Das klingt, als sollte man beim Sanieren so wenig wie möglich machen.
Ich plädiere für Verhältnismäßigkeit. Es ist extrem aufwendig, im Bestand jede Wärmebrücke (eine Schwachstelle in der Gebäudehülle, an der Wärme schneller von innen nach außen entweicht als durch angrenzende Bauteile, die Red.) zu eliminieren. Das hat uns teilweise fast in den Wahnsinn getrieben. Stattdessen sollten wir die Primärenergieversorgung stärker vorantreiben: grüne Fernwärme, Wärmepumpen statt Ölheizungen, Strom aus erneuerbarer Energie. Wenn die Energieerzeugung klimafreundlich ist, können wir Altbauten sanieren, ohne jeden Zentimeter mit Polystyrol vollstopfen zu müssen.

vor 11 Stunden
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