Irankrieg: Donald Trump verlängert Ultimatum bis Dienstagabend

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Annika Benzing

Trump verlängert Ultimatum an Iran bis Dienstagabend

US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr seine bereits aufgeschobene Frist für den Iran bekräftigt, die Straße von Hormus bis ​Dienstag freizugeben. "Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, werden sie keine Kraftwerke mehr haben und keine Brücken mehr stehen", sagte Trump dem Wall Street Journal.

Zuvor hatte er bereits gesagt, der Iran müsse mit Angriffen auf seine Infrastruktur rechnen, sollte er die Meerenge nicht bis Dienstag öffnen. Später schrieb Trump dort auch, seine Frist an den Iran ende am Dienstagabend, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit. ​Das entspräche Mittwochmorgen, 2.00 Uhr MESZ. 

Annika Benzing

Vier Menschen in Haifa nach iranischem Angriff verletzt

Bei einem iranischen Raketenangriff in Israel sind mindestens vier Menschen verletzt worden. Eine Rakete habe ein Wohnhaus in der Stadt Haifa direkt getroffen, teilte ein israelischer Armeevertreter mit. Der Einschlag sei Minuten nach einer Warnung vor einer neuen Welle iranischer Angriffe erfolgt. 

Nach Angaben des israelischen Rettungsdiensts Magen David Adom wurden in dem siebenstöckigen Wohngebäude vier Menschen verletzt, darunter ein 82-jähriger Mann. Zwei Frauen und ein Baby wurden demnach leicht verletzt.  

Annika Benzing

Trump kündigt Pressekonferenz zu Soldatenrettung im Iran an

Nach der Rettung eines US-Waffenoffiziers im Iran plant Präsident Donald Trump an diesem Montag (19.00 Uhr MESZ) im Weißen Haus eine Pressekonferenz. Sie könnte Aufschluss darüber geben, wie es dem schwer verletzten Soldaten mittlerweile geht und wie genau der heikle Rettungseinsatz auf feindlichem Gebiet abgelaufen ist. 

Timo Stukenberg

Ist das der Beginn einer Antikriegsbewegung in Israel?

In Israel waren die Zustimmungswerte zum Krieg gegen den Iran nach Beginn des Angriffs hoch. Doch langsam wird klar: Der Iran knickt nicht so leicht ein wie zunächst erwartet, schreibt meine ZEIT-Kollegin Steffi Hentschke. Mittlerweile vermuten viele Menschen hinter der Kriegsführung zudem persönliche Motive von Premierminister Benjamin Netanjahu.

Kriegsgegner in Israel sehen sich bei ihrem Protest gleich mit mehreren Problemen konfrontiert. Zu den drohenden iranischen Raketenangriffen kommt die eigene Staatsgewalt.

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Tom-Luca Freund

Donald Trump droht dem Iran mit verheerenden Angriffen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran im Falle eines Ablaufens seines mehrfach verschobenen Ultimatums mit verheerenden Angriffen gedroht. Auf seiner Onlineplattform sagte er, dass die Bedingungen für sein Ultimatum erfüllt seien, wenn Iran die Straße von Hormus freigebe oder einem Abkommen zustimme.

Die Frist des Ultimatums läuft am Montag ab, die Angriffe auf Brücken und Kraftwerke sind für Dienstag angekündigt.

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Tom-Luca Freund

Iran droht mit weiteren Angriffen auf Ölindustrie

Die iranische Revolutionsgarde hat ​mit weiteren Angriffen auf petrochemische Anlagen gedroht. In einer Mitteilung bekannte sich die Revolutionsgarde zu Angriffen auf die Petrochemie-Industrie in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Bahrain. Sollten sich die Angriffe auf zivile Ziele im Iran wiederholen, würden die Einsätze gegen wirtschaftliche Interessen der USA intensiviert, teilten die Revolutionsgarde mit.

Tom-Luca Freund

Kuwait meldet schwere Beschädigungen nach iranischem Angriff

Kuwait hat mehrere iranische Angriffe auf Infrastruktur, Industrie und Regierungsgebäude gemeldet. Nach Angaben des Energieministeriums wurden zwei Strom- und Entsalzungsanlagen erheblich beschädigt. Infolge des Angriffs fielen demnach zwei Stromgeneratoren aus.Die staatliche Nachrichtenagentur Kuna meldete unter Berufung auf das Finanzministerium den Einschlag einer Drohne in das Gebäude des Ministeriums. Laut dem Ölkonzern Kuwait Petroleum Corporation waren Anlagen des Unternehmens Ziel von Angriffen. An mehreren der Anlagen seien Brände ausgebrochen, die einen erheblichen Sachschaden ausgelöst hätten. Verletzte gab es nicht.

Tom-Luca Freund

Iran und Oman prüfen Vorschläge für Schiffsverkehr in Straße von Hormus

Die stellvertretenden Außenminister des Iran und des Oman haben über die Gewährleistung eines reibungslosen Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus gesprochen. Das teilte das Außenministerium des Oman in einer Stellungnahme auf X mit. Experten beider Seiten hätten Vorschläge vorgebracht, die nun geprüft werden, heißt es im Statement.

Vertreter des Iran hatten am Donnerstag erklärt, dass der Iran gemeinsam mit dem Oman an einem Protokoll zur Überwachung des Schiffsverkehrs in der Meerenge arbeitet.

Anna-Lena Schlitt

Internet im Iran seit mehr als einem Monat gesperrt

Im Iran ist seit 37 Tagen das Internet gesperrt – Experten zufolge so lange wie nie zuvor in einem Land. Es sei die "längste landesweite Internetsperrung" weltweit, teilte die Organisation NetBlocks bei X mit. Sie übertreffe "alle anderen vergleichbaren Vorfälle an Schwere".

NetBlocks verwies darauf, dass auch in der Vergangenheit das Internet in einigen Ländern über längere Zeiträume hinweg oder regional begrenzt abgeschaltet worden sei – nie aber so lange ein gesamtes Land betroffen war.

Die iranischen Behörden hatten den Internetzugang am 28. Februar abgeschaltet, nachdem Israel und die USA mit Luftangriffen in der Islamischen Republik begonnen hatten. 

Konstantin Zimmermann

Libanon meldet mehrere Tote nach israelischen Angriffen

Im Süden des Libanon sind nach libanesischen Angaben erneut mehrere Menschen durch israelische Angriffe getötet worden. Der libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge gab es sechs Tote im Ort Kfar Hatta. Offenbar handelte es sich bei den Toten um eine vertriebene Familie. 

In einer weiteren Meldung schrieb NNA von einem zweiten Luftangriff im Südlibanon. Dabei seien am frühen Morgen mindestens drei Menschen getötet und weitere verletzt worden. 

Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Israels Armee äußerte sich nicht zu den Berichten.

Tom-Luca Freund

Ägyptens Außenminister telefoniert mit Witkoff und Araghtschi

Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty hat mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff, seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi und anderen Außenministern der Region telefoniert. Bei den getrennten Gesprächen soll es um Vorschläge für eine regionale Deeskalation gegangen sein, teilte das ägyptische Außenministerium mit.

Anna-Lena Schlitt

Abu Dhabi und Bahrain melden Brände bei Chemieunternehmen 

In Abu Dhabi ist ein Feuer in einem Chemieunternehmen ausgebrochen, nachdem es von herabfallenden Trümmerteilen getroffen wurde. Das Unternehmen Borouge habe den Betrieb eingestellt, teilten die Behörden mit. Die Löscharbeiten laufen. Verletzt wurde Behördenangaben zufolge niemand.

In Bahrain meldete ein Chemieunternehmen einen iranischen Drohnenangriff. Das Feuer bei der Gulf Petrochemical Industries Company (GPIC) sei mittlerweile unter Kontrolle, meldete die bahrainische staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Unternehmen. Verletzte gab es demnach keine. Die Analyse der entstandenen Schäden läuft. 

In beiden Fällen handelt es sich um Petrochemieunternehmen. 

Anna-Lena Schlitt

Iran meldet Abschüsse während Rettungsaktion für US-Soldat 

Während des US-Militäreinsatzes zur Rettung des vermissten Soldaten wollen die iranischen Streitkräfte mehrere Luftfahrzeuge abgeschossen haben. Bei einem gemeinsamen Einsatz von Luftwaffe, Bodentruppen, Volksmilizen, der Basidsch-Miliz und ​Polizeikommando seien "feindliche Luftfahrzeuge" zerstört worden, teilte die iranische ​Revolutionsgarde der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge mit.

Zuvor hatte das iranische Polizeikommando bekannt gegeben, dass ein US-Transportflugzeug ‌des Typs ⁠C-130 im Süden von Isfahan ​abgeschossen worden sei. In derselben Provinz sei auch eine israelische Drohne getroffen worden, teilte die iranische Armee mit. 

Am Freitag war ein F-15-Kampfflugzeug der USA über dem Iran abgeschossen worden. Der Pilot wurde am selben Tag gerettet, das zweite Besatzungsmitglied konnte am heutigen Sonntag in Sicherheit gebracht werden. 

Bastian Hartig

Iran meldet drei Tote bei Angriffen nahe Grenze zu Aserbaidschan

Bei Angriffen der USA und Israels im Nordwesten des Iran sind nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim drei Menschen getötet worden. Drei weitere Menschen seien bei den Attacken auf die Ortschaften Dschafarabad und Germi in der an Aserbaidschan angrenzenden Provinz Ardabil verletzt worden, meldete Tasnim unter Berufung auf den Regionalgouverneur weiter.

Der Iran wirft Israel seit Längerem vor, das Territorium des Nachbarlands Aserbaidschan für Geheimdienstoperationen und Angriffe zu nutzen.

Bastian Hartig

US-Militär rettet zweites Besatzungsmitglied des abgestürzten Kampfjets

Die US-Streitkräfte ​haben das zweite Besatzungsmitglied des im Iran abgeschossenen F-15 Kampfjets gerettet. Er sei in Sicherheit, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform. Dutzende Flugzeuge mit den "tödlichsten Waffen der Welt" seien geschickt worden, um den Soldaten zurückzuholen. Er habe Verletzungen erlitten, werde sich aber wieder erholen, schrieb Trump.

Der arabische Sender Al Jazeera hatte zuvor gemeldet, der Vermisste sei aufgrund andauernder Kämpfe noch nicht in Sicherheit und außer Landes. Er sei nach einem "heftigen Feuergefecht" gerettet worden.

Am Freitag war eine F-15-Maschine der USA über dem Iran abgeschossen worden. Beide Besatzungsmitglieder – Pilot und Waffensystemoffizier – konnten sich aus dem Flugzeug katapultieren. Der Pilot wurde noch am selben Tag gerettet.

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