Besonders kritisch bewerten Analysten die Lage an den logistischen Knotenpunkten der Energieversorgung. Aufgrund der Kämpfe meiden Tanker zunehmend die Straße von Hormus, eine der weltweit wichtigsten Schlagadern für den Öltransport. Zwar bemüht sich Saudi-Arabien, die Ausfälle durch erhöhte Liefermengen über das Rote Meer zu kompensieren, doch reichen diese Kapazitäten bei Weitem nicht aus, um das Defizit auszugleichen. Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan, betonte in diesem Zusammenhang, dass die Weltwirtschaft weiterhin fundamental vom Energiefluss aus dem Nahen Osten abhängig bleibe. Sollte der Konflikt andauern, droht laut Experten ein Anstieg über die Marke von 120 Dollar, was eine globale Rezession auslösen könnte und die Volatilität beim Ölpreis weiter anheizen dürfte

vor 2 Stunden
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