- Tim Cook tritt ab: Was der Apple-Chef in 15 Jahren verändert hat
- Tim Cook – der Fixer
- Kein Ein-Mann-Zirkus mehr
- Ewiges Warten auf „One More Thing“
- Schutz der Privatsphäre als Menschenrecht
- Tim Cook in Zahlen
Wenn Tim Cook am 1. September seine Position als Firmenchef beendet, kann er auf zwei Rekorde verweisen. Zum einen wurde Apple unter seine Führung zeitweise das wertvollste Unternehmen der Welt. Zum anderen kann er als persönlichen Erfolg verbuchen, dass mit 15 Jahren und 8 Tagen kein Apple-CEO länger im Amt war als er, nicht einmal Steve Jobs.
- Tim Cook formte aus einem visionär getriebenen Unternehmen einen operativ perfektionierten Konzern.
- Er prägte als CEO Apple mit neuen Werten, im Umgang mit US-Präsident Trump geriet er aber in die Kritik.
- Ein neues revolutionäres Produkt konnte Cook nicht auf den Markt bringen.
Und die Ära von Tim Cook ist noch nicht vorbei, denn er bleibt an Bord. Der 65-Jährige zieht sich nicht ins Privatleben zurück, sondern wechselt am 1. September nahtlos in die Rolle des Executive Chairman, also des geschäftsführenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates.
Dass Tim Cook bei Apple so eine tragende Rolle spielen konnte, liegt vor allem an Steve Jobs. Nach seiner Rückkehr 1997 zu Apple fand Jobs ein großes logistisches Chaos vor. Die Lieferketten funktionierten nicht, in den Lagern türmten sich unverkaufte Geräte, potenzielle Bestseller konnten dagegen nicht geliefert werden. Jobs wusste: Er brauchte kein kreatives Genie für die Produkte – das war er schließlich selbst –, sondern ein Operations-Genie, um die Fabriken und die Logistik radikal umzukrempeln.
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