heise+ | Warum klassische Ansätze für moderne Testautomatisierung oft nicht ausreichen

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  1. Warum klassische Ansätze für moderne Testautomatisierung oft nicht ausreichen
    • Produktionsdaten als Basis für Testdaten – ein verbreiteter, aber problematischer Ansatz
  2. Anforderungen moderner Testautomatisierung
  3. Testdaten deklarativ beschreiben
  4. Fazit

Moderne Testautomatisierung findet zunehmend innerhalb von CI/CD-Pipelines statt. Dort werden nicht nur Unit-Tests oder technische Integrationstests ausgeführt, sondern möglichst auch fachliche End-to-End-Tests über mehrere Komponenten hinweg.

Die Herausforderung steigt insbesondere dann, wenn neben Cloud-nativen Microservices auch historisch gewachsene Systeme beteiligt sind. Diese Systeme verfügen häufig über umfangreiche und komplexe Datenbanken, deren Zustand entscheidend dafür ist, ob Tests korrekt ausgeführt werden können.

Viele gängige Verfahren aus dem Testdatenmanagement stellen Testdaten für Tests bereit. Diese Testdaten sind aber typischerweise nicht auf die konkreten, spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Tests abgestimmt. Dies führt insbesondere im Umfeld von Testautomatisierung und CI/CD-Pipelines zu diversen Problemen, die ein radikaler Testdaten-Engineering-Ansatz weitgehend entschärfen kann.

Damit automatisierte Tests reproduzierbar funktionieren, müssen die Daten in den beteiligten Systemen einen definierten Ausgangszustand besitzen. Dieser Ausgangszustand muss nicht nur technisch korrekt, sondern auch aus fachlicher Sicht sinnvoll und valide sein. Für die Bereitstellung solcher Testdaten existieren verschiedene Ansätze – viele davon stammen jedoch aus einer Zeit, in der kontinuierliche Integration und automatisierte Pipelines noch nicht die Regel waren.

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