heise+ | Profiler-Pionier Christoph Kemper über Amp-Profiling, KI und Gitarrenverstärker

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Der Gründer und Kopf von Kemper Amps erklärt, wie das neue Profiling 2.0 seiner Amp-Simulation funktioniert – und was Gitarristen davon haben.

(Bild: Kemper)

03.07.2026, 10:12 Uhr

Lesezeit: 5 Min.

  1. Profiler-Pionier Christoph Kemper über Amp-Profiling, KI und Gitarrenverstärker
  2. Nachteile von KI, Klangregelung

Ein guter Röhrenverstärker macht den Ton einer E-Gitarre erst lebendig – ist aber schwer, teuer und laut. Genau hier setzt Profiling an: Kemper nimmt den Klang eines realen Amps wie einen akustischen Fingerabdruck ab und packt ihn in eine kompakte digitale Kiste. Anders als bei vielen Mitbewerbern bleibt es nicht beim bloßen Nachahmen – Kemper kann die gewonnenen Daten gezielt verändern, etwa die Lautsprecherbox herausrechnen oder den Sound feiner regeln.

Mit der Firmware 14 und dem Profiling 2.0 geht die Firma nun einen Schritt weiter: Statt den Verstärker nur anzunähern, vermisst sie ihn physikalisch exakt. Das soll authentischer klingen, vor allem im Bass, und gibt sogar Zugriff auf die Resonanzfrequenz der Box. Was die neue Generation praktisch leistet und für wen sie sich lohnt, klärt unser ausführlicher Test.

Warum Kemper dabei bewusst auf maschinelles Lernen verzichtet, obwohl KI-Amps gerade in Mode sind, erklärt Firmengründer Christoph Kemper im Interview am besten selbst.

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