ICE : US-Einwanderungsbehörde meldet Höchstwert an Festnahmen im Juli
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Im Juli hat die US-Einwanderungsbehörde ICE fast 50.000 Menschen festgenommen – so viele wie nie zuvor in einem Monat. Seit Trumps Amtsantritt steigt die Zahl deutlich.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
mns
Aktualisiert am 25. August 2026, 20:27 Uhr
Artikelzusammenfassung
ICE hat im Juli einen neuen Festnahme-Rekord aufgestellt. Mit 49.571 Fällen, also 15 Prozent mehr als im Vormonat und rund 70 Prozent mehr als im Februar, zeigt die Statistik ziemlich unmissverständlich, wie die zweite Trump-Amtszeit den Abschiebeapparat auf Turbo schaltet. Chronologisch betrachtet begann der Shift schon vor dem Machtwechsel bei gut 8.000 Festnahmen pro Monat, damals noch vor allem als Übergabe aus lokalen Gefängnissen; danach fielen Restriktionen bei Zugriffsorten und Einsatzformen, während Milliarden in die Behörde gepumpt wurden – ein klassischer Policy-Relaunch mit harter Kante. Zwar hat ICE zuletzt auf die großen, kameratauglichen Razzien in Metropolen verzichtet, wohl auch wegen des öffentlichen Backlashs, doch die Maschine läuft im Off weiter, leiser, aber keineswegs sanfter. Der Artikel zeichnet damit das Bild einer Regierung, die ihre Massenabschiebungen nicht zurückfährt, sondern nur das Framing optimiert – weniger Prime-Time, mehr Schattenbetrieb.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat im Juli so viele
Menschen festgenommen wie noch nie seit Beginn der zweiten Amtszeit von
Präsident Donald Trump. Aus Regierungsdaten geht hervor, dass es im vergangenen
Monat 49.571 Festnahmen gab. Das sind 15 Prozent mehr als im
Monat davor. Im Vergleich zu den Zahlen vom Februar wurde ein Anstieg von rund
70 Prozent verzeichnet.
Im Monat vor Trumps Amtsantritt lag die Zahl der
Festnahmen im Zusammenhang mit Einwanderungsverstößen noch bei knapp über
8.000. Betroffen waren damals größtenteils Einwanderer, die städtische oder staatliche Gefängnissen an ICE übergaben, um sie abzuschieben.
Seit Trumps Amtsantritt steigen die Zahlen, vor allem weil die Regierung die
Beschränkungen für Ort und Art der ICE-Festnahmen lockerte und die Behörde
zudem mit Milliardenbeträgen ausstattete.