Israel: Israelisches Parlament beschließt neues Mediengesetz
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In Israel wird eine neue Medienbehörde geschaffen, auf die die Regierung starken Einfluss haben soll. Kritiker fürchten steigenden Druck auf oppositionelle Medien.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
mga
16. Juli 2026, 19:39 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die Knesset hat ein umstrittenes Mediengesetz gebilligt, das die Schaffung einer neuen Medienbehörde vorsieht. Kommunikationsminister Schlomo Karhi rechtfertigt die Reform mit dem Ziel, den regulierten Sektor zu liberalisieren und den Wettbewerb zu stärken. Befürworter argumentieren, dass israelische Medien zu linkslastig seien und konservative Positionen unterrepräsentiert seien. Kritiker hingegen warnen vor einem stärkeren Einfluss der Regierung auf die Medienlandschaft, insbesondere auf regierungskritische Sender. Die Debatte um das Gesetz bleibt kontrovers und wird weiterhin aktualisiert.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Die Knesset, das israelische Parlament, hat ein umstrittenes Mediengesetz gebilligt. Es sieht die Schaffung einer neuen Medienbehörde vor, bei deren Besetzung die Regierung einen deutlich größeren Einfluss erhält. Kommunikationsminister Schlomo Karhi rechtfertigte das Gesetz: Die Reform solle den bisher
regulierten Sektor durch den Abbau von Bürokratie liberalisieren und den
Wettbewerb stärken.
Befürworter des Mediengesetzes argumentieren,
israelische Medien seien eher links oder liberal, konservative
Positionen seien hingegen unterrepräsentiert. Deshalb seien ausgewogenere
Wettbewerbsbedingungen notwendig.
Kritiker argumentieren hingegen, dass das Gesetz es der Regierung ermöglicht, stärkeren Einfluss auf die Medien zu nehmen. Insbesondere der Druck auf regierungskritische Sender könne steigen.