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Überhitzkopf: Test Honda WN7
- Die WN7 im Wettbewerbsumfeld
- Industriekunstwerk
- Die erste Fahrt
- Ladehitze
- Fahrhitze
- E-Motorrad Honda WN7 im Test: Könnte man im Herbst touren? Eine Simulation
- Technische Daten Honda WN7
Große E-Motorräder kauft kaum jemand. Dennoch brachte Honda kürzlich ein eigenes Angebot an den praktisch nonexistenten Markt, die wunderschöne WN7. Die Batterie schafft Ladeleistungen von kurzfristig 24 kW. Honda gibt jedoch 30 Minuten von 20 bis 80 Prozent an, was noch guten 10 kW Durchschnittsleistung entspricht. Der Grund für Hondas gegenüber der Spitzenleistung halbierte Durchschnitts-Angaben wurde schon auf der Überführungsfahrt klar: Der passiv luftgekühlte Akkublock überhitzt sehr schnell.
E-Reiseenduro Zero DSR/X
(Bild:
Alberto Cervetti
)Von Hondas angenommenem Durchschnitt 10 kW blieben bei 25 bis 35 °C 6 bis 7 kW durchschnittliche Ladeleistung übrig. Zum Start der Ladung lagen oft für längere Zeit nur 3 bis 4 kW an, bis der Akku etwas abkühlen konnte. Zudem überhitzte der Akku bei wärmeren Temperaturen selbst während der Fahrt, was zu Leistungsreduktion und Abschaltung der Rekuperation führte. Aufgrund der schlechten Sommer-Toureneignung und kaum möglichen Tourenplanung gibt es hier keinen längeren Tourentest dieses Motorrads. Verschmerzbar, denn kaum jemand wird mit der WN7 Touren fahren. Stattdessen fahren wir kleine Feierabendrunden im Bereich bis 160 km mit Nachladen oder bis 100 km ohne.
- Honda bietet mit der WN7 das erste große E-Motorrad an.
- Das Fahrzeug kommt gleich mit CCS-Stecker.
- Trotz eher geringer Ladeleistung ist das praktisch, weil man dann kein eigenes Ladekabel mitschleppen muss.
- Die WN7 hat nur eine geringe Reichweite.
- Zudem überhitzt sie schnell, vor allem beim Laden.
In diesem Artikel beleuchten wir einige Hintergründe zu Hondas Hitzeproblemen, geben Fahreindrücke, messen Verbräuche und versuchen nach Ende der Hitzewelle, was mit einem kühlen Akku geht. Außerdem stellen wir eine Alternative zum gleichen Preis vor, die (tragischerweise für Honda) fast alles besser kann außer so gut aussehen wie die WN7. Denn die Liebe zum Detail in der Gestaltung dieses Kraftrads erfreut das deutsche Ingenieursherz auf eine Weise, wie es nur eine gute Honda schafft. Retrofuturismus trifft japanischen Minimalismus: Die WN7 ist ein funktionell makelbehafteter, gestalterisch perfekter Design-Prototyp, den man kaufen kann.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Überhitzkopf: Test Honda WN7". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.












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