La Guaira, Venezuela
Diese Suchaktion im Norden Venezuelas findet ein glückliches Ende: Eine dreiköpfige Familie wird nach 26 Stunden aus den Trümmern eines Hochhauses herausgeholt.
Der Großvater erzählt in einem Dankesvideo, wie sein Sohn, seine Schwiegertochter und sein Enkel durchhielten:
Quelle: Jofram Gallipoli
Jose Gallipoli Lameda, Vater des Erdbebenopfers
»(Mein Sohn) Jofram erzählte mir, dass der Raum, in dem sie ausharrten, nur etwa 60 bis 70 Zentimeter hoch war. Als die Decke einstürzte, fiel sie ihm auf den Kopf, doch er schaffte es, sich schnell auf den Boden zu werfen, meinen Enkel Luciano zu umarmen und ihn zu beschützen.«
Die Familie war im ersten Stockwerk, als das achtstöckige Gebäude beim Erdbeben in sich zusammenstürzte. Wie durch ein Wunder blieben sie trotz des Einsturzes am Leben, doch es dauerte lange, bis die Rettungskräfte sie fanden:
Jose Gallipoli Lameda, Vater des Erdbebenopfers
»Wie sie sich hydriert hielten, ist schrecklich. Sie mussten sich mit ihren eigenen Körperflüssigkeiten versorgen.«.
Wie verheerend die Situation in dem Wohnort der Familie ist, zeigen diese Vorher-Nachher-Satellitenbilder. Die Regierung spricht von derzeit mindestens 920 Toten, die Zahl der noch Vermissten und Verschütteten wird nach UN-Angaben auf mehr als 50.000 geschätzt. 600 Menschen konnten bislang lebend geborgen werden –
Quelle: Jose Alberto Gallipoli Lameda
die Familie Gallipoli ist eine der Glücklichen.
25. (SOUNDBITE) (Spanish) MAN WHO FOUND HIS SON AND FAMILY ALIVE IN THE RUBBLE, JOSE ALBERTO GALLIPOLI LAMEDA, SAYING:
»Life goes on, and we will be infinitely grateful to God for this new opportunity at life he has given us."
Jose Gallipoli Lameda, Vater des Erdbebenopfers
»Das Leben geht weiter, und wir sind Gott unendlich dankbar für diese neue Chance aufs Leben, die er uns geschenkt hat.«
Für sie gilt es jetzt, ein neues, sicheres Zuhause zu finden, in dem der kleine Luciano und seine Eltern sich von dem Albtraum erholen können.

vor 1 Stunde
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