Kitzingen: Windrad brennt, Polizei warnt vor abstürzendem Rotor

vor 10 Stunden 1

Ein brennendes Windrad sorgt am Pfingstwochenende für Aufregung im Landkreis Kitzingen. Die Polizei hat Schaulustige dazu aufgefordert, ausreichend Abstand zu halten. Es werde eindringlich davor gewarnt, den Absperrbereich zu betreten, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Vor allem solle man sich nicht unter das Windrad geben, »aufgrund möglicher weiterer herabstürzender Teile besteht erhöhte Verletzungs- und Lebensgefahr.«

Ein Sprecher schilderte am Vormittag, das brennende Windrad habe »viele Schaulustige« angezogen. Diese würden auch ganz nah an das Gerät herangehen und herabgestürzte Teile aufsammeln. Das sei hochgefährlich, warnte der Polizeisprecher. »Das mit der Lebensgefahr ist nicht einfach so dahergesagt. Wenn der Propeller, der dort dranhängt, runterkommt, kann dies zu erheblichen Verletzungen führen!«

Feuerwehr kann nicht löschen

Das mehr als 100 Meter hohe Windrad war bereits am Samstagabend in Brand geraten. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten eine starke Rauchentwicklung an der Turbine des nahe der Autobahn 7 stehenden Geräts. Die örtlichen Feuerwehren mobilisierten daraufhin ein Großaufgebot.

Allerdings konnten die Einsatzkräfte das Feuer nicht löschen. Es gebe keine Geräte, die eine Höhe von über 100 Metern haben, um das Feuer von außen zu bekämpfen, erklärte ein Feuerwehrsprecher. Gleichzeitig verbiete es sich, Einsatzkräfte ins Inneren des Windrads zur Brandbekämpfung zu schicken. »Das heißt, in diesem Fall bleibt uns nichts anderes, als Abstand zu halten und die Lage zu beobachten.«

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