Ein Kind läuft über das Gelände eines Kindergartens in Montreuil
Foto: IAN LANGSDON / EPA-EFE / ShutterstockSie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!
In der Vorschule Saint-Dominique im noblen siebten Arrondissement von Paris ist es wie in jeder französischen Schule: Über dem Eingang prangt groß der Leitspruch der Republik. Liberté, Égalité, Fraternité. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Eltern, die ihr Kind hier morgens abgeben, wissen es nicht nur betreut. Sie bekommen das Versprechen, dass dem Nachwuchs »die Werte der Republik und des Bürgers« vermittelt werden. So steht es auf der Website des französischen Bildungsministeriums.
Die Ansprüche an das staatliche Schulsystem sind in Frankreich hoch. Entsprechend tief erschüttert ein seit Monaten immer weiter eskalierender Skandal das Land. Es geht um Betreuer, die Kinder anschreien, schlagen, demütigen. Es geht um Fälle sexualisierter Gewalt bis hin zur Vergewaltigung, die nur schleppend aufgeklärt werden.
Allein in Paris wird aktuell in 84 »Écoles maternelles« (eine Art Kindergarten) und in 20 Grundschulen ermittelt. Laut der Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau sind alle Pariser Arrondissements betroffen. Der neue Pariser Bürgermeister, der Sozialist Emmanuel Grégoire, teilte Anfang April mit, dass allein seit Jahresbeginn 78 Schülerbetreuer von der Arbeit suspendiert worden seien, 31 davon wegen des Verdachts sexueller Gewalt.
Anschreien, bedrohen, herabwürdigen
In der Rue Saint-Dominique, einen zehnminütigen Spaziergang vom Eiffelturm entfernt, stehen in dieser Woche die Kamerateams der Nachrichtensender. Am Mittwoch wurden 16 Personen festgenommen , die sich hier in der »École maternelle Saint-Dominique« um drei- bis sechsjährige Kinder kümmern. Beziehungsweise: Die sich hätten um die Kinder kümmern sollen. Laut der Pariser Staatsanwaltschaft wird zu Vorwürfen sexualisierter Übergriffe und zu Vergewaltigung ermittelt.
Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+
Sie haben bereits ein Digital-Abo? Zum Login
SPIEGEL plus
Nur für Neukunden
€ 1,– für 4 Wochen danach € 5,99 pro Woche
Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App
Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter
Jederzeit kündigen
SPIEGEL plus
52 Wochen 25 % sparen
€ 4,49 pro Woche für 52 Wochen danach € 5,99 pro Woche
Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App
Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter
52 Wochen rabattierte Laufzeit
Sie haben bereits ein Print-Abo? Hier rabattiert Digital-Zugang bestellen
Jetzt Artikel freischalten:
Sie haben bereits ein Digital-Abo?
Monatsabo Preis wird geladen...
Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de
Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper
Jederzeit kündbar
Jahresabo Preis wird geladen
Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de
Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper
Jederzeit kündbar
SPIEGEL+ wird über Ihren iTunes-Account abgewickelt und mit Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch um einen Monat zum Preis von zurzeit ¤ ein Jahr zum Preis von zurzeit ¤. In den Einstellungen Ihres iTunes-Accounts können Sie das Abo jederzeit kündigen. Um SPIEGEL+ außerhalb dieser App zu nutzen, müssen Sie das Abo direkt nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpfen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung.

vor 2 Stunden
1










English (US) ·