Krieg in Nahost: Erstes US-Kampfflugzeug seit Kriegsbeginn über Iran abgeschossen

vor 5 Stunden 2

Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Mehrere Verletzte bei Angriffen auf Abu Dhabi und Jordanien

Trump droht mit Zerstörung weiterer Brücken 

Wadephul: Deutschland zu Beitrag zur Absicherung der Seewege bereit 

40 Länder beraten ohne USA über Straße von Hormus

Wichtige Autobahnbrücke „B1“ bei Teheran erneut bombardiert

Philipp Saul

Erstes US-Kampfflugzeug seit Kriegsbeginn über Iran abgeschossen

Die US-Regierung hat bestätigt, dass ein amerikanisches Kampfflugzeug über Iran abgeschossen worden ist. Das amerikanische Militär habe eine Rettungsaktion gestartet, um die Besatzung zu finden, bevor iranische Soldaten zu den Piloten gelangen, berichteten mehrere Medien unter Berufung auf amerikanische und israelische Regierungskreise. Es habe sich um einen F-15-Kampfjet gehandelt.

Es ist der ​erste bekannte Abschuss eines US-Kampfflugzeuges ‌über Iran seit Kriegsbeginn. In den ersten Tagen der Kämpfe hatte die Luftabwehr Kuwaits irrtümlicherweise drei F-15-Kampfjets der USA abgeschossen. Es werde nach zwei Besatzungsmitgliedern gesucht, berichtet die Washington Post. Ob sie überlebt haben, ist unklar. An der Suche im Westen Irans seien ein Tankflugzeug und zwei Helikopter des Typs HH-60G beteiligt. Laut CNN handelt es sich um die Provinz Chuzestan, im Südwesten des Landes.

Zuvor hatten Irans Streitkräfte den Abschluss eines Kampfjets gemeldet. Er sei im zentralen Luftraum durch ein neues fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, ein amerikanischer Pilot, der sich mit einem Schleudersitz gerettet habe, sei gefangen genommen worden. Im staatlichen Rundfunk hieß es dagegen, das Schicksal der beiden US-Piloten sei unklar.

Iranische ​Behörden riefen die ​Zivilbevölkerung auf, nach ​der Besatzung Ausschau zu halten. Wer die US-Piloten gefangen nehme ‌oder töte, werde besonders belohnt, zitierte die halbstaatliche ‌iranische Nachrichtenagentur ‌Isna den Gouverneur der ​Provinz Kohgilujeh und Bojer-Ahmad.

Nadja Tausche

Mehrere Verletzte bei Angriffen auf Abu Dhabi und Jordanien

In Abu Dhabi sind nach Angaben des Medienbüros der Stadt zwölf Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Die Verletzten seien nepalesischer und indischer Staatsangehörigkeit, teilte das Medienbüro auf der Plattform X mit. Zudem stellte eine Gasanlage in dem Emirat nach offiziellen Angaben den Betrieb ein: Trümmerteile seien nach einer Luftverteidigungsaktion auf das Gelände der Habshan-Gasanlage gefallen. Insgesamt hätten die Vereinigten Arabischen Emirate am Freitag 18 ballistische Raketen, 4 Marschflugkörper und 47 Drohnen abgefangen, teilten die Streitkräfte des Landes mit.

Auch Jordanien meldete Verletzte. Die Armee habe zwei Raketen, die auf Ziele im Land ausgerichtet waren, abgeschossen, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Petra mit. Die beiden Verletzten seien in stabilem Zustand. Iran greift immer wieder Ziele in den Golfstaaten an, auch zivile Gebäude wurden schon mehrmals von herabfallenden Trümmerteilen getroffen. Auch Bahrain und Saudi-Arabien meldeten den Abschuss von Drohnen.

Nadja Tausche

Papst fordert von Israels Präsidenten Bemühungen um Kriegsende

Papst Leo XIV. hat den israelischen Präsidenten Isaac Herzog aufgefordert, „alle Wege des Dialogs wieder zu öffnen“, um den Krieg in Iran zu beenden. Der Papst gilt als scharfer Kritiker des Konflikts. Im Telefonat mit dem israelischen Präsidenten drang er dem Vatikan zufolge zudem darauf, Zivilisten zu schützen und die Einhaltung des Völkerrechts und des humanitären Völkerrechts zu fördern.

Tobias Bug

Angriffe in der Nacht und am Morgen

In Israel sind erneut Raketen eingeschlagen. In der Nacht wurde Berichten zufolge bei einem iranischen Angriff ein Haus in einem Vorort von Tel Aviv schwerbeschädigt. Auch in anderen Gegenden gab es Medien zufolge Einschläge. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Irans Nachrichtenagentur Tasnim bestätigte den nächtlichen Raketenangriff auf Israel.

Am Morgen heulten im Norden des Landes wegen Drohnen- und Raketenangriffen der libanesischen Hisbollah mehrfach die Warnsirenen. Die von Iran unterstützte Miliz reklamierte die Raketenangriffe für sich. Juden in Israel und weltweit feiern derzeit das einwöchige Pessachfest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei erinnert.

Israels Armee teilte mit, sie habe rund 15 Mitglieder der Miliz bei einem Luftangriff in Südlibanon getötet. Diese hätten einen Raketenangriff auf Israel geplant. Das israelische Militär erneuerte zugleich einen Fluchtaufruf für die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut. Die Armee werde dort weiter Infrastruktur der Hisbollah ins Visier nehmen.

In Kuwait haben iranische Drohnen am frühen Morgen die Mina Al-Ahmadi Raffinerie getroffen. Wie die staatliche Kuwait Petroleum Company (KPC) auf X mitteilte, seien in mehreren Betriebseinheiten Feuer ausgebrochen. Rettungskräfte seien im Einsatz, um die Brände zu löschen. Es gebe keine Berichte zu Opfern. Auch eine Wasserentsalzungsanlage sei getroffen worden. Teile der Einrichtung seien bei dem Angriff beschädigt worden. Einsatzkräfte seien im Einsatz, um den Betrieb der Anlagen fortführen zu können, hieß es in einer Stellungnahme des zuständigen Ministeriums. Bisher gebe es nur Sachschäden. 

Julia Daniel

Trump droht mit Zerstörung weiterer Brücken 

Nach der Bombardierung einer wichtigen Autobahnbrücke bei Teheran hat US-Präsident Donald Trump Iran mit weiteren Angriffen gedroht. „Die größte Brücke in Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!“, schrieb er auf Truth Social und postete ein kurzes Video dazu, das die zerstörte Brücke vor einem Bergmassiv und dichte Rauchschwaden zeigt. Iran sollte sich auf einen Deal einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land, so Trump.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi reagierte mit scharfer Kritik. „Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen“, schrieb Araghtschi auf X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines „moralischen Zusammenbruchs". Das Ansehen der USA werde sich niemals davon erholen. 

Es handelt sich um eine wichtige Autobahnbrücke in der Großstadt Karadsch, einem Vorort westlich von Teheran. Mit einer Höhe von 132 Metern war sie die höchste Brücke in Iran und eine wichtige Verbindungsroute für Pendler aus Karadsch in die Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran. Ein zweiter Angriff auf die Brücke ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Bei den Luftangriffen kamen laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen ums Leben, 97 weitere wurden verletzt 

Julia Daniel

Wadephul: Deutschland zu Beitrag zur Absicherung der Seewege bereit 

Außenminister Johann Wadephul stellt laut einem Medienbericht einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht. "Wir ​haben - wie die USA und andere - ein Interesse daran, dass die Handelswege im Persischen Golf und im ⁠Roten Meer wieder geöffnet werden", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. "Und natürlich sind wir prinzipiell bereit, uns an einer Absicherung ​der ​Seewege zu beteiligen." Die Regierung spreche über den deutschen ‌Beitrag mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten, "wenn der militärische ‌Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen. So weit sind wir bedauerlicherweise noch nicht."

Wadephul zeigte sich beunruhigt über Äußerungen ​von US-Präsident Donald ​Trump zu einem möglichen Austritt der Vereinigten ​Staaten aus der Nato. "Natürlich besorgen mich solche Aussagen", sagte der CDU-Politiker. "Die Nato ist für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland genau wie ‌für die Sicherheit aller Bündnispartner von enormer Wichtigkeit", sagte Wadephul demnach. Die Welt sei unsicherer geworden. Deswegen ‌müsse das Bündnis umso mehr ‌zusammenstehen. Die Nato sei das erfolgreichste Verteidigungsbündnis der Welt.

Isabel Bernstein

40 Länder beraten ohne USA über Straße von Hormus

Bei einer Telefonkonferenz zur von Iran weitestgehend blockierten Straße von Hormus haben 40 Länder unter anderem über weitere Sanktionen gegen Teheran gesprochen. Konkrete Schritte blieben jedoch vorerst aus. Das teilte das britische Außenministerium nach der von Großbritannien einberufenen Krisensitzung mit, an der unter anderem Frankreich, Deutschland, Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indien teilnahmen. Laut Großbritannien war jeder Kontinent vertreten, die ‌USA jedoch nicht anwesend. Außenministerin Yvette Cooper sprach von einer Entschlossenheit vieler Länder zur Öffnung der für den weltweiten Handel wichtigen Meeresenge. Sie warf Teheran vor, die „Weltwirtschaft als Geisel“ genommen zu haben.

Bei dem Treffen wurde besprochen, wie politisch und wirtschaftlich der Druck auf Iran erhöht werden könnte, etwa durch Sanktionen, sollte die Straße von Hormus geschlossen bleiben. Schon jetzt gibt es zahlreiche Sanktionen gegen Iran, etwa im Energiesektor. Eine weitere Maßnahme könnte der Mitteilung zufolge die Zusammenarbeit mit der Weltschifffahrtsorganisation (IMO) sein, „um sicherzustellen, dass die ersten gestrandeten Schiffe wieder in Fahrt kommen können“. Die IMO gab zuletzt bekannt, an Evakuierungsplänen für die zahlreichen festsitzenden Schiffe und Seefahrer zu arbeiten.

Bereits vor der Krisensitzung hatte Cooper ein Treffen von Militärplanern angekündigt. In der kommenden Woche sollen diese in Northwood nördlich von London zusammenkommen, wie das britische Verteidigungsministerium auf X schrieb. Dabei sollen „realisierbare Optionen zur Gewährleistung der Zugänglichkeit und Sicherheit der Straße von Hormus für die Schifffahrt“ erörtert werden. 

Indes hat Finnlands Präsident Alexander Stubb mit Irans Präsidenten Massud Peseschkian telefoniert, wie er auf X mitteilte. Darin sei es auch um die Straße von Hormus gegangen. "Ein Waffenstillstand und eine diplomatische Lösung sind dringend erforderlich", so Stubb. Trotz der Meinungsverschiedenheiten sei es wichtig, den Dialog aufrechtzuerhalten. 

Juri Auel

Israel meldet Tötung von iranischem Öl-Kommandeur in Teheran 

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen weiteren ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei dem Angriff in der iranischen Hauptstadt Teheran sei Dschamschid Eshaghi in dieser Woche ums Leben gekommen. Er sei Kommandeur des „Öl-Hauptquartiers“ der iranischen Streitkräfte gewesen, hieß es weiter in der Mitteilung. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen.

Eshaghi sei auch für die Bereitstellung finanzieller Mittel für Verbündete Irans in der Region verantwortlich gewesen, darunter die libanesische Hisbollah sowie die Huthi-Miliz in Jemen. Eshaghi war auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums und dort als weltweit agierender Terrorist eingestuft.

Juri Auel

Mutmaßlich iranische Angriffe auf arabische Länder gehen weiter 

Auch in der fünften Woche des Iran-Kriegs gibt es weiterhin mutmaßlich iranische Angriffe auf arabische Länder. Aus Kuwait, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Katar und Jordanien kamen zunächst keine Berichte über Opfer oder Schäden.

Die Armee von Kuwait teilte auf X mit, zwei Raketen und 13 Drohnen in den vergangenen 24 Stunden abgeschossen zu haben. Auch Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten den Abschuss von Raketen und Drohnen. Saudi-Arabien habe am Donnerstag eine Rakete, die auf den ölreichen Osten des Landes abzielte, und weitere Drohnen abgefangen, hieß es vom Verteidigungsministerium des Landes. Katar meldete den Abschuss von Drohnen.

Nicht am Golf, aber dennoch betroffen war Jordanien: Die Streitkräfte des Landes meldeten den Abschuss einer Rakete. Behörden seien dort zudem Berichten über herabfallende Trümmerteile nachgegangen. 

Juri Auel

Russland: Straße von Hormus ist für uns offen 

Die Straße von Hormus ist nach Angaben des Kreml-Beraters Juri Uschakow für Russland nicht gesperrt. "Sie ist für uns offen", sagt Uschakow nach Angaben der russischen Agentur Interfax im Staatsfernsehen. Die Agentur Tass berichtet, Außenminister Sergej Lawrow habe mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert. Themen seien die Lage in Nahost und die Situation in der Straße von Hormus gewesen. Details dazu wurden zunächst nicht genannt. 

Juri Auel

Wichtige Autobahnbrücke „B1“ bei Teheran erneut bombardiert

In Iran ist eine wichtige Autobahnbrücke zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. In der Großstadt Karadsch, einem Vorort westlich von Teheran, wurde die als „B1“ bekannte Brücke erneut bei einem Luftangriff getroffen, wie iranische Medien übereinstimmend berichteten. Der neue Angriff ereignete sich, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren, berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Fars.

Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Das israelische Militär teilte auf Anfrage mit, nicht für den Angriff verantwortlich zu sein. 

Juri Auel

Neutrales Österreich verbietet US-Überflüge für Iran-Krieg 

Österreich hat seit Beginn des Iran-Kriegs alle Überflüge von US-Militärflugzeugen in die Konfliktregion im Nahen und Mittleren Osten abgelehnt. Der Grund sei Österreichs Status als neutraler Staat, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Wien der Deutschen Presse-Agentur.

Wie viele Flüge verboten wurden, teilte der Sprecher nicht mit. Jedes US-Ansuchen über die Nutzung des Luftraumes werde einzeln geprüft, sagte er.

Die ebenfalls neutrale Schweiz hatte zwei US-Aufklärungsflugzeugen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg den Überflug untersagt, wie die Regierung in Bern Mitte März mitteilte. Wartungs- und Transportflüge im Kontext des Kriegs wurden jedoch genehmigt.

Spanien hat seinen Luftraum für alle Flugzeuge gesperrt, die mit dem Konflikt in Verbindung stehen. Die Regierung des Nato-Staats argumentiert, dass der Krieg der USA und Israels gegen Iran völkerrechtswidrig sei. 

Juri Auel

Bekannte Anwältin Sotudeh in Iran inhaftiert 

In Iran ist eine bekannte Menschenrechtsanwältin mitten im Krieg inhaftiert worden. Nasrin Sotudeh sei am Mittwoch festgenommen worden, berichtete ihre Tochter Mehraveh Khandan auf Instagram.

„Vor wenigen Minuten haben wir erfahren, dass Mama letzte Nacht festgenommen wurde, während sie allein zu Hause war“, schrieb sie.  Sotudehs Notebook und Handy seien beschlagnahmt worden.

Die 62 Jahre alte Sotudeh gilt als eine der einflussreichsten Anwältinnen in Iran. Im Jahr 2020 erhielt sie den Alternativen Nobelpreis. Sotudeh wurde in den vergangenen Jahren mehrfach inhaftiert und verbrachte lange Jahre hinter Gittern. Zuletzt war sie im Herbst 2023 kurzzeitig inhaftiert.

Newsdesk

Bundesregierung bemüht sich um Deeskalation mit Washington 

Im Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dessen Verbündeten über europäische Beiträge zum Iran-Krieg bemüht sich die Bundesregierung um Deeskalation. Am Mittwoch besuchte der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter, den amerikanischen Außenminister Marco Rubio. Das erfuhr die Süddeutsche Zeitung aus Regierungskreisen. 

Demnach ging es in dem etwa einstündigen Gespräch um das beiderseitige Verhältnis und mögliche Beiträge der Europäer zu einer künftigen Sicherung der Straße von Hormus, die von Iran blockiert wird. Trump hatte die europäischen Nato-Partner jüngst aufgefordert, bei der Sicherung der wichtigen Wasserstraße zu helfen. Diese hatten zunächst abgelehnt. Trump hatte daraufhin damit gedroht, die Nato, das transatlantische Verteidigungsbündnis, zu verlassen. 

Bei seiner TV-Ansprache zum Iran-Krieg am Mittwochabend (Ortszeit) hatte Trump die Nato-Verbündeten nicht erwähnt. Dies wurde in europäischen Hauptstädten mit Erleichterung aufgenommen, da der Konflikt öffentlich nicht weiter eskaliert sei. 

Gesamten Artikel lesen