Fifa-Präsident Gianni Infantino denkt nach der Krisensitzung der Fifa nicht an Rücktritt, stattdessen erhält er Rückendeckung aus der Führungsetage. Zwar deutet der Weltverband ein Fehlereingeständnis an, droht aber zugleich Kritikern, die »die Integrität der Fifa angreifen«. In internationalen Medien ist vom »schamlosen« Infantino die Rede, dem »neue Grabenkämpfe« bevorstehen könnten. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.
ENGLAND
»The Times«: »Infantino weigert sich zurückzutreten, entschuldigt sich jedoch in einem letzten verzweifelten Versuch, sich zu retten.«
»The Sun«: »Infanti-No GO. Unglaublicherweise wird der 56-Jährige von den Fifa-Führungskräften dabei unterstützt, sein Amt weiter auszuüben.«
»Daily Mail«: »Der schamlose Gianni Infantino hat die volle Unterstützung der Fifa-Führungsspitze erhalten – und wird voraussichtlich im Amt bleiben, nachdem er Führungskräfte zu Krisengesprächen nach Marokko einberufen hatte.«
Infantino verlässt das Stadion in Rabat, in dem er nach dem Krisengipfel noch ein Spiel des Africa Cups der Frauen gesehen hat
Foto: Abdel Majid Bziouat / AFP»The Guardian«: »Die Fifa bekräftigt, dass Gianni Infantino nach dem Krisentreffen in Rabat Präsident bleiben wird.«
FRANKREICH
»L’Équipe«: »Die Fifa entschuldigt sich nach der Kontroverse um die Öffnung der Weltmeisterschaft für private Investoren und bekräftigt ihre volle Unterstützung für Gianni Infantino.«
ITALIEN
»Gazzetta dello Sport«: »Infantino unter Beschuss, aber bleibt im Amt.«
-
8 Min
-
2 Min
-
3 Min
NORWEGEN
»Dagbladet«: »Gianni Infantino hat heute Nacht hart zurückgeschlagen. Aber hat er noch genug Freunde?«
NRK: »Ein unter starkem Druck stehender Fifa-Präsident verließ gestern die Krisensitzung in Marokko mit einer Entschuldigung. Doch er will nicht zurücktreten.«
ÖSTERREICH
»Krone«: »Nach einer Notfallsitzung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat hat das Führungsteam der Fifa Gianni Infantino die volle Unterstützung ausgesprochen. Anstatt eines Rücktritts warten also neue Grabenkämpfe. Denn der Widerstand innerhalb der Verbände wird nicht weniger.«
oe24: »Inmitten der schwersten Krise seiner Amtszeit hat das Führungsteam des Fußball-Weltverbandes Fifa seine volle Unterstützung für Präsident Gianni Infantino bekräftigt.«
Nach dem Aus seiner Investorenpläne kämpft Fifa-Boss Gianni Infantino um seine Zukunft. Welche Rolle dabei der Emir von Katar spielt, lesen Sie hier.

vor 1 Stunde
1











English (US) ·