Der Anführer von Frankreichs Linkspartei La France Insoumise (LFI), Jean-Luc Mélenchon, hat seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in knapp einem Jahr erklärt. „Ja, ich bin Kandidat“, sagte der 74-Jährige im Interview des Senders TF1. Mélenchon tritt damit nach 2012, 2017 und 2022 zum vierten Mal an. Zwar wird dem Altlinken auch aus den eigenen Reihen ein mitunter autoritärer Führungsstil vorgeworfen, dennoch ist er nach wie vor die unangefochtene Führungsfigur seiner Partei. Allerdings sieht es nicht danach aus, dass sich LFI, Sozialisten, Grüne und Kommunisten bei der Präsidentschaftswahl wie zuletzt bei der Parlamentswahl 2024 zu einem Linksbündnis zusammentun und mit Mélenchon als gemeinsamem Kandidaten antreten. Vielmehr wird Mélenchon mit Mitbewerbern der übrigen linken Parteien rechnen müssen. Über das genaue Vorgehen sind die Parteien noch unentschieden, ebenso wie über den Umgang mit der oft populistisch agierenden Linkspartei.
Frankreich: Linkspopulist Mélenchon gibt Präsidentschaftskandidatur bekannt
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