EZB-Zinsentscheid: Lagarde zieht die Reißleine

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Ökonomen sagen, die Zentralbank stärke mit der Zinserhöhung ihre Reputation. Die

Deutsche Bank

etwa betont, dass die EZB vorangehe und die erste der bedeutenden Notenbanken sei, die mit einer Zinserhöhung auf den Krieg im Nahen Osten und den

Ölpreisschock

reagiere. Sie sei „auf der Höhe des Geschehens“, heißt es vom Bankenverband. Ganz anders als 2022, als die Währungshüter zu lange abwarteten, bis sie angesichts des durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Energiepreisschocks die Zinsen erhöhten. Diesen Fehler wollte EZB-Chefin Christine Lagarde unbedingt vermeiden. Das ist ihr gelungen.

Soweit, so erwartbar. Theoretisch könnte der Text hier enden.

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