heise+ | KI-Projekte im Griff: So wird aus gut gemeint auch gut gemacht

vor 1 Woche 2

KI erkennt, ob Mitarbeiter Helme tragen oder Verdächtiges tun – Hilfe oder Totalüberwachung? Wir fragten Udo Sglavo vom Softwareanbieter SAS, worauf es ankommt.

Überwachung, Kamera

24.08.2026, 10:30 Uhr

Lesezeit: 14 Min.

  1. KI-Projekte im Griff: So wird aus gut gemeint auch gut gemacht
  2. Umsetzung im Firmen-Alltag
  3. Umstieg auf andere Modelle

Eine Kamera überwacht die Werkhalle und schlägt Alarm, wenn jemand keinen Schutzhelm trägt. Das kann Unfälle verhindern. Doch dieselbe Technik könnte auch erfassen, wer sich wann wo aufhält. Ob daraus Arbeitsschutz oder ein Fall für den Betriebsrat wegen Mitarbeiterüberwachung wird, hängt deshalb nicht allein vom Modell ab, sondern davon, wie das ganze System gebaut ist.

Udo Sglavo ist Vizepräsident für angewandte KI-Modellierung und Forschung & Entwicklung bei SAS.

(Bild: SAS)

Mit solchen Fragen beschäftigt sich Udo Sglavo bei SAS. Der Softwarehersteller gehört seit Jahrzehnten zu den großen Anbietern für Datenanalyse und Business Intelligence und entwickelt heute auch KI-Systeme für Unternehmen. Sglavo verantwortet dort angewandte KI-Modellierung sowie Forschung und Entwicklung. Er sieht daher nicht nur, was ein Modell im Test kann, sondern auch, was passiert, wenn es in reale Arbeitsabläufe eingreift.

Sglavo klärt, wie sich eine Echtzeitvideoanalyse auf den Schutzhelm beschränken lässt und warum ein Sachbearbeiter bei Geldwäscheverdacht tatsächlich noch entscheiden können muss. Viele Firmen kommen allerdings gar nicht erst so weit: Sie beschäftigen sich mit der neuen Technik, bevor sie geklärt haben, welches Problem sie damit lösen wollen.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "KI-Projekte im Griff: So wird aus gut gemeint auch gut gemacht". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.

Gesamten Artikel lesen