Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Israel und Libanon führen kommende Woche Gespräche in Washington
Israel: Mehr als 200 Hisbollah-Kämpfer seit Waffenruhe getötet
Deutsches Minenjagdboot Fulda ist nicht auf dem Weg ins Mittelmeer
Israel meldet Tötung eines Hisbollah-Kommandeurs in Beirut
Bericht: US-Marineeinsatz wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien unterbrochen
Berichte: US-Militär greift Ziele in Iran an, Iran meldet Angriffe auf amerikanische Kriegsschiffe
Die militärischen Spannungen zwischen Iran und USA scheinen erneut aufzuflammen. Das US-Militär griff einem Medienbericht zufolge den iranischen Insel-Hafen Keschm und die Stadt Bandar Abbas an. Dies berichtete eine Reporterin des Senders Fox News auf der Plattform X unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter. Ihre Quelle habe unterstrichen, dass dies kein Neustart des Krieges sei, schreibt die Reporterin. Iranische Nachrichtenagenturen melden Explosionen in Bandar Abbas und Schusswechsel zwischen iranischen Streitkräften und dem „Feind“.
Auch in den sozialen Medien meldeten Bewohner aus den Küstengebieten Explosionen. Auf der Insel Keschm etwa seien Explosionsgeräusche und Lichter über dem Meer beobachtet worden, berichtete der bekannte Netzaktivist Vahid unter Berufung auf lokale Einwohner. Unterdessen spekulierten iranische Medien zunächst über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate. Erst vor wenigen Tagen hatten Irans Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert.
Iranische Medien berichten derweil ebenfalls von amerikanischen Kriegsschiffen, die durch iranischen Beschuss beschädigt worden seien und sich zurückgezogen hätten. Wann sich der Vorfall genau ereignet haben soll, war zunächst unklar. Das US-Verteidigungsministerium nahm zunächst keine Stellung. Das US-Militär teilte zuvor lediglich mit, es habe einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker manövrierunfähig geschossen. Ein F-18-Kampfflugzeug habe das Ruder des Schiffs getroffen.
Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung mit der Führung in Teheran erreicht werden könnte.
Berichte: Trump setzte Hormus-Einsatz nach Druck von Verbündeten aus
Präsident Donald Trump hat den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus Medienberichten zufolge nach Druck von Verbündeten am Golf ausgesetzt. Trumps überraschender Stopp von „Projekt Freiheit“ erfolgte, nachdem Saudi-Arabien den USA die Nutzung eines Luftwaffenstützpunktes sowie des saudischen Luftraums zur Unterstützung der Initiative untersagt hatte, wie der Sender NBC News unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtete.
Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf saudische Beamte, dass neben Saudi-Arabien auch Kuwait dem US-Militär zwischenzeitlich die Nutzung von Stützpunkten beziehungsweise seines Luftraums verwehrt hatte. Dazu sei es gekommen, nachdem hochrangige US-Beamte iranische Angriffe in der Region als Reaktion auf „Projekt Freiheit“ heruntergespielt hätten. Die US-Initiative habe den größten Streit in den militärischen Beziehungen der USA und Saudi-Arabiens seit Jahren ausgelöst, hieß es.
Trump hatte am Dienstagabend (Ortszeit Washington) überraschend angekündigt, den am Montag begonnenen Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge „für kurze Zeit“ auszusetzen. Während des Stopps von „Projekt Freiheit“ solle geprüft werden, ob ein Abkommen mit Iran abgeschlossen werden könne. Die Aussetzung von „Projekt Freiheit“ erfolge auf Bitten Pakistans und anderer Länder sowie den „enormen militärischen Erfolgen“ der USA, teilte er mit.
DRK-unterstütztes Gaza-Feldkrankenhaus wird ausgebaut
Im Gazastreifen wird ein auch vom Deutschen Roten Kreuz unterstütztes Feldkrankenhaus zwei Jahre nach Eröffnung ausgebaut und ausgebessert. Die Einfuhr der dafür benötigten Materialien sei im Laufe des Tages abgeschlossen worden, teilten das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) sowie die für Palästinenserangelegenheiten zuständige israelische Behörde Cogat am Abend mit.
Die Ausbesserung der im Mai 2024 in Rafah eröffneten Klinik sei nötig, um die medizinische Versorgung der Menschen in der Gegend zu gewährleisten, hieß es in einer IKRK-Mitteilung. „Es handelt sich um eine der wenigen funktionsfähigen Gesundheitseinrichtungen im Süden des Gazastreifens.“
Konkret soll den Angaben zufolge die Zahl der Betten von 60 auf 72 erhöht werden. Zudem werde ein Operationssaal ausgebessert und weitere Abteilungen wie die Kinderstation würden renoviert. Ziel sei es auch, Überbelegung zu vermeiden.
Israel und Libanon führen kommende Woche Gespräche in Washington
Israel und Libanon führen am 14. und 15. Mai Gespräche in Washington. Dies kündigte ein Vertreter des US-Außenministeriums an. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam hatte ein baldiges Spitzentreffen von Vertretern beider Staaten am Mittwoch noch abgelehnt. Auf welcher Ebene die Gespräche stattfinden, ist bisher unklar. Salam fordert vor weiteren Schritten zunächst die Einhaltung der Waffenruhe. US-Präsident Donald Trump dringt auf ein Friedensabkommen der beiden Staaten noch in diesem Jahr.
Israel: Mehr als 200 Hisbollah-Kämpfer seit Waffenruhe getötet
Seit Beginn der Waffenruhe in Libanon vor drei Wochen sind nach israelischer Darstellung mehr als 200 Kämpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz getötet worden. „In den vergangenen Wochen wurden mehr als 220 Terroristen und Kommandeure der Terrororganisation Hisbollah eliminiert, die eine Bedrohung für israelische Soldaten und israelische Zivilisten darstellten“, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Auf Anfrage wurde klargestellt, dass es sich auf den Zeitraum seit Verkündung einer Waffenruhe vor drei Wochen bezieht. Allein in der vergangenen Woche seien 85 Hisbollah-Kämpfer getötet worden. Die schiitische Miliz selbst äußert sich nicht zu eigenen Verlusten.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte mit, am Mittwochabend sei bei einem gezielten israelischen Angriff in den südlichen Vororten Beiruts der Kommandeur der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan getötet worden. Der Kommandeur Malek Balut soll demnach führend an der Planung eines Vorstoßes in den israelischen Norden beteiligt gewesen sein. Dieser Vorwurf lässt sich nicht unabhängig überprüfen.
Auch Netanjahu sagte, Israel habe innerhalb des vergangenen Monats mehr als 200 Hisbollah-Kämpfer getötet. Die israelische Armee darf sich laut der aktuellen Waffenruhe-Vereinbarung gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe verteidigen, soll aber „offensive“ Einsätze gegen Ziele in Libanon unterlassen.
Deutsches Minenjagdboot Fulda ist nicht auf dem Weg ins Mittelmeer
Anders als in bisherigen Meldungen verkündet, ist das Schiff nicht in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Das bestätigte ein Marinesprecher auf Anfrage des Deutschlandfunks. Derzeit befinde sich die Fulda im Nord-Ostsee-Kanal. Dort führe man „einsatzvorbereitende Maßnahmen“ durch, wie der Sprecher gegenüber Deutschlandfunk erklärte. In den kommenden Tagen wolle man dann losfahren.
Die Bundeswehr hatte das Minenjagdboot am Montag in Kiel auslaufen lassen. Es wird für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus ins Mittelmeer verlegt.
Israel meldet Tötung eines Hisbollah-Kommandeurs in Beirut
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff auf Beirut einen Kommandeur der Hisbollah-Elitetruppe Radwan getötet. Es handelte sich um den ersten israelischen Angriff auf die libanesische Hauptstadt seit der im vergangenen Monat vereinbarten Waffenruhe, wie die Streitkräfte am Donnerstag mitteilten. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz hatten das Vorgehen bereits am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung angekündigt. Von der Hisbollah-Miliz lag zunächst keine Stellungnahme vor.
Die Attacke gefährdet die ohnehin brüchige Feuerpause zwischen den USA und Iran. Eine Kernforderung Irans war dabei ein Stopp der israelischen Militäraktionen in Libanon. Ungeachtet der Waffenruhe halten sich israelische Truppen weiterhin in Gebieten südlich des Litani-Flusses auf. Zudem setzte Israel seine Militärschläge in Südlibanon fort. Bei einem Luftschlag auf die Stadt Selaja wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch vier Menschen getötet. Die Hisbollah feuerte daraufhin erneut Raketen auf Israel ab.
Israel hat in Südlibanon eine bis zu zehn Kilometer tiefe Sicherheitszone eingerichtet, um den Norden des eigenen Landes vor Raketenbeschuss durch die Hisbollah zu schützen. Parallel führt Israel Gespräche mit der libanesischen Regierung. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam bezeichnete ein Treffen auf höchster Ebene am Mittwoch allerdings als verfrüht. Zunächst müsse die Waffenruhe gefestigt werden. US-Präsident Donald Trump will ein Treffen von Netanjahu mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in Washington organisieren.
Weniger Ölförderung, höhere Preise - Shell steigert Quartalsgewinn
Europas größter Ölkonzern Shell hat trotz einer vom Iran-Krieg belasteten Öl- und Gasförderung den Quartalsgewinn kräftig gesteigert. Der Konzernüberschuss sprang auf 6,92 Milliarden Dollar von 5,58 Milliarden ein Jahr zuvor und übertraf damit die mittleren Markterwartungen um mehr als eine halbe Milliarde. Im Vergleich zum Schlussquartal des Vorjahres verdoppelte sich der Gewinn sogar.
Wegen des Iran-Kriegs sank die Öl- und Gasförderung zum Vorquartal um vier Prozent. Unter anderem wurde im März eine Gasanlage des Konzerns in Katar durch iranische Luftangriffe beschädigt, die Reparaturen dort könnten bis zu einem Jahr dauern. Beim Gewinn wurden die Mengenrückgänge unter anderem durch ein besseres Handelsergebnis und höhere Preise wettgemacht. Die Aktionäre sollen fünf Prozent mehr Quartalsdividende erhalten, außerdem will der Konzern für drei Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen.
Bericht: US-Marineeinsatz wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien unterbrochen
Am Sonntag hatte US-Präsident Trump das "Project Freedom" angekündigt - US-Streitkräfte sollten Handelsschiffe durch die Straße von Hormus geleiten. Wenige Stunden später war das Projekt bereits wieder ausgesetzt. Am Dienstag begründete Trump die Aussetzung des Einsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit Iran.
Der US-Sender NBC News berichtet nun, der US-Präsident habe wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien den Marineeinsatz unterbrochen. Saudi-Arabien habe dem US-Militär die Nutzung eines Stützpunkts im Land für die Operation untersagt, meldet der Sender unter Berufung auf zwei nicht genannte US-Regierungsvertreter. Die saudische Führung sei von Trumps Ankündigung, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert gewesen. Daraufhin habe Riad Washington mitgeteilt, es werde den USA die Erlaubnis verweigern, Militärflugzeuge von dem Stützpunkt aus oder durch den saudischen Luftraum fliegen zu lassen. Auch ein Telefonat zwischen Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können.
Israel greift erstmals seit Waffenruhe in Beiruter Vorort an
Erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor drei Wochen hat die israelische Luftwaffe wieder in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Ziel sei ein Kommandeur der Radwan-Einheit der libanesischen Hisbollah-Miliz gewesen, hieß es in einer Mitteilung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz. Man habe ihn dabei „eliminieren“ wollen.
Der israelische TV-Sender Chadschot 13 berichtete, nach israelischen Informationen seien der Radwan-Kommandeur Malek Balut, sein Stellvertreter sowie weitere Radwan-Kämpfer getötet worden. Der Angriff sei gegen 20.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) erfolgt, nachdem die Luftwaffe einen konkreten Hinweis des israelischen Geheimdienstes erhalten habe. Balut habe sich in einer Wohnung in einem Vorort namens Dahija versteckt gehalten. Die Luftwaffe habe rund zehn schwere Bomben abgeworfen.
Im Norden Israels herrsche in Erwartung einer möglichen Eskalation erhöhte Alarmbereitschaft. Die USA seien vor dem Angriff informiert worden und hätten zugestimmt. Hisbollah-Kreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass bei dem Angriff ein Kommandeur getötet worden sei.
Trump behauptet, Iran habe Verzicht auf Atomwaffen zugesagt
Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump zugesichert, keine Atomwaffen zu besitzen. „Iran darf keine Atomwaffe haben (…) und sie haben dem zugestimmt“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Teheran habe zudem auch bei anderen Punkten zugestimmt – welche das sein sollen, ließ der Republikaner offen.
Trump bezeichnete unterdessen die jüngsten Gespräche mit Iran als „sehr gut“. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir einen Deal machen werden“, sagte er.
Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai hatte zuvor Berichte als überzogen zurückgewiesen, wonach beide Kriegsparteien kurz vor einem Abschluss eines Abkommens stünden. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft und die Antwort an den Vermittler Pakistan übermittelt, sagte er der iranischen Nachrichtenagentur Isna.
Macron drängt Iran auf Freigabe für Marine-Mission
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat den iranischen Präsidenten Massud Peseschkian aufgefordert, den Weg für eine neutrale Marine-Mission in der Straße von Hormus freizumachen. In einem Telefonat mit Peseschkian habe er für die von Frankreich und Großbritannien geplante multinationale Mission geworben, die dazu beitragen könne, das Vertrauen der Reeder und Versicherer der Schiffe wiederherzustellen, schrieb Macron auf der Plattform X.
Die jüngsten Ereignisse hätten deutlich gezeigt, wie nützlich eine solche Mission sein könnte, sagte Macron. Er habe Peseschkian aufgefordert, diese Gelegenheit zu nutzen, und wolle das Thema auch mit US-Präsident Donald Trump erörtern. „Die Rückkehr zur Ruhe in der Meerenge wird dazu beitragen, die Verhandlungen über das Atomprogramm, die Raketenfrage und die regionale Lage voranzubringen“, schrieb Macron. „Die Europäer, von denen die Aufhebung der Sanktionen abhängt, werden dabei ihren Platz einnehmen.“
Die Mission werde sich naturgemäß von den Kriegsparteien abgrenzen. Die Verlegung des französischen Flugzeugträgers Charles de Gaulle in die Nähe der Meerenge sei im Zusammenhang mit der Mission zu sehen, sagte Macron. „Alle Parteien müssen die Blockade der Meerenge unverzüglich und bedingungslos aufheben. Es muss eine dauerhafte Rückkehr zu der vor dem Konflikt herrschenden vollständigen Freiheit der Schifffahrt erfolgen.“
Wie es aus dem Élysée-Palast hieß, verfolge der französische Ansatz das Ziel, die USA zu einer Aufgabe ihrer Seeblockade zu bringen, um damit im Gegenzug Iran zu grundlegenden Verhandlungen und der Aufgabe der Blockade der Straße von Hormus zu bewegen. Seine Überlegungen habe Frankreich mit seinen engen Partnern abgestimmt, sagte ein hoher Diplomat.
Für Trump steht Deal kurz bevor
US-Präsident Donald Trump sieht die USA nach eigenen Worten kurz vor einer Einigung mit Iran zur Beendigung des Krieges. Man sei „sehr nah dran“, sagte Trump dem US-Sender PBS. Laut dem Präsidenten könne eine Einigung noch vor seiner für kommende Woche geplanten China-Reise zustande kommen. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, Iran „in Grund und Boden zu bombardieren“, sagte Trump.
Zuvor hatte der Außenamtssprecher Irans Ismail Baghai der Nachrichtenagentur Isna erklärt, man prüfe den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Berichte über ein mögliches bevorstehendes Abkommen seien laut Baghai aber überzogen. Er sagte, nach Prüfung des Vorschlages werde Iran seine Position an Pakistan übermitteln.
Trump bestätigte in dem Interview mit dem US-Sender PBS mehrere Punkte einer möglichen Vereinbarung, über die zuvor bereits übereinstimmend das Wall Street Journal, der Sender CNN und das Nachrichtenportal Axios berichtet hatten. Laut dem Vorschlag der USA soll Iran sein hochangereichertes Uran an die USA übergeben. Zudem bestätigte Trump, dass Iran im Rahmen der Vereinbarung zusichern solle, keine unterirdischen Nuklearanlagen zu betreiben.
Iran-Krieg beschert Russland Milliardenplus
Russland hat im April nach Angaben des Finanzministeriums auch dank des Iran-Kriegs 917 Milliarden Rubel an Steuern aus der Rohstoffförderung eingenommen. Das entspricht gut zehn Milliarden Euro. Damit nahm der Staat mehr als doppelt so viel ein wie noch im März, als die Einnahmen bei 443 Milliarden Rubel lagen, wie aus der vom Ministerium veröffentlichten Statistik hervorgeht.
Der Großteil davon entfiel auf Einnahmen aus dem Ölgeschäft. Allerdings schlugen zugleich die ukrainischen Angriffe auf die Ölindustrie zu Buche. Der April war der erste Monat, in dem sich die Preissteigerungen an den Weltmärkten infolge des Iran-Kriegs voll bemerkbar machten. Russland ist ein Verbündeter Teherans, mischt sich aber nicht offen militärisch in den Konflikt Irans mit den USA und Israel ein.












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