vor, die „Weltwirtschaft als Geisel“ genommen zu haben.

Bei dem Treffen wurde besprochen, wie politisch und wirtschaftlich der Druck auf Iran erhöht werden könnte, etwa durch Sanktionen, sollte die Straße von Hormus geschlossen bleiben. Schon jetzt gibt es zahlreiche Sanktionen gegen Iran, etwa im Energiesektor. Eine weitere Maßnahme könnte der Mitteilung zufolge die Zusammenarbeit mit der Weltschifffahrtsorganisation (IMO) sein, „um sicherzustellen, dass die ersten gestrandeten Schiffe wieder in Fahrt kommen können“. Die IMO gab zuletzt bekannt, an Evakuierungsplänen für die zahlreichen festsitzenden Schiffe und Seefahrer zu arbeiten.

Bereits vor der Krisensitzung hatte Cooper ein Treffen von Militärplanern angekündigt. In der kommenden Woche sollen diese in Northwood nördlich von London zusammenkommen, wie das britische Verteidigungsministerium auf X schrieb. Dabei sollen „realisierbare Optionen zur Gewährleistung der Zugänglichkeit und Sicherheit der Straße von Hormus für die Schifffahrt“ erörtert werden. 

Indes hat Finnlands Präsident Alexander Stubb mit Irans Präsidenten Massud Peseschkian telefoniert, wie er auf X mitteilte. Darin sei es auch um die Straße von Hormus gegangen. "Ein Waffenstillstand und eine diplomatische Lösung sind dringend erforderlich", so Stubb. Trotz der Meinungsverschiedenheiten sei es wichtig, den Dialog aufrechtzuerhalten. 

Juri Auel

Israel meldet Tötung von iranischem Öl-Kommandeur in Teheran 

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen weiteren ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei dem Angriff in der iranischen Hauptstadt Teheran sei Dschamschid Eshaghi in dieser Woche ums Leben gekommen. Er sei Kommandeur des „Öl-Hauptquartiers“ der iranischen Streitkräfte gewesen, hieß es weiter in der Mitteilung. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen.

Eshaghi sei auch für die Bereitstellung finanzieller Mittel für Verbündete Irans in der Region verantwortlich gewesen, darunter die libanesische Hisbollah sowie die Huthi-Miliz in Jemen. Eshaghi war auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums und dort als weltweit agierender Terrorist eingestuft.

Juri Auel

Mutmaßlich iranische Angriffe auf arabische Länder gehen weiter 

Auch in der fünften Woche des Iran-Kriegs gibt es weiterhin mutmaßlich iranische Angriffe auf arabische Länder. Aus Kuwait, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Katar und Jordanien kamen zunächst keine Berichte über Opfer oder Schäden.

Die Armee von Kuwait teilte auf X mit, zwei Raketen und 13 Drohnen in den vergangenen 24 Stunden abgeschossen zu haben. Auch Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten den Abschuss von Raketen und Drohnen. Saudi-Arabien habe am Donnerstag eine Rakete, die auf den ölreichen Osten des Landes abzielte, und weitere Drohnen abgefangen, hieß es vom Verteidigungsministerium des Landes. Katar meldete den Abschuss von Drohnen.

Nicht am Golf, aber dennoch betroffen war Jordanien: Die Streitkräfte des Landes meldeten den Abschuss einer Rakete. Behörden seien dort zudem Berichten über herabfallende Trümmerteile nachgegangen. 

Juri Auel

Russland: Straße von Hormus ist für uns offen 

Die Straße von Hormus ist nach Angaben des Kreml-Beraters Juri Uschakow für Russland nicht gesperrt. "Sie ist für uns offen", sagt Uschakow nach Angaben der russischen Agentur Interfax im Staatsfernsehen. Die Agentur Tass berichtet, Außenminister Sergej Lawrow habe mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert. Themen seien die Lage in Nahost und die Situation in der Straße von Hormus gewesen. Details dazu wurden zunächst nicht genannt. 

Juri Auel

Wichtige Autobahnbrücke „B1“ bei Teheran erneut bombardiert

In Iran ist eine wichtige Autobahnbrücke zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. In der Großstadt Karadsch, einem Vorort westlich von Teheran, wurde die als „B1“ bekannte Brücke erneut bei einem Luftangriff getroffen, wie iranische Medien übereinstimmend berichteten. Der neue Angriff ereignete sich, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren, berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Fars.

Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, nicht für den Angriff verantwortlich zu sein. 

Gesamten Artikel lesen