Fotografieren ist ein Handwerk wie das Bierbrauen. Was liegt also näher, als sich dem Kulturerbe Belgiens mit der Kamera zu nähern und sich von der farbenfrohen und vielfältigen Bierwelt inspirieren zu lassen? Als Einstieg in das Thema empfehlen wir ein Wochenende in der belgischen Hauptstadt Brüssel, die sich mit allen Verkehrsmitteln leicht erreichen lässt, insbesondere mit dem Zug. Aus dem hier beschriebenen ausführlichen Programm können Sie sich je nach Reisezeit, aktuellen Öffnungszeiten und Ihrer Erkundungslust ein Portfolio für Ihren Besuch zusammenstellen.
Der Samstag des Erkundungswochenendes steht ganz im Zeichen der Brüsseler Innenstadt. Zu Fuß starten Sie auf dem Platz vor dem Brüsseler Rathaus. Die Beschilderung ist auf Flämisch und Französisch gehalten, der Rathausplatz heißt entsprechend Grand-Place beziehungsweise Grote Markt. Die belgischen Architekten haben auf diesem ehemaligen Sumpfgebiet ein wahres Schmuckstück erschaffen. Und das, obwohl die ursprüngliche Bebauung im August 1695 von französischen Truppen größtenteils in Schutt und Asche gelegt wurde. Sein heutiges Aussehen erhielt der Platz durch Renovierungen um 1700. Seine Architektur gilt als Schmuckstück der Brabanter Gotik.
Für Fotografen gibt es hier unzählige Motive: die Häuserzeilen selbst – hierfür lohnt es sich, in einer der Gastronomien ein höheres Stockwerk zu erklimmen –, die Details an den Fassaden und das Leben in den Cafés und Restaurants rund um das Geviert. Sie entdecken Straßenkünstler, typische und exotische Kellner sowie die dazwischen umherwuselnden Touristengruppen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Brüssel fotografisch: Auf den Spuren des UNESCO-Biererbes". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.












English (US) ·