Mit dem britischen Verteidigungsminister John Healey schmeißt ein Starmer-Loyalist hin. Der Konflikt hinter dem Rücktritt: großzügiger Sozialstaat oder fähiges Militär.
11. Juni 2026, 19:37 Uhr
Artikelzusammenfassung
Der britische Premierminister verliert seinen Verteidigungsminister inmitten eines offenen Führungsstreits in der Labour-Partei. John Healey wirft Starmer vor, den Streitkräften nicht genug Geld zur Verfügung zu stellen, um die äußere Sicherheit zu gewährleisten. Die britischen Streitkräfte sind in einem erbärmlichen Zustand, während die Regierung mit Finanzierungsproblemen kämpft. Die Frage nach Sozialausgaben versus Verteidigungsausgaben stellt sich in Großbritannien und anderen Nato-Ländern immer drängender. Starmer verliert eine wichtige Stütze in einem politischen Dilemma zwischen Wohlfahrt und Kriegsführung.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Es ist ein weiterer Tiefschlag für
den britischen Premierminister, der ohnehin schon politisch schwer verwundet
ist. Am Donnerstagmittag trat überraschend Keir Starmers Verteidigungsminister
John Healey zurück. Mit ihm verliert er mitten im offenen
Führungsstreit in der Labour-Partei nicht nur ein Kabinettsmitglied, das als
besonders loyal galt. Healey machte Starmer zum Abschied auch schwere Vorwürfe: Der
Regierungschef stelle den Streitkräften nicht das Geld zur Verfügung, das sie
bräuchten, um Großbritanniens äußere Sicherheit zu gewährleisten.