Unter Vermittlung Pakistans haben der Iran und die USA ein Kriegsende vereinbart. Auch die Kämpfe im Libanon sollen enden. Trump ordnete ein Ende der Seeblockade an.
Quelle: DIE ZEIT, AFP, lk Aktualisiert am 14. Juni 2026, 23:49 Uhr
Die USA und der Iran haben sich nach Angaben ihres Vermittlers Pakistan auf ein Abkommen geeinigt. Es sei ein »Friedensabkommen« zwischen beiden Seiten erreicht worden, teilte Pakistans Premierminister Shebahz Sharif auf X mit. Es soll am kommenden Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden.
US-Präsident Donald Trump bestätigte die Einigung. Zugleich habe er das Ende der US-Seeblockade in der Straße von Hormus angeordnet, teilte Trump mit.
Nach Darstellung des pakistanischen Premierministers erklärten sich beide Seiten dazu bereit, die militärischen Operationen »an allen Fronten« unverzüglich und dauerhaft einzustellen. Dazu zähle auch der Libanon. Weder vom Iran noch von Israel, dem Libanon oder der Hisbollah lag zunächst eine Stellungnahme vor.
Nach Angaben Sharifs werden die Vermittler in dieser Woche eine Reihe von Treffen organisieren. Die Gespräche sollten vor der Umsetzung die »Grundlage für die technischen Verhandlungen und die offizielle Unterzeichnung« legen. Sharif dankte den USA und dem Iran für ihr Bekenntnis zu einer diplomatischen Lösung und würdigte zudem Katar, Saudi-Arabien und die Türkei für ihre Beiträge zu der Einigung.
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