Halbierungsinitiative: Schweiz entscheidet über Abgabe für öffentlich-rechtlichen Rundfunk

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Schweizerinnen und Schweizer stimmen über eine Halbierung der Haushaltsabgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab. Es wird mit einem knappen Ergebnis gerechnet.

8. März 2026, 0:56 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

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 Eine Abstimmung entscheidet über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz.
Equipment beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): Eine Abstimmung entscheidet über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz. © Peter Schneider/​picture alliance /​ Peter Schneider/​KEYSTONE/​dpa

Bei einer Volksabstimmung in der Schweiz geht es an diesem Sonntag darum, ob der Rundfunkbeitrag drastisch gekürzt wird. Die Verfechter wollen die Abgabe auf 200 Franken (rund 222 Euro) im Jahr reduzieren – das wäre dann in etwa so viel, wie Haushalte in Deutschland zahlen. Zurzeit sind in der Schweiz 335 Franken (rund 371 Euro) im Jahr fällig.

Die wählerstärkste Partei, die rechte SVP, sowie die Jungpartei der Freidemokraten FDP argumentieren, sie wollen die Haushalte entlasten und mehr Raum für private Anbieter schaffen. Gegner der Kürzung sagen, in Ländern mit starken unabhängigen öffentlichen Sendern funktioniere die Demokratie besser.

Die Wahllokale schließen um 12 Uhr. Mehr als 90 Prozent der Schweizer stimmen aber in aller Regel vorab per Briefwahl ab. Die anfänglich knappe Zustimmung der Bevölkerung zu der "Halbierungsinitiative" ist in den vergangenen Wochen zurückgegangen. Das Ergebnis könnte daher knapp werden.

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