Iowa: Von Trump unterstützter Kandidat verliert Vorwahl der Republikaner

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Randy Feenstra verliert die republikanische Vorwahl für das Gouverneursamt in Iowa. US-Präsident Donald Trump hatte Feenstra zuvor seine Unterstützung ausgesprochen.

Quelle: DIE ZEIT, AFP, 3. Juni 2026, 19:37 Uhr

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 Der Kongressabgeordnete Randy Feenstra hat die Vorwahl der Republikaner für das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Iowa verloren.
Der Kongressabgeordnete Randy Feenstra hat die Vorwahl der Republikaner für das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Iowa verloren. © Scott Olson/​Getty Images

Der von US-Präsident Donald Trump unterstützte Kandidat, Randy Feenstra, hat die republikanische Vorwahl für das Amt des Gouverneurs in Iowa verloren. Nach den ersten offiziellen Ergebnissen unterlag der Kongressabgeordnete bei der Abstimmung dem Geschäftsmann Zach Lahn mit weniger als einem Prozentpunkt Rückstand.

Trump hatte Feenstra wenige Tage vor der Wahl seine »vollständige und uneingeschränkte Unterstützung« ausgesprochen. Kürzlich hatte sich der US-Präsident noch damit gerühmt, dass alle von ihm unterstützten Kandidaten dieses Jahr erfolgreich gewesen seien.

Trump hat weiterhin Einfluss in seiner Partei

Insgesamt zeigen die diesjährigen Vorwahlen dennoch Trumps weiterhin starke Kontrolle über die Republikanische Partei auf. Dabei unterstützte er seit Beginn der Vorwahlsaison auch Kandidaten, die für die Kongress- und Gouverneurswahlen im November als riskant gelten. So stellte sich Trump im Rennen um einen Senatssitz in Texas hinter den ultrakonservativen und in Skandale verwickelten Ken Paxton, der sich schließlich auch gegen den langjährigen Senator John Cornyn durchsetzte.

In Kentucky stellte sich Trump gegen den republikanischen Abgeordneten Thomas Massie, woraufhin dieser die Vorwahl für einen Sitz im Repräsentantenhaus verlor. Massie hatte im vergangenen Jahr an einem Gesetz zur Veröffentlichung von Regierungsdokumenten im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein mitgewirkt.

Iowa war lange ein zwischen den Demokraten und Republikanern umkämpfter Bundesstaat, rückte seit Trumps erstem Wahlsieg im Jahr 2016 jedoch deutlich nach rechts. Die Demokraten hoffen, diesen Trend im November zumindest teilweise umkehren zu können. Auch sie bestimmten ihren Kandidaten für die Wahlen in Iowa: Der bisherige Finanzkontrolleur des Bundesstaates, Rob Sand, tritt dann gegen Republikaner Lahn für den Gouverneursposten an. Bei der Wahl zum US-Senat steht der Demokrat Josh Turek der von Trump unterstützten Abgeordneten Ashley Hinson gegenüber.

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