Iran-Krieg: Donald Trump widerspricht Iran – Abkommen soll am Sonntag unterzeichnet werden

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Zugleich behauptete Trump, Iran strebe keine Atomwaffe mehr an. Sein Abkommen sei eine »Mauer gegen Atomwaffen«, schrieb er. Zudem erklärte Trump, man freue sich darauf, langfristig mit Iran und dem gesamten Nahen Osten zusammenzuarbeiten. »Hoffentlich wird dieser Prozess schnell, einfach und reibungslos verlaufen. Sollte dies nicht der Fall sein, haben wir die ultimative Alternative, die hoffentlich nie wieder zum Einsatz kommen muss!«, schrieb Trump.

Zuvor hatte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums noch erklärt, das Abkommen werde am Sonntag nicht unterzeichnet. »Wir müssen abwarten, bis das genaue Datum der Unterzeichnung feststeht«, sagte Esmail Bakaei, am Samstag der iranischen staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Das werde »nicht morgen, am Sonntag«, sondern eher »in den kommenden Tagen« der Fall sein.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, ein Vertrag könne womöglich Sonntag von US-Vizepräsident JD Vance und dem Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, unterzeichnet werden. Als wahrscheinlicher Ort dafür gelte Genf.

Trotz einer seit Anfang April geltenden Waffenruhe und laufender Friedensverhandlungen hatte es in den vergangenen Tagen intensive gegenseitige Angriffe gegeben. Das US-Militär griff Ziele in Iran an, Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte in Bahrain, Jordanien und Kuwait.

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