heise+ | Einsteigerwissen: Geld verdienen mit negativen Strompreisen – was dahintersteckt

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Negative Strompreise sind Fluch und Segen. Warum sie entstehen, wie Haushalte sie für sich nutzen können – und was das alles über Netze und Speicher sagt.

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(Bild: Kowit Lanchu/Shutterstock.com)

15:45 Uhr

Lesezeit: 14 Min.

  1. Einsteigerwissen: Geld verdienen mit negativen Strompreisen – was dahintersteckt
    • Wann negative Börsenstrompreise auftreten
  2. Wie Verbraucher gerade profitieren
  3. Schwierige Debatte: PV-Betreiber als Buhmann
  4. Speicher und Netzausbau zentrale Herausforderung
  5. Fazit

Wenn viel Sonne scheint oder es flächendeckend kräftig stürmt, gehen die Strompreise an den Börsen in den Keller. Das passiert immer häufiger, wovon Verbraucher mit dynamischen Stromtarifen profitieren. Dabei fallen die Strompreise manchmal sogar ins Negative.

Solche negativen Strompreise sind das vielleicht prägnanteste Symptom eines Systems im Umbau: viel Erneuerbare, zu wenig Flexibilität. Viele Menschen bekommen davon gar nichts mit, andere verdienen bereits beim Stromverbrauch Geld.

  • Negative Strompreise zeigen, wie sich das Energiesystem durch den Ausbau von Wind- und Solarstrom verändert.
  • Für Haushalte werden solche Preisphasen erst mit dynamischen Tarifen und intelligenter Messtechnik nutzbar.
  • Besonders lohnt sich das Verschieben großer Stromverbräuche, etwa beim Laden eines Elektroautos oder beim Betrieb einer Wärmepumpe/Klimaanlage.
  • Das eigentliche Problem sind nicht die Erneuerbaren, sondern fehlende Flexibilität bei Verbrauch, Speichern, Kraftwerken und Netzen.

Was dahintersteckt, zeigt der Artikel. Er erklärt, warum Börsenstrompreise ins Minus rutschen und in welchem Umfang Haushalte davon profitieren können. Dazu kommt die Betrachtung, was negative Strompreise über Netze, Speicher und Flexibilität im System verraten.

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